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Hunde in Hamburg adoptieren

Hunde in Hamburg adoptieren: Finde deinen treuen Begleiter aus Tierheimen in Hamburg. Gib einem Tierschutzhund ein liebevolles Zuhause!

10195 Hunde gefunden

Mix Bärbel

Bärbel ♀

Mix

Kurze Stichpunkte die wir bisher schon mitteilen können: -sehr unsicher mit fremden Personen, da braucht sie viel Raum -Kontakt mit anderen Hunden kann sie bisher noch nicht adäquat aufnehmen, man merkt aber das sie es gerne können möchte -mit ihren derzeiten Bezgspersonen sehr loyal und verschmust -wenn die Stimmung stimmt, auch gerne mal für ein Kabbelspiel bereit -reagiert noch extrem auf Dinge die ihr unheimlich erscheinen -Jagdtrieb durchaus vorhanden, benutzt ihre Nase auch sehr gerne -braucht eine Führung die ihr die Verantwortung nimmt und wo sie sich gleichzeitig anlehnen kann

Dogo Argentino-Mix Alfons

Mit seinen knapp 2 Jahren steckt Alfons mitten in seiner Pubertät. Rasse- und altersbedingt versucht er sich bei jedem neuen Menschen etwas auszutesten. Zeigt man ihm seine Grenzen auf ist er ein sehr gehorsamer und verschmuster Zeitgenosse. Aufgrund seiner Taubheit muss man mit ihm über die Körpersprache kommunizieren. Dies kann er schon recht gut was aber noch ausbaufähig ist. Andere Hunde findet er tendenziell immer interessant und ist sofort spielbereit. Man sollte ihm dennoch beibringen wie man sich anderen Hunden vorstellt. An der Leine kann er ganz manierlich laufen solange die Außenreize nicht zu intensiv werden. Katzen und andere Kleintiere findet er so toll dass bei ihm eine Tendenz zum Jagen erkennbar ist. Für Alfons wünschen wir uns ein neues zu Hause in dem Menschen leben die schon Hundeerfahrung haben. Bestenfalls mit tauben Hunden. Andere Hunde wären im neuen zu Hause auch denkbar solange die Sympathie stimmt. Andere Tiere sollten nicht im neuen zu Hause sein. Kinder sollten schon alt und groß genug sein. Wenn Sie Interesse an unserem Alfons haben schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder rufen uns an.

Cane Corso Italiano-Mix Lumpi

Lumpi wurde von seiner ehemaligen Halterin leider nicht gut behandelt und ist dadurch fremden Menschen gegenüber ziemlich skeptisch und zurückhaltend. Hat er zu wenig Raum, neigt er dazu sich diesen zu verschaffen indem er nach vorne gerichtet verbellt oder körperlich die Menschen beiseite schiebt. Er braucht einen Menschen mit Zeit, Geduld und Platz, welcher ihn wieder aufrichtet und konsequent mit ihm arbeitet, da er in kürzester Zeit gerne die Kontrolle übernimmt um nach sienen eigenen Regeln spielen zu können. Deshalb braucht er von Anfang an Konsequenz! Wenn er seinen Menschen gut kennt und vertraut, wird er gerne etwas grenzenlos oder versucht seine Ressourcen zu verteidigen. Aber auch Schmuseeinheiten fordert er rigoros ein und sollte auch dort zu Beginn begrenzt werden um ihm zu zeigen, dass er nicht alles zu entscheiden hat. Anfangs macht er das ganz charmant und spielt sich als Clown auf, ihr solltet das aber durchaus ernst nehmen. Mit seinen Artgenossen kommt er ohne Leine im Freilauf ganz ok zurecht,da wirkt er eher eingeschüchtert und etwas "ratlos", wobei ihm Begegnungen an der Leine sehr schwer fallen und er da dann schnell nach vorne schießt und die Hunde im Affekt attackieren möchte. Wir würden uns wünschen das er viel mehr freundliche kontrollierte Hundekontakte haben kann, um in dieser Beziehung im Umgang wesentlich sicherer zu werden. Und wir meinen, Hunde können soviel lernen von anderen souveränen Hunden. Meldet euch bitte, wenn ihr Erfahrung mit schwierigen Hunden habt und Lumpi eine Chance geben möchtet, endlich bei Menschen anzukommen die ihm gewachsen sind und ihm zeigen, dass er es nicht nötig hat, oft so maßlos zu reagieren....

Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier Malia

Malia ist eine sportliche und energiegeladene Hündin, die sich gerne und viel bewegen möchte. Sie kennt die Grundkommandos, kann problemlos an Joggern und Fahrradfahrern vorbei laufen und fährt gerne im Auto mit. Außerdem ist sie eine Wasserratte. An ihrer Leinenführigkeit muss man noch arbeiten, hier ist sie oft sehr stur und außenorientiert. Bei fremden Menschen ist sie erstmal misstrauisch und mag es auch nicht von diesen angefasst zu werden. Bis sie Vertrauen gefasst hat braucht es Zeit und Geduld. Ist das Eis erstmal gebrochen, ist sie gerne sehr nah bei ihren Menschen, verschmust und orientiert sich auch an Euch. Sie ist vom Grundwesen sehr unsicher, versucht das nach außen hin allerdings zu verstecken, in dem sie alles was sie nicht kennt erstmal komisch findet und sehr wachsam beobachtet was passiert. Im vertrauten Umfeld zeigt sie deshalb territoriale Tendenzen. Hier braucht sie unbedingt Menschen, die ihr Verhalten ernst nehmen und ihr genug Sicherheit vermitteln, dass sie die Dinge für sie regeln und sie sich entspannen kann. Ballspiele, Zerrspiele und Co sind für Malia nicht geeignet, hier fährt sie sich schnell hoch, da sie überzogen auf Bewegungsreize reagiert. Ihre Auslastung sollte besser über in Bahnen gelenkte körperliche Aktivität oder Denksport erfolgen, mit dem passenden Maß an Ruhe natürlich! Ruhe und Entspannung ist wirklich wichtig für mein Gemüt. Im Umgang mit anderen Hunden ist sie sehr überdreht, da sie nicht viel Erfahrung damit hat und erst noch lernen muss wie man sich richtig verhält. Kinder, Katzen und Kleintiere sollten nicht ihre neuen Mitbewohner sein. Ansonsten ist sie zuhause eine ruhige Vertreterin, solange keine fremden Besucher kommen natürlich. Sie sucht hundeerfahrene Menschen, die ihr mit liebevoller Konsequenz klare Strukturen und feste Regeln aufzeigen, an denen sie sich orientieren kann. Außerdem solltet Ihr ländlich wohnen, das Stadt Leben überfordert sie zu sehr. Wenn ihr das erfüllen könnt, wird sie Euch sicher eine tolle Wegbegleiterin sein, die mit Euch durch dick und dünn geht, aber trotzdem sicher nie ein total einfacher Hund wird und immer mit einem Auge mehr angeschaut werden sollte als einfach so nebenbei zu laufen.... Es würde uns freuen wenn Malia endlich ihren passenden Deckel findet!

