Hunde in Brandenburg adoptieren
Entdecke Hunde aus Tierheimen in Brandenburg. Jetzt in Brandenburg adoptieren, Leben retten und den tierischen Partner fürs Leben finden.
10195 Hunde gefunden
Leo ♂
Unbekannt
ACHTUNG: Bitte lesen Sie sich bei Interesse die Beschreibung vollständig durch und sehen Sie sich das Video an! Es reicht nicht ein Interesse für kleine weiße Hunde oder Mitleid mit Leo zu haben um als Interessent für ihn in Frage zu kommen! Leo ist in seiner visuellen Wahrnehmung eingeschränkt. Soweit einfach. Aber was bedeutet das für ein Leben mit Leo? Mit Leo zusammen leben heißt, den Alltag um diesen Hund legen. Leo ist von seinen Wünschen her eigentlich ein anspruchsloser Hund. Er möchte bei seinen Menschen sein, ein bisschen spielen, ein bisschen Hundekontakt, auf der Wiese schnüffeln, Gassigehen….die normalen Wünsche eines Hundes. Aber für Leo muss das alles etwas reduzierter sein. Heißt konkret: Hundekontakt ja, aber da er seine Umgebung wie durch eine Milchglasscheibe wahrnimmt, ist er nicht in der Lage auf die normale Kommunikation zwischen Hunden zu reagieren, da er es gar nicht mitbekommt, bis er direkt vor seinem Artgenossen steht. Kontakt mit Menschen ja, aber nicht in der Fussgängerzone in einem Kaffee, wo er einerseits nichts sieht, aber andererseits von Geräuschen und Gerüchen so überschüttet wird, dass er es nicht mehr zuordnen kann. Bindung ja, aber kuscheln nein. Körperkontakt geht nur sehr reduziert, da auch dieser Reiz für Leo sehr schnell zu viel sein kann und man akzeptieren muss, wenn er sich aus der Körpernähe zurück ziehen möchte. Spielen ja, in seiner “Quatschie-Zeit”. Da möchte er gern ein bisschen mit Kuscheltieren zergeln und sich rumwälzen und er rennt auch gern mal kreuz und quer durch die Wohnung. Danach braucht er aber dringend Ruhephasen um das Ganze wieder zu verarbeiten. Gassigehen ja, was aber bedeuten kann, dass Leo einfach im strammen Tempo geradeaus läuft ohne wirklich etwas von seiner Umgebung wahrzunehmen. Oder Leo steht einfach…und schnüffelt…und lauscht…und verarbeitet die Reize…oder traut sich gar nicht wirklich zu laufen, weil er mit den Reizen überfordert ist. Freilaufen ohne Leine geht gar nicht! Er hört auf seinen Namen und reagiert auch, aber nicht in dem Tempo wie es ein normal abrufbarer Hund tun würde. Und das visuelle Handicap ist nicht zu unterschätzen. Hindernisse nimmt er erst war, wenn er direkt vor ihnen steht. Es ist für Leo also einfach viel zu gefährlich ihn ohne Sicherung laufen zu lassen. Und dann sind da noch die Anfälle….Dank großzügiger Spenden konnten wir Leo gründlich tierärztlich untersuchen lassen, inklusive MRT in der Klinik in Freiburg. Gefunden wurde nichts, was aber nicht ungewöhnlich ist. Eine Fernkonsultation mit einem Spezialisten für Epilepsie bei Tieren in Mannheim steht jetzt noch aus. Durch die Umstellung der Medikation konnte Leo aber dennoch zwischenzeitlich stabilisiert werden. Leo bekommt zur Zeit 3x täglich zu festen Zeiten zwei Medikamente. Diese Zeiten müssen eingehalten werden um einen konstanten Spiegel der Wirkstoffe im Blut zu gewährleisten. Derzeit ist er stabil und kommt mit den Umweltreizen auch sehr viel besser zurecht. Seine Ticks, wie starkes Schmatzen, was er anfangs immer zeigte, wenn Reize zuviel für ihn wurden, zeigt er seit zwei Wochen so gut wie nicht mehr. Bleibt das so? Diese Antwort konnte uns noch niemand geben. Möglicherweise bleibt der Hund mit dieser Medikation lange stabil, was wir uns alle wünschen. Möglicherweise muss die Medikation nochmal angepasst werden, was dann bedeuten