Hunde in Sachsen adoptieren
Hunde in Sachsen adoptieren: Finde deinen treuen Begleiter aus Tierheimen in Sachsen. Gib einem Tierschutzhund ein liebevolles Zuhause!
10195 Hunde gefunden

Nazar ist bei Menschen sehr aufgeschlossen. Bisher zeigt sie Artgenossen gegenüber positives Interesse. Sie muss noch den Wesenstest absolvieren und befindet sich derzeit am Anfang ihres Trainings. Obwohl sie sich gerne ablenken lässt, lernt sie schnell. Nazar sucht rasseerfahrene Menschen, die ihr noch viel bei bringen und sie körperlich und geistig auslasten können. Ab und zu testet Nazar auch gerne ihre Grenzen und versucht der Chef zu sein. Bitte beachten Sie bei Interesse , dass wir ein polizeiliches Führungszeugnis und eine Vermieterbestätigung mit direktem Erlaub dieser Rasse benötigen!! Sie sollten Rasse und Hundeerfahrung haben!

Luna ♀
Unbekannt
Luna hatte grauen Star, als sie ins Tierheim kam. Sie war also blind. Durch eine hohe Spendenbereitschaft konnte ihr eine Augen-OP in München ermöglicht werden. Ihre Linsen wurden entfernt, leider konnten keine neuen Linsen mehr eingesetzt werden. Luna ist also extrem weitsichtig. Hindernisse in ihrer unmittelbaren Nähe nimmt sie nur verschwommen wahr. Sie muss noch regelmässig zu Nachkontrollen nach Stuttgart. Zusätzlich hat sie Wimpern, die ins Auge wachsen, welche einmal im Monat entfernt werden müssen. Bei ihr wurde ein Loch in einer Herzklappe festgestellt, welches aber so klein ist, dass es im Moment nicht behandelt werden muss. Luna hatte bereits zwei Bandscheibenvorfälle, welche mit Medikamenten und Physio wieder in den Griff bekommen wurden. Leider ist es möglich, dass dies immer wieder vorkommt und im schlimmsten Fall auch operiert werden muss. Allgemein kann man leider sagen, dass die kleine Maus ein nicht ganz kostengünstiger Hund ist. Luna darf auf ihrer Pflegestelle bleiben und freut sich über Paten!

Chestnut ♂
Mix
Ich bin 60 cm groß bei einem Gewicht von gut 20 kg. Ich lebte bei psychisch kranken Menschen. Wie sie mit mir umgegangen sind, kann ich nicht berichten, aber aufmerksam war es definitiv nicht, denn ich kam mit einem eingewachsenen Seil und einer riesigen, tiefen Wunde ins Tierheim. Mittlerweile sind diese Wunden verheilt. Ich bin ein freundliches, offenes und verschmustes Kerlchen, das sich gerne an seinen Menschen klammert (in der Anfangsphase), nicht gerne alleine bleibt und einen eigenen Kopf hat, ich weiß diesen auch durchzusetzen. Suche souveräne Menschen mit einer gewissen Hundeerfahrung oder der Bereitschaft, mit mir die Hundeschule zu besuchen, da ich einige "Baustellen" habe durch mangelhafte Umweltprägung in meinem vorherigen Leben, ich sage nur Autos jagen, gruselige entgegen kommende Menschen und vor allem mit Hunden komme ich nicht zurecht. Es ist notwendig, dass man mit mir arbeitet und vielleicht auch beibringt, dass andere Hunde gar nicht so schlecht sind. Meine Hundetrainerin hat inzwischen schon einige Lernerfolge mit mir, ich bin auf einem guten Weg aber es gibt noch viel zu lernen für mich.