Labrador Retriever-Mix Marley

Marley wurde hier abgegeben, weil seine Halter nicht mehr mit ihm zurechtkamen. Er ist sehr unsicher im Umgang mit Meschen, draußen läuft er manchmal rum als würde die Erde brennen. Marley möchte sowohl vom Kopf als auch von der Bewegung her ausgelastet werden, und das wurde wohl jahrelang versäumt oder man hat so viel mit ihm gemacht, dass das grundlegende vergessen wurde und er total überfordert war. Auf jeden Fall ist es einfach seltsam, dass Marley jegliche Komandos ausführen kann, aber im engen Kontakt zu den Menschen oft überfordert und unsicher wirkt, als würde er nichts gutes erwarten können. Er muss gezeigt bekommen, dass menschliche Zuneigung schön sein kann und er jemanden vertrauen kann, nur dafür muss man ihm die Chance geben und mit ihm durch dieses Nadelöhr gehen. Wir würden es ihm so wünschen, man merkt so sehr das er dem Menschen "gefallen " möchte und wirkt im selben Moment so "allein im All", mit so viel Sorge im Gesicht....das ist wirklich traurig zu sehen. Für ihn wäre es sehr wichtig mal runterzufahren und zur Ruhe zu kommen, hier hat er zuviel Stress....und jeder weiß das zuviel Stress auf längere Zeit echt ungesund sein kann. Er ist unglaublich verspielt und lässt sich die Spielsachen von seinen Bezugspersonen sogar wieder wegnehmen. Wir vermuten, dass er bei richtiger Auslastung, und wenn er seine Menschen gut kennt, ein recht „normaler“ Hund sein kann. Dafür muss man ihn aber lesen und verstehen lernen und ihm seinen Raum geben, wenn er seinen Raum braucht. Er mag es in seinem Bereich gar nicht eingeengt zu werden, dass zeigt er auch sehr deutlich, dass ist aber ja etwas was man regeln kann. Bei Kindern sehen wir Marley in keinem Fall, er braucht Menschen um sich die er einschätzen und berechnen kann. Er ist bei uns das Tragen eines Maulkorbes gewohnt, einfach um unbeschadet auch mal für ihn unangenehme Situationen einfach mit ihm durchhalten/ aushalten zu können und ihm die Möglichkeit zu geben, selber über Dinge nachdenken zu können. Wir können die Zeit nicht mehr zurück drehen, leider. Aber wir wünschen uns so sehr, dass er nicht den Rest seines Lebens bei uns verbringt!

Belgischer Schäferhund Jessi

Die Hundetrainer, die mein Bezugspfleger bei der Arbeit mit mir anleiten, beschreiben mich so: Jessie ist eine Malinois-Hündin mit dem rassetypischen „Pfeffer im Hintern“. Was so positiv klingt und bei einem Malinois eigentlich auch gewünscht und gewollt ist, wurde Jessie in Kombination mit ihrer Vergangenheit leider zum Verhängnis: Jessi hat eine starke Zwangsstörung entwickelt, die sich immer dann zeigt, wenn sie frustriert ist oder anderweitig nicht weiter weiß. Diese Zwangsstörung manifestiert sich durch Kreiseln und Tigern im Zwinger und indem Jessi versucht Menschen in die Füße zu beißen. Dabei wird sie massiv und würde stark beschädigend beißen. Deshalb trägt sie im alltäglichen Umgang mit ihr einen Maulkorb. Alternativ richtet sich ihre Aggression auch gegen sich selbst, so dass sie versucht Ihre Rute selbst zu verletzen. Aus diesem Verhalten kommt sie leider dann sehr schwer heraus. Nur Ruhe und Reizarmut verschaffen ihr dann Erleichterung. Auf der anderen Seite ist Jessi unglaublich liebebedürftig und zeigt hier echten Nachholbedarf. Bedauerlicherweise kann es während der dringend nötigen Schmuseeinheit auch vorkommen, dass es ihr dann zuviel wird und sie in ihre Zwanghaftigkeit verfällt. Ihr Bezugspfleger arbeitet mit Jessi derzeit unter unserer Anleitung auf der Ebene der Verhaltenstherapie über rein positive Verstärkung. Hierdurch konnte Jessis Stress im Kontakt zum Menschen bereits deutlich gemindert werden und sie beginnt zaghaft andere Lösungsstrategien zu entdecken. Jessi entdeckt, dass man mit Nachdenken Erfolg haben und so seinem Frust und Stress entfliehen kann. Ganz nebenbei erlebt sie, dass Menschen durchaus Spaß machen können und die Kooperation mit ihnen Erfolg versprechend ist. Grenzen wird sie in mikroskopisch kleinen Schritten kennenlernen. Ihr Bezugspfleger hilft ihr mit seiner unendlichen Geduld in täglich mehrfachen Trainingseinheiten. Natürlich braucht Jessi noch viel Zeit und sehr viel Verhaltenstherapie. Das ideale zu Hause für Jessie wären Menschen, die neben sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel Geduld auch einem sicher eingezäunten Garten irgendwo in ländlicher Ruhe mitbringen, damit Jessi ausreichend Möglichkeiten bekommt, reizarm zu entspannen und sich gelassen zu bewegen. Für die erste Zeit wäre ein Hundezimmer mit Verbindung in einen eingezäunten Außenbereich für Jessi eine Art der Unterbringung, die sie kennt und ihr deshalb die nötige Sicherheit geben kann, um ihre Menschen und die neue Situation kennenzulernen. Im dringend nötigen weiteren Training, sollte sie dann selbstverständlich Stück für Stück und so weit wie möglich integriert werden. Jessies neue Familie sollte keine Erwartungen an sie haben aber unbedingt weiter mit ihr arbeiten. Große Feinfühligkeit und Einfühlungsvermögen sind neben Durchhaltevermögen und grenzenlosem Realismus die Eigenschaften, die Jessie in ihrer Familie braucht. Ballspiele, Beutespiele oder ähnliche rassetypische Beschäftigungen sind bis auf Weiteres für Jessies Entwicklung NICHT zielführend. Möglicherweise fände sie lang(!)fristig Fährtenarbeit oder Geruchsdifferenzierung gut, denn sie setzt ihre Nase mit großer Begeisterung ein. Ob Mantrailing das Richtige sein könnte, muss die Zeit zeigen – wahrscheinlich würde Jessie sich hier zu sehr aufheizen. Jessi ist eigentlich durch und durch ein Mali in den besten Jahren – deshalb braucht sie Bewegung! Das gestaltet sich im Tierheim sehr schwer, weil sie einerseits viiiieeeel Ruhe braucht und andererseits dringend mehr Bewegung bräuchte. Diese sollte aber ruhig, gleichmäßig und reizarm sein (zumindest derzeit). Deshalb scheiden Fahrradfahren Inlinern oder Joggen aus, genauso sind Stop’n Go Spiele kontraproduktiv. Es zeigt sich aber auch immer mehr, dass sie draußen an einer Langlaufleine besser zurechtkommt, wenn die Außenreize (wie Jogger, Fahrradfahrer etc.) nicht gegeben sind. Natürlich soll sie dann soviel wie möglich „ganz Hund“ sein können und das Laufband gegen ausgedehnte Spaziergänge und ähnliches ersetzt werden. Übergangslösungen sind für Jessie aber derzeit unerlässlich.

Deutsche Spitze, Deutscher Schäferhund, Hollandse Herdershond Eddie

Auf seiner derzeitigen Pflegestelle lebt Eddie im Familienverbund (OHNE Kinder) mit drei weiteren Hunden. Solange er weiß, wo genau sein Platz in der Gruppe ist, klappt auch mit den anderen Hunden alles gut und er akzeptiert deren Grenzen. Schwieriger wird das, wenn das soziale Verhältnis zu seiner Bezugsperson fehlgeknüpft ist, dann darf kein anderer Hund mehr an seine Bezugsperson ran. Er muss konsequent seinen Platz in der Beziehung zugewiesen bekommen, um zu vermeiden das er alles andere abschirmen möchte. Er braucht ganz sicher kein „och du armer, warst im Tierheim, ich vergöttere und verwöhne dich“. Eddie wäre durchaus als Zweithund geeignet, solange der andere Hund schon „gut“ und souverän ist. Denn Eddie bedeutet vorallem in der ersten Zeit Arbeit genug, da braucht man nicht um den heißen Brei reden. Im Gegenzug bekommt man aber einen sehr loyalen Begleiter, der einem nichts krumm nimmt, dem man aber immer so zwei Schritte voraus sein muss. In voraussehbaren Situationen fällt es ihm immernoch schwer, Frust zu ertragen und das kriegt man dann auch handfest zu spüren. Ihm fehlt auf seiner Pflegestelle auf jeden Fall die kognitive Auslastung in dem Maße wie er es eigentlich brauchen würde. Körpersprachliches Arbeiten mit ihm funktioniert super, er hat große Freude daran seinem Menschen zu gefallen und mit ihm neue Abenteuer zu erleben. Fremde Menschen hingegen braucht Eddie nicht, Besuch zu empfangen ist mit ihm leider ein heikles Unterfangen und wird wohl immer einiges an Management von seinen Menschen verlangen. Er hat auf jeden Fall eine territoriale Motivation im aggressiven Bereich, es kann auch passieren das der Besuch erst okay ist, die Situation sich ändert, und plötzlich dieselbe Person nicht mehr okay ist. Auch draußen „duldet“ er höchstens fremde Menschen in seinem Nahbereich bzw. im Nahbereich seines Menschen. Das jagen von Joggern und Fahrrädern hat er mittlerweile hier bei uns abgelegt, kann aber im neuen Umfeld durchaus nochmal auftreten. Auch sportliche Aktivitäten wie joggen und Fahrradfahren macht er gerne mit, braucht aber zu Beginn klare Ansagen, dass er niemanden zu maßregeln oder körperlich einzugrenzen hat. Mantrailing Erfahrung hat er auch, dass bereitet ihm auch wahnsinnig Freude und er ist mit Eifer bei der Sache. Er sucht Menschen die ihn in die zweite Reihe stellen können und aktiv mit ihm sein wollen, sowohl körperlich als auch geistig. Er benötigt ein gesundes Mittelmaß von allem, wenn die Aufmerksamkeit die auf ihn gerichtet wird wiederum zu groß wird, neigt er dazu seine Menschen garnicht mehr aus den Augen lassen zu können, was zum Beispiel das Alleinebleiben wieder erschweren würde, woran wir viel geübt haben und es schon deutlich besser geworden ist. Wenn man ihn in einem gewissen Rahmen so annimmt, wie er ist, ist er der treuste Hund, sehr gehorsam und gewillt an der Seite des Menschen zu stehen und durch dick und dünn mit ihm zu gehen. Trotzdem, da möchten wir keinem was vormachen, wird Eddie nie ein komplett einfacher Hund sein, der einfach so mitläuft. Der Maulkorb ist sein stetiger Begleiter und stört ihn überhaupt nicht, ein weiteres Training versteht sich sicher von selbst. Die Hundetrainer, die meine Bezugspflegerin bei der Arbeit mit mir anleiten, beschreiben mich so: Eddie ist ein junger X-Herder, der eine vollkommen rassetypische Mischung aus Reaktivität, enorm hoher Lernbereitschaft, Will-To-Please, Schnelligkeit, Aggressionspotential und einer eher geringen Frustrationstoleranz besitzt. Seine Impulskontrolle war kaum wahrnehmbar. Leider wurde Eddie nie dazu angeleitet diese eigentlich gesunde, typische Mischung sozialadäquat zu sortieren und hat in seinem Leben bislang leider auch keine gesunden Grenzen kennenlernen dürfen. Deshalb ist Eddie nicht nur sehr schnell von jeglichen noch so geringen Außenreizen gestresst. Weil er keine Lösung kennengelernt hat, wie man aus diesen Stressmomenten herauskommen kann, ist Eddie genauso schnell sehr frustriert. Sein Frust führte leider in der Vergangenheit immer wieder zu heftigen Übersprungsreaktionen im aggressiven Bereich. Je nachdem, wie frustriert Eddie gerade ist, macht er seinem Frust sehr handfest Luft. Von offensivem Drohen, über Schnappen bis hin zu Beißversuchen in Verletzungsabsicht zeigte Eddie das gesamte Repertoire. Rassetypisch ist Eddie dabei blitzschnell, die Übergänge nur für rasseerfahrene Menschen erkennbar. Wir arbeiten mit ihm über positive Verstärkung mit negativer Abgrenzung daran, dass er lernt nur durch ruhiges, bedachtes Verhalten ans Ziel zu kommen. Eddie lernt, dass die Lösung für jedes seiner Probleme und Sorgen von seiner Bezugsperson gelöst werden kann, wenn er sich an „seinen“ Menschen wendet und seine nächsten Optionen bei diesem abfragt. Wir haben schon viel erreicht: Eddies Übersprungspitzen werden seltener, ein konditioniertes Abbruchsignal hat dazu geführt, dass er auch im Stress beginnt kontrollierbarer zu werden. Sein Vertrauen in die Kompetenz „seines“ Menschen wächst täglich und so erfährt Eddie auch jeden Tag etwas mehr, dass Zeit mit „seinem“ Menschen richtig Spaß machen kann. Eddie hat sich bei seiner Bezugspflegerin zu einem echten „Schmusekater“ entwickelt. Eddie lernt schnell und gut. Wir sind zuversichtlich, dass sich Eddie mit weiterem verhaltenstherapeutischen Training zu einem alltagstauglichen Hund entwickeln kann, der seinem Menschen ein Hundeleben lang sehr viel Freude bereiten wird. Das ideale Zu Hause für Eddie wären Menschen, die Rasseerfahrung mitbringen und den Mix der Charaktereigenschaften zu schätzen aber auch zu händeln wissen. Eddie braucht Menschen mit Führungskompetenz, die aber daraus bestehen sollte, ihm weiter zu zeigen, dass das Leben schön ist aber ihm auch klarmachen, dass man sich dafür an Grenzen halten muss, die unumstößlich sind. Außerdem sollten seine neuen Menschen unbedingt im Alltag eher ein entspanntes, ruhiges Leben führen, das Eddie sichere, wiederkehrende Rituale gibt, an denen er sich orientieren kann. Trotz seiner noch vorhandenen Verhaltensauffälligkeiten braucht Eddie neben körperlicher Bewegung dringend auch echte, anstrengende Arbeit auf einem für diese Rasse typischen Level! Diese muss ihm aber unbedingt auch vertrauensvoll positiv orientiert vermittelt werden. Die sprichwörtliche Brechstange würde bei Eddie unweigerlich zum Rückfall in alte (unerwünschte) Verhaltensweisen führen. Bei aller Beschäftigung sind lange Entspannungsphasen für Eddie unerlässlich. Mantrailing, Fährtenarbeit, Obedience, Geruchsdifferenzierung, THS, Objektsuche… All das auf höherem Niveau würde Eddie sicher Spaß machen. Auch gezielte Beutearbeit für nicht prüfungsambitionierte Menschen wäre gut für Eddie, sofern diese nach der oben genannten Philosophie modern vermittelt wird. Agility wäre weniger zielführend, weil Hunde wie Eddie dazu neigen würden, sich im Parcours schnell emotional aufzuheizen.

Beagle-Mix Timo

Timo kam nach drei Jahren der Vermittlung zu uns zurück. Egal, wie sehr sich alle hier um ihn bemühen, er leidet hier sehr. Eigentlich möchte er überall dabei sein, was natürlich nicht möglich ist. Wenn „sein“ Mensch keine Unsicherheit zeigt, ist er draußen unauffällig, ansonsten kann er auch mal pöbeln. Man muss ihm schon einen klaren Rahmen stecken, in dem er sich "bewegen darf", sonst gibt er nachher noch den Ton an und die Anstrengung würden wir ihm gerne ersparen. Er braucht sowohl Auslastung wie auch Entspannung. Seine Ressourcen sind ihm sehr wichtig, daher solltet ihr sicher und souverän auftreten. In seinem Zuhause sollten deswegen keine Kinder sein. Timo war auch schon zweimal probewohnen in einem neuen Zuhause, da hat er aber wohl seine neuen Leute angegriffen als sie ihm den Mantel ausziehen wollten,bei der Futtergabe und leider auch den Besuch fand er nicht super was er deutlich gezeigt hat... Eigentlich ist er schon eher der zartbeseitete, trotzdem weiß er genau was er will und wünscht sich jemanden der ihn "lesen" kann und ihn versteht. Wenn ihr euch dann einmal ihm gegenüber "aufgestellt" habt ist er sehr verschmust und genießt eure Nähe auch sehr, weil eigentlich will er ja ganz eng bei euch sein. Hier im Tierheim kommen die Pfleger gut mit ihm zurecht, dass beweist ja das er es eigentlich kann, aber es muss ihm die richtige Anleitung gegeben werden. Wenn Du Dich an Timos Seite siehst, dann bitte melde Dich!

Mix Mariella

Mariella ♀

Mix

Die junge Hündin Mariella wurde leider wegen Erkrankung ihrer neuen Besitzerin aus der Vermittlung an uns zurückgegeben. Mariella, ein Herdenschutzhund Mischling, ist eine liebe und freundliche Hündin, die sich im Moment von einigen Dingen des Alltags noch beeindrucken und verunsichern lässt. Mit einfühlsamer Führung wird Mariella aber schnell an Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen. Insgesamt braucht ihre Erziehung noch den nötigen Feinschliff, der Besuch einer Hundeschule würde ihr deshalb gefallen und guttun. Mit anderen Hunden hat Mariella bisher keine Probleme, an Katzen zeigt sie so gut wie kein Interesse. Sie würde sich in einer eher ländlichen Umgebung wohlfühlen, ein Zuhause mit sicher eingezäuntem Garten wäre ideal.

Rottweiler Samson

Tierheime sind Zufluchtsorte für alle in Not geratene Tiere. Auch für Hunde, die in ihrem Leben bereits auffällig geworden sind und für viele Hundehalter nicht mehr händelbar sind. Wir sind gerne ein Zufluchtsort für eben solche Hunde, denn wir sind der Meinung, dass auch sie eine Chance auf ein halbwegs normales Leben verdient haben. Um dieser Aufgabe gewachsen zu sein, bedarf es jedoch genügend Personal, das Kenntnisse im Umgang mit diesen Hunden besitzt und sich dazu bereit erklärt, bei einem Hund, der vielleicht schon mehrfach gebissen hat, die Türe aufzuschließen, einzutreten, den Hund an die Pfote zu nehmen und an den zum Teil vielen und schwerwiegenden Problemen zu arbeiten und den Hund so zu nehmen, wie er nun mal gerade ist. Samson ist einer dieser Hunde. Ein Hund mit Vergangenheit, kein Hund für Jedermann. Aber das ist okay. Was er braucht und was wir ihm gerne geben möchten, ist ein gutes, zielführendes Training, damit er seine Lasten irgendwann, zumindest zum Teil, von sich werfen kann. Und dafür brauchen wir, braucht Samson eure Hilfe! Werden Sie Pate für Samson und helfen Sie uns, ihm zu helfen! Durch Ihre Patenschaft helfen Sie uns, Samsons doch sehr langen Aufenthalt im Tierheim finanziell zu unterstützen. Sie helfen ihm, Kosten für einen guten, erfahrenen Trainer zu decken, damit er das Training bekommt, was er so dringend braucht. Samson kam 2019 zu uns ins Tierheim, da er vom Amt beschlagnahmt wurde. Als 1 jähriger Rüde hatte er natürlich noch ordentlich Knete in seinem Kopf, trotzdem hatte er schon die Erfahrung gemacht, dass Zubeißen manchmal die beste Entscheidung für ihn war. Er wurde damals von einem Gutachter überprüft und hat dieses mit Bravour bestanden. Hier und da musste der Rohdiamant noch etwas geschliffen werden, aber schon damals war er ein toller Hund. Bei uns war er unauffällig und es wurde viel mit ihm trainiert, von Alltagssituationen über Maulkorb Training und ja, auch Tierarzt Training. Samson gerät in Panik, wenn es darum geht, dass ihn zwei Menschen gleichzeitig anfassen wollen und dabei versteht er wirklich keinen Spaß. 2019 wurde er auf die Maulkorbbefreiung vorbereitet, die er auch im Oktober bestanden hat. Im Dezember waren tolle Interessenten für ihn da, bei denen er zunächst ein Zuhause fand. Wir standen dauerhaft im Kontakt, haben uns viel ausgetauscht, Tipps gegeben und uns über jeden Erfolg gefreut. Leider kam es auch dort nach 10 Monaten zu einem Vorfall, weswegen Samson wieder zurück zu uns nach Minden kam. Samson ist klar im Kopf, allerdings hat er ein Ressourcenproblem, wenn es um Dinge wie das Sofa geht. Ansonsten ist er ein tolles Kerlchen!! Er ist jetzt 3 und fertig in seiner Entwicklung. Er hat einen tollen Grundgehorsam, hat Lust auf Unterordnung und er ist beim Mantrail Training ein vorbildlicher Junge! Wären da nicht die Situationen, die für ihn einfach nicht aushaltbar sind. Samson ist verträglich mit Hündinnen, bei Rüden lässt er gerne den Macho raushängen. Bei den richtigen Menschen ist er verschmust und kann sich fallen lassen. Es wurde lange überlegt, ob wir Samson überhaupt noch mal zur Vermittlung vorstellen, oder ob er bei uns im Tierheim leben darf. Er leidet nicht, ist immer noch ein lustiger Clown und für jeden Spaß zu haben. Er bewacht die Ausläufe vorbildlich, kann aber dennoch sehr sensibel sein, wenn er manche Situationen nicht ganz versteht.Wir haben uns gegen eine Vermittlung entschieden, da in seinem kurzen Leben zu viele Vorfälle passiert sind, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Sollte jemals noch mal was passieren, wäre Samson der leidtragende. Er darf bei uns im Tierheim leben, hat mit seiner Betreuerin die Maulkorbbefreiung bekommen. jedoch wurde bei der Überprüfung gesagt, sollte er Vermittelt werden, bekommt er die Gefährlichkeitseinstufung.  Man darf Samson nicht unterschätzen, er ist nicht von Grundauf böse, aber es gibt gewisse Situationen die man besser Umgehen sollte.