würde, dass die Medikamente 4x täglich gegeben werden müssen (also alle 6 Stunden! IMMER!) Möglicherweise reicht auch das irgendwann nicht mehr aus. Möglicherweise gibt es mal einen Punkt, an dem keine Medikation mehr ausreicht um Anfälle zu verhindern und man ist als Halter gezwungen eine sehr schwere Entscheidung im Sinne des Hundes zu treffen. Keiner kann das voraussagen…aber das ist ja eigentlich immer so, bei jedem Tier. Was braucht man also um als Interessent für Leo in Frage zu kommen? Geduld: Leo ist nicht so erzieh- und lenkbar wie andere Hunde. Ein Alltag mit ihm ist noch stärker von Ritualen geprägt, wie es bei anderen Tieren notwendig ist. Spontanität im Alltag muss immer Leos Bedürfnisse berücksichtigen. Einfühlungsvermögen: Leo zeigt seine Zuneigung möglicherweise nicht so, wie man sich das als Mensch manchmal wünscht und ist schnell überfordert. Man muss sein menschliches Bedürfnis an Körperkontakt zurückstellen können NERVEN! Man muss in der Lage mit Leo einen epileptischen Anfall durch zu stehen und richtig zu handeln. Wem das kurze Video von einem seiner Anfälle zuviel ist, sollte sich gut überlegen, ob er einem möglicherweise minutenlangen Anfall live als Verantwortlicher gewachsen ist. Leo fährt mittlerweile gut und entspannt im Auto mit, auf einer längeren Fahrt schläft er durchaus auch mal ein. Grundsätzlich ist es denkbar, dass Leo einen zur Arbeitsstelle begleitet. Ein turbulentes Großraumbüro, eine laute Werkstatt oder dergleichen ist nichts für Leo. Aber wenn man bspw. sein eigenes ruhiges Büro hat, in dem man ihm ein schönes Plätzchen richten kann, dann wäre das für Leo okay. Er ist gerne einfach nur dabei, legt sich unter den Schreibtisch an die Füße und ist damit meist schon zufrieden. Leo kommt mit Katzen zurecht und interessiert sich für diese eigentlich nicht sonderlich. Sollte eine Katze vorhanden sein, sollte diese aber ausgesprochen nett, tolerant und umgänglich sein. Denn durch sein eingeschränktes Sehvermögen, kann Leo kaum etwas von der Körpersprache seines Gegenüber wahrnehmen. Bedeutet: sollte die Katze die Ohren anlegen oder ihm andere abwehrende Signale senden, kann Leo auf diese nicht reagieren. Das gleiche gilt für hündische Artgenossen. Gerne könnte Leo zu einem vorhandenen Hund ziehen, wenn dieser ihm gegenüber wirklich nachsichtig ist. Zu aufdringlich sollte er auch nicht sein, da dauernd körperlich bedrängt zu werden, für Leo auch etwas viel werden kann. Aber zusammen mit einem anderen Hund durch den Garten zu schlendern, oder den Kumpel im Körbchen nebenan zu wissen – das mag er schon ganz gerne. Wenn Sie sich bis hier durchgearbeitet und das Video angesehen haben und trotzdem Interesse an Leo haben, dann freuen wir uns über eine Mail von Ihnen und stehen sehr gern für weitere Fragen zur Verfügung
Sunny ♀
Dackel, Bichon Frisé
Zu Anfang für die, die den Eingang damals nicht mitbekommen haben und daher die Herkunft der Hunde nicht kennen: Am 13 Juli haben wir zu Ihnen ein Statement auf Facebook veröffentlicht. Sie sollten vom vorherigen Halter als Bichon Frisé verkauft werden. Die Rassezugehörigkeit ist bei schwarzem Fell und teilweise rauhaariger Struktur offensichtlich anzuzweifeln. Was genau bei ihnen mitgemischt hat, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Körperlich werden sie aber wohl eher klein bleiben. Das Wesen jedes einzelnen finden sie unten genauer beschrieben. Wir verstehen, dass sich sehr viele Menschen in die Kleinen verlieben werden. Da es diese Welpen, jeden für sich nur ein Mal gibt, können wir nicht unbegrenzt Interessenten