DJANGO ♀
Rottweiler
Rottweiler Rüde Django kam am 25. September 2020 in unser Tierheim. Er wurde 2016 geboren und ist kastriert. Er wiegt derzeit 37,9 kg und hat eine Schulterhöhe von rund 61 cm. Er wurde bei uns abgegeben, weil er das Grundstück in seinem Zuhause zu pflichtbewusst bewacht hat. Aufgrund seines extrem ausgeprägten Territorialverhaltens, sollten fremde Personen nicht in den Garten oder das Haus kommen, solange Django unbeobachtet ist. Seinen Bezugspersonen gegenüber, ist Django hingegen freundlich und anhänglich. Größere, ruhige Hunde sind für Django eher kein Problem. Mit diesen kann er gut in der Gruppe laufen und eine Vergesellschaftung ist teilweise möglich. Mit Hündinnen ist das deutlich einfacher als mit Rüden. In der Umwelt ist Django stabil. Er hat eine gute Orientierung am Hundeführer, keine Probleme mit Radfahrern, vorbeilaufenden Menschen, Autos, Rollern. Django hat einen sehr guten Grundgehorsam, er geht gut an der Leine und hört zuverlässig auf den Rückruf. Für Django suchen wir hundeerfahrene/rasseerfahrene Menschen, die Django ein stabiles Zuhause geben. Er ist mit Kind aufgewachsen, ältere Kinder wären daher vorstellbar. Im Haushalt sollte es keine weiteren Hunde oder andere Tiere geben. Unsere Tiervermittlung findet derzeit ausschließlich telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt. Wenden Sie sich bitte zu den Vermittlungszeiten (13:00-16:00 Uhr) an unsere Tierpfleger. Die jeweilige Telefonnummer entnehmen Sie bitte den Steckbriefen.

Viva ♀
Unbekannt
Am Sonntag, den 30.04.2023 war es soweit, die bundesweite Aktion „Wandern für den Tierschutz“ ging in die zweite Runde. Bei schönstem Wetter starteten alle wanderlustigen Zwei- und Vierbeiner um 13 Uhr vom Schnattermann aus in die wunderschöne Rostocker Heide. Egal ob klein, groß, behindert, alt, krank, unterwegs in einem Buggy oder mit Rolli, jeder Teilnehmer hat dafür gesorgt, dass es ein sehr harmonischer und entspannter Hundeausflug war und ist sehr verantwortungsvoll mit seinem Schützling umgegangen. Mit so einem tollen Ausflug hatten unsere Schützlinge nicht gerechnet. Für unsere zurückhaltenden Jungspunde Aiko und Alfi war die Menge an Menschen und Tieren selbstverständlich sehr beeindruckend, kannten sie doch bisher nur das Tierheim und unseren Hof. Aber die beiden haben den Ausflug super gemeistert und ein paar tolle Schnappschüsse der beiden sind auch entstanden. Viva rollte wie immer durch Wald und Flur, das kennt sie von unseren Ausflügen und Gassirunden. Sie liebt es mit dabei zu sein und schnüffelt für ihr Leben gern, besonders auch mal im anderen Revier. Unser fast blinder Jay hat die Aufregung an diesem Tag sehr genossen, energiegeladen ging es über Stock und Stein und der hübsche Schäfimann wäre bestimmt noch eine zusätzliche Runde mit Anett gelaufen…Jay liebt die langen Spaziergänge und es ist sehr schade, dass unserem lieber anhänglichen Schäfi bisher kein eigenes Zuhause vergönnt war. Bepackt mit Rolli, Windeln, Futter, Körbchen und einer überraschten Viva fuhren wir nach NRW um eine Weiterbildung im Bereich Hundephysiotherapie zu absolvieren, wobei die Autofahrt für Viva sicherlich nicht das Highlight war. Jedoch hielt sie sich wacker und war umso überraschter, als sie mit uns in einer schönen Pension umgeben von Wald und Feld aussteigen durfte. Lebenslustig und tiefenentspannt, so konnten wir Viva die letzte Woche erleben. In Anbetracht dessen, dass Viva nicht so sehr vielen Reizen ausgesetzt ist, war die neue Herausforderung, das Tägliche zur Schule gehen, die vielen neuen Leute mit ihren eigenen Fellnasen, überhaupt ein komplett anderer Tagesablauf schon gewaltig. Anfangs schlug ihr die neue Umgebung auf den Magen, sie kennt ja vorrangig nur den Gnadenhof. Jedoch schon nach einem Tag fasste sie Vertrauen in die neue Situation und genoss die Spaziergänge in vollen Zügen. Massagen und Streicheleinheiten wechselten mit ausgiebigen Runden durch Herbstwälder und Felder. Viva ist trotz Behinderung