Mix Henry

Henry ♂

Mix

Wir haben Henry aus dem hohen Norden übernommen. Ein befreundeter Trainer hat ihn sich angeguckt und daraufhin wurden wir kontaktiert. Henry hat sich gegen seine eigene Familie gestellt und da in der Familie ein kleines Kind lebt, war ein Zusammenleben nicht mehr möglich. Auch bei uns zeigte sich Henry am Anfang unberechenbar, ganz nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Trotzdem sind wir mit ihm raus gegangen, die Straße hoch und runter. 2 Mitarbeiter, Henry mit Maulkorb und was hat er uns gehasst. Er hat die ganze Welt gehasst. Aber nach ein paar Tagen kam das Umdenken, das leichte Wackeln mit der Rute, auch wenn er es noch gar nicht wollte. Henry reagierte stark auf Bewegungsreize, egal ob Fahrrad, Auto oder einen Fußgänger, der an einem vorbei lief. Henry hat nie gelernt, was es heißt, Sachen und Situationen auszuhalten. Er hat für sich entschieden, dass Zubeißen die einfachste Lösung ist. Eine Möglichkeit für den Aufbau von Frust könnte sein, dass er in seinem alten Zuhause deutlich unterfordert war, denn Henry ist schlauer als schlau. Wir haben mit Henry viele Dinge ausprobiert, in der Hundeschule ist er ein Musterschüler, Tricks lernt er super schnell und dann kommt noch das Mantrail dazu. Er macht das Trailen jetzt seit April 2021 und macht schon auf „alter Hase“. Henry braucht die Beschäftigung, er ist kein Hund für Couchpotatoes, sondern will und muss was erleben. Er wird nie ein „einfacher“ Hund werden, jedoch haben wir ihn soweit, dass er nicht mehr wahllos angreift, er denkt vorher nach und man hat diese Millisekunde Zeit, ihn aus dem Gedankengang rauszuholen. Henry wird ein Hund sein, der auch weiterhin draußen mit Maulkorb geführt werden muss, den man nicht einfach überall mit hinnehmen kann und wo man sich bewusst sein muss, dass eine längere Kennenlernzeit notwendig ist.

American Staffordshire Terrier-Mix Tyson

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