für die fünf annehmen. Bei so einem emotionalen Thema, wie der Adoption eines neuen Familienmitgliedes, liegt es in der Natur der Sache, dass wir es nicht jedem Interessenten recht machen können. Daher konzentrieren wir uns darauf, für jeden Welpen das für ihn passende Zuhause zu finden. Wir haben uns intensiv um die Strolche gekümmert und kennen die individuellen Eigenschaften und auch Ansprüche, die sie an ihre neuen Familien haben werden. Ein Haus mit Garten ist wunderbar, aber kein Muss und bringt einem kein „Vorkaufsrecht“. Grundsätzlich haben Anfänger die gleichen Chancen wie jemand mit Hundeerfahrung. Ein Anfänger, der sich Hilfe holt und Ratschläge auch annimmt ist manches mal besser geeignet wie jemand der festgefahren in seinem „das mache ich schon seit 30 Jahren so“ Muster festhängt. Ein souveräner und gut sozialisierter Zweithund wäre hilfreich und könnte als eine Art Kompass in vielen Alltagssituationen dienen. Er ist jedoch kein Muss. Sie sind typische Junghunde, erwarten nichts Böses von der Welt und rennen freudig auf jeden zu. Wir können im Tierheim und in diesem Fall noch mit einer auferlegten Tollwutquarantäne nicht das leisten, was sie in einem guten Zuhause schon gelernt hätten. Daher haben sie auch viele Dinge (bspw. Umweltreize) nicht lernen können und werden sehr viel nachholen müssen. Sie sind nicht stubenrein, können noch nicht allein bleiben und brauchen daher noch eine 24/7 Betreuung. Das muss sehr langsam aufgebaut werden und 2 Wochen Urlaub zur Eingewöhnung werden hier nicht reichen. Kommandos und Alltagssituationen kennen die Fünf noch nicht viele. Sie lernen jedoch gerne und schnell, sobald sie merken, dass es sich für sie lohnen könnte. Bei allen ist Geduld und Verständnis, aber auch Konsequenz gefragt. Sie möchten körperlich und geistig ausgelastet werden. Absolut unumgänglich ist der Besuch einer Welpen- und Junghundegruppe, damit die Welpen weiter sozialisiert werden. „Wir haben einen netten Hund in der Nachbarschaft“ oder „Freunde von mir haben auch einen Hund“ reicht hier nicht aus – diese Hunde haben sehr viel verpasst und dies muss korrekt und unter Anleitung nachgeholt werden. Auch müssen sie noch lernen, wie Ruhepausen und das Entspannen funktionieren. Da sie bisher immer zusammen waren, wird schon allein die Trennung von ihren Geschwistern für die Hunde eine große Veränderung darstellen. Derzeit zeigen sie sich in der Gruppe auch recht bellfreudig. Die Nachbarn sollten kein Problem damit haben, das Hunde auch mal lauter sein können. Auch haben sie große Freude daran, alles was nicht Niet und Nagelfest ist genaustens auf die Belastbarkeitsgrenze zu testen. Keiner von ihnen wird „mal einfach so“ im Alltag mitlaufen, als wäre es für Hund und Mensch nie anders gewesen. Das Gegenteil ist der Fall: das Umfeld und der Alltag müssen sich auf den jungen Hund und dessen Ansprüche einstellen. Sollten sie einem der 5 ein verantwortungsvolles und liebevolles Zuhause geben wollen, schreiben sie uns eine Mail an die info@tierheim-lahr.de mit einer ausführlichen Beschreibung Ihrer Person, Lebenssituation und weshalb dieser Welpe zu Ihnen passen würde. Anfragen bitte ausschließlich per Mail, bitte keine Anrufe oder Facebook Kommentare. Gegebenenfalls werden wir Ihnen dann eine Selbstauskunft für Hundeinteressenten zukommen lassen, die Sie bitte wahrheitsgemäß und vollständig ausgefüllt an uns zurücksenden. Die Selbstauskunft hilft uns bei der Einschätzung, welche Erwartungen die potentiellen Halter an den Welpen haben und ob der jeweilige Welpe in die vorhandene Struktur passen könnte. Die Selbstauskunft bedeutet nicht, dass man automatisch einen Kennenlerntermin bekommt. Wenn ein Termin zustande kommt, bedeutet dies nicht, dass man den Hund dann automatisch auch bekommt. Wir verlassen uns bei der Vermittlung sowohl auf unser Fachwissen als auch auf unsere Erfahrung. Regelmäßig erreichen uns Hilferufe, da sich voreilig ein Hund zugelegt wurde und es sich dann herausstellt, dass der Hund sich nicht wie gewünscht in den Alltag integrieren lässt. Solche Überraschungen wollen wir den Interessenten und vor allem unseren Schützlingen ersparen. Wir vermitteln nicht nach Äußerlichkeiten, sondern nach Wesen. Daher kann es auch sein, dass der optische Wunschkandidat vom Wesen her nicht zu einem passt. Anton ist ein echter Strolch, der sich bei aufkeimender Langeweile schnell zu helfen weiß. Im alltäglichen Zusammenleben ist es daher wichtig, ihm sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten, damit er seinen Tatendrang ausleben kann, ohne gegen die Hausordnung zu verstoßen. Gerade weil er ein charmanter Clown ist, der einen schnell mit seinem Dackelblick und seinem breiten Lächeln um den Finger wickeln kann, braucht er von Anfang an ein konsequentes, aber auch liebevolles Umfeld, das Geduldig daran arbeiten möchte, die Versäumnisse aufzuarbeiten und das Potential des süßen Frechdachses erkennt und zu schätzen weiß. Sunny ist, wie der Name schon sagt, ein echter Sonnenschein. Er ist ein sehr zufriedenes Kerlchen und lächelt eigentlich von früh bis spät. Jede Form von Aufmerksamkeit genießt er sehr. Er liebt es, neue Dinge zu lernen und tut dies schnell und mit viel Gelassenheit. Auch wenn er so aussehen mag, ist er kein Schoßhund, der sich mit Essen, Kuscheln und Gassi zufriedengibt. Er buddelt auch gerne mal im Dreck, bis man sein weißes Fell nur noch erahnen kann. Da er eher sensibel ist, ist alles Neue erst einmal unheimlich. Hier braucht seine Familie viel Geduld und Verständnis. Da er sehr feines Haar hat, das leicht verfilzt, ist Fellpflege ein Thema, dass man bei ihm nicht vernachlässigen sollte. Amy ist eine quirlige und intelligente Dame, die es liebt, beschäftigt zu werden. Sie hat viel Temperament und wenn ihr langweilig ist, sucht sie sich die Beschäftigung eben selbst. Amy kann man sich sehr gut im Hundesport vorstellen, da sie sehr flink und wendig ist. Ihre Meinung vertritt sie den anderen vieren gegenüber sehr deutlich und zwar genau so lange, bis die anderen merken, dass sie im Unrecht waren. Da sie eher drahtiges Fell hat, ist es einfacher dieses zu pflegen. Wo die anderen schon in die Wanne hüpfen müssen, schüttelt sie sich das gröbste von alleine weg. Emma ist eine quirlige und begeisterungsfähige Dame, die es liebt beschäftigt zu werden. Sie ist sehr Menschenbezogen und hätte sicherlich Spaß am Hundesport. Wenn sie gelobt wird, freut sie sich so sehr, dass dies auch schon mal in ihre „fünf Minuten“ ausartet. Dann zeigt sie, wie schnell sie sein kann und wie viel Freude sie am Rennen hat. Da sie eher drahtiges Fell hat, ist es einfacher dieses zu pflegen. Wo die anderen schon in die Wanne hüpfen müssen, schüttelt sie sich das gröbste von alleine weg. Aufgrund ihrer Kopfform muss man jedoch den Bereich unter ihren Augen regelmäßig reinigen. Auch wenn Ivy die kleinste ist, weiß sie sich meist zu helfen. Da sie oft hilfsbedürftig wirkt, muss man bei ihr das richtige Maß, zwischen notwendiger Unterstützung und überbehüten finden. Auch wenn sie aussieht wie ein zartes Püppchen, liebt sie es, neue Dinge zu lernen und auch mal im Dreck zu buddeln.

Rudi ♀
English Cocker Spaniel-Mix
Der kleine Rudi, liebevoll Rudi Rennsemmel genannt, ist ein totaler Schatz. Er wurde aus Zeitmangel völlig unverschuldet abgegeben. Aktuell hat er ein bisschen zu viel auf den Hüften. Da er draussen allerdings Gas gibt ohne Ende, sind wir sehr zuversichtlich, dass wir schon bald das Ideal Gewicht erreichen. Das ist bei älteren Hunden umso wichtiger, denn die Knochen und auch das Herz werden nicht jünger und Übergewicht stellt eine erhebliche Zusatzbelastung dar, die es unbedingt zu vermeiden gilt um ein möglichst langes, unbeschwertes und artgerechtes Leben zu gewährleisten. Aufgrund seines Alters haben wir vor der anstehenden Zahnsanierung noch einmal sein Herz kontrollieren lassen und tatsächlich ist Rudis kleines Herzchen nicht ganz in Ordnung. Es ist ein wenig vergrößert und schlägt etwas unregelmäßig, weswegen wir jetzt mit einem Herzmedikament versuchen, ihn zu unterstützen. Im Laufe der Zeit wird sich zeigen, ob das Medikament hilft. An sich ist das aber kein großes Problem für unseren Black Beauty. Er ist trotzdem eine Rennsemmel und es schränkt ihn keineswegs ein. Die Zahnsanierung hat er auch bestens überstanden. Rudi zeigt sich bei uns verträglich mit allen Artgenossen, geht super in Hundegruppen Gassi und lebt im Moment mit einer jungen Hündin zusammen, durch die er richtig aufblüht. Wir könnten ihn uns gut als Zweithund vorstellen. Obwohl Rudi schon zum älteren Eisen gehört, suchen wir trotzdem eine junge Familie für ihn, die Lust an Unternehmungen in der Natur hat. Er wäre der ideale Anfängerhund der immer und überall an der Seite seiner neuen Menschen sein möchte. Das ist ganz wichtig für Rudi – immer und überall dabei sein. Dabei darf ruhig immer etwas los sein, er ist kein Hund für Stubenhocker, daran ändert selbst sein vergrößertes Herz nichts. Rudi ist nun endgültig auf der Suche nach seiner neuen Familie, in der noch einige schöne Jahre verbringen darf. Wo sind die Cocker Fans?
Mäuschen ♀
Unbekannt
Unsere Hundeoma Mäuschen sucht ein Sofa für ihren Lebensabend Wir haben keine Ahnung, wie alt die Hundeoma ist, aber ihre weiße Schnauze sagt eigentlich alles. Mäuschen ist eine gemütliche Hundeoma, lange Spaziergänge braucht sie nicht mehr. Aber sie liebt es in der Sonne durch den Vorgarten zu wandern und alles zu kontrollieren. Sie möchte einfach menschliche Gesellschaft und würde diese auch sicher gern auf dem Sofa genießen. Mäuschen ist eigentlich eine ruhige Hündin. Besuch wird aber erstmal mit Gebell begrüßt und darauf hin gewiesen, dass sie hier die Richtung vorgibt. Normalerweise beruhigt sie sich aber auch schnell wieder. Kleine Hunde findet sie toll und Katzen stören sie nicht wirklich. Kinder sind früher mit Mäuschen wohl nicht so zartfühlend umgegangen und sie möchte nicht mit Kindern zusammen sein. Ein paar Zipperlein hat man in dem Alter natürlich auch gern: Zum Einen ist die Hundeoma ziemlich taub, ohne Leine Gassigehen ist also tabu. Sie hat ein Herzgeräusch, aber noch ist alles altersgemäß und sie braucht noch keine Medikamente. Das kann sich in diesem Alter aber natürlich auch ändern. Hier hat sie immer mal wieder mit Juckreiz zu kämpfen, gegen den sie ein Medikament bekommt. Ansonsten steht die süße Maus für ihr Alter eigentlich ordentlich da und braucht jetzt einfach Menschen, die ihr Alter respektieren und ihr einen schönen Lebensabend bereiten.

Kai ♀
Kai, Labrador Retriever
Wir haben uns ja alle schon gedacht, dass Kai schlecht sehen kann. Aber, dass er mit 4 Jahren schon Blind ist, daran wagte von uns keiner zu glauben. Leider ist aus der Vermutung beim Augenfacharzt keine bessere Diagnose geworden. Vermutlich wird es sich um eine genetische Erkrankung handeln, die ähnlich wie grauer Star zur Erblindung führt. Allerdings leider ohne dabei noch Behandlungsmöglichkeiten zu bieten. Kai kommt aber sehr sehr gut damit zurecht. Laut Facharzt war es ein langsamer Prozess, der es Kai ermöglichte, sich gut an alles zu gewöhnen. Kai mag Hündinnen sehr gerne und es wäre schön, wenn es in seinem neuen Zuhause eine nette Ersthündin geben würde, an der er sich orientieren kann. Ansonsten begegnet er allem und jedem freundlich und ist einfach nur der typische Labrador. Kai kann ohne Einschränkungen ein ganz normales Leben führen. Sein Gehör ist ausgezeichnet, sodass er sich sehr auf alle Geräusche fixiert. Er läuft bei uns auf den Wiesen frei und es kommt in den seltensten Fällen zu Zusammenstößen mit Gegenständen. Auch Treppen, Türen und Unebenheiten auf dem Boden sind kein Problem. Draussen sind seine Pfleger öfters mit der langen Leine mit ihm unterwegs und auch dabei gibt es keine Einschränkungen. Kai liebt Futter, Kai liebt Spielzeug, Kai liebt Menschen und Kai liebt andere Hunde. Das ist doch alles was das Herz begehrt oder ?

Lucky ♂
Labrador Retriever
Lucky wurde schweren Herzens bei uns abgegeben, weil es eine unschöne Situation gegeben hat, in der der kräftige Bursche sein Herrchen relativ drastisch in Frage gestellt hat. Es endete mit blauen Flecken, die Situation hatte allerdings die komplette Vertrauensbasis so zerstört, dass ein Zusammenleben keinen Sinn mehr ergeben hätte. Deswegen wurde er wirklich sehr schweren Herzens in unsere Obhut gegeben, um auch den Hund aus der verfahrenen Situation zu befreien und ein passenderes Zuhause für ihn zu finden. Lucky zeigt sich bei uns grundsätzlich schon sehr Labbi typisch. Er ist sehr stürmisch, verspielt und verfressen. Insgesamt hat er einen sehr guten Grund Gehorsam, kennt alle gängigen Kommandos und kann diese auch in Perfektion ausführen. An seiner Konzentrationsfähigkeit kann man allerdings noch arbeiten. Auch an das manierliche laufen an der Leine muss Lucky des öfteren erinnert werden, aber er kann das alles wenn man ihm das sagt. Er ist sehr kräftig und man sollte schon sehr standhaft sein um ihn händeln zu können. Wie bei Schokolabbis üblich, hat auch Lucky hin und wieder Probleme mit seinen Ohren und seiner Haut. Er bekommt aktuell Getreidefreies Trockenfutter und kommt damit sehr gut zurecht. Was andere Hunde angeht, entscheidet die Sympathie, wir würden uns allerdings trotzdem ein Zuhause ohne andere Hunde wünschen. Da wir aus Luckys Vorgeschichte wissen, dass er schon einige Male sein Zuhause verlassen musste, gehen wir nun keine Risiken ein, damit Lucky endlich ganz ankommen kann und sein restliches Leben im neuen Zuhause verbringen kann. Wir suchen für den kräftigen Bursche keine Familie, sondern ein ruhiges Zuhause bei 1 bis 2 Hundeerfahrenen Personen, die genügend Zeit aufbringen können um den agilen Hund auslasten zu können. Lucky braucht von Anfang an eine konsequente aber liebevolle Führung, durch die ihm vermittelt wird, dass er sich durchaus auch mal im Hintergrund aufhalten kann und seine Menschen für ihn die Dinge regeln und nicht der kleine Prinz. Lucky ist definitiv kein Anfängerhund und ein Maulkorb sollte für seine neuen Menschen kein verhasstes Utensil sein, sondern ein nützliches Hilfsmittel.