und vor allem nach dem letzten nicht immer einfachen Jahr körperlich sehr fit und überholt uns Zweibeiner mit links…wenn dann noch ein geeigneter „hündischer“ Spielkamerad da ist, überschlägt sie sich nicht nur vor Freude sondern auch fast mit ihrem Rolli. Was man über ihre Anwesenheit in der Schule sagen kann: Viva hat die meiste Zeit im Unterricht geschlafen, in diesem besonderen Fall: ganz klar bestanden. Natürlich bringt ein gehandicapter Hund auch weitere Aufgaben mit in den Haushalt, wie zum Beispiel das Windeln. Aber schon nach kurzer Zeit und dem stetigen Mitarbeiten von Viva war auch das kein Problem mehr. Wir wussten natürlich schon vorher, dass Viva ein toller Hund ist, dass es aber so gut klappt, trotz aller Widrigkeiten, hat uns sehr gefreut und wir vermissen sie jetzt schon. Drei Jahre lebt unsere schwarze Zuckermaus nun schon bei uns. Es gab gesundheitlich viele Höhen und Tiefen und nun waren wieder einmal die Tiefen an der Reihe. Wir bemerkten, dass unser Vivalein immer weniger Spaß an den Gassirunden hatte. Dies ging soweit, dass sie plötzlich anfing zu schreien, wenn wir ihr das Geschirr anlegen wollten. Leider mussten wir dann wieder einmal mit ihr den ungeliebten Tierarzt aufsuchen. Sie wurde von oben bis unter durchgecheckt, Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall. Eine Ursache für die Schmerzen konnte allerdings nicht gefunden werden. Sie bekam Schmerzmittel verabreicht, unter denen sich ihr Zustand verbesserte und nach ein paar Tagen war es auch wieder möglich, die Gassirunden im Rolli zu absolvieren. Das Absetzen der Schmerzmedikamente erfolgte nach drei Wochen und wir warteten ab, wie sich ihr Zustand verändern würde. Natürlich hofften wir sehr, dass sie nun wieder „normal“ laufen könne. Doch leider traten schnell wieder die bekannten Probleme bei ihr auf. Sie schrie vor Schmerzen und konnte sich kaum noch bewegen. Die letzte Möglichkeit sahen wir in einer CT/MRT-Untersuchung. Eine Vorstellung in der Tierklinik brachte hervor, dass diese Möglichkeit aufgrund ihrer gebrochenen Wirbelsäule nicht in Betracht kommen würde. Wir erhielten für sie ein intensiveres Schmerzmittel und wurden darauf hingewiesen, dass sie dieses nunmehr dauerhaft bekommen müsse. Nun geht es Vivalein wieder besser und sie kann das schöne Wetter draußen genießen. Wir wünschen uns so sehr für die kleine Kämpferin, dass keine weiteren Komplikationen auftreten. Sie hat es sooo sehr verdient, glücklich zu sein. Viva geht es richtig gut, was aber nicht immer so war. Vor sechs Monaten bekam sie eine schlimme Blasenentzündung, was bei „Rollihunden“ ja leider sehr häufig vorkommt. Trotz vieler Medikamente wurde es einfach nicht besser und ihr war schon eine gewisse Schwäche anzumerken. Dann entschlossen wir uns, bei der armen Maus eine Blasenspülung durchführen zu lassen. Da bei Viva schon das Einsteigen ins Auto Stress bedeutet und dann noch ein gewisses Maß an Zwang bei der tierärztlichen Behandlung hinzukommt, sind wir (besonders aber wohl die schwarze Maus) immer sehr froh, wenn so ein Termin vorbei ist. Aufgrund der Intensität der vorliegenden Entzündung musste die Spülung dann nach einer Woche wiederholt werden. Und welch ein Glück, unsere Powermaus erholte sich schnell und seit dieser Zeit hat sie keine Probleme mehr. Natürlich wissen wir, dass irgendwann wieder so ein Termin angesetzt werden muss. Doch wir sind uns sicher, dass eine sofortige Spülung schnell Abhilfe schaffen kann, ohne viele Medikamente. Doch jetzt genießt Viva erst einmal ihr Leben mit langen Spazierfahrten über Stock und Stein und durch Wald und Flur. Im Garten meint sie dann, dass sie das Grundstück bewachen muss und Katzen benötigen auch keine Streicheleinheiten, die stünden nämlich nur ihr zu. Alle Besucher staunen immer, wie schnell sie auf ihren zwei Vorderpfoten rennen kann, wenn irgendwo auf dem Hof ein knistern zu hören ist. Sie ist wie sie ist und so wird sie von allen geliebt. Unsere hübsche, wundervolle Viva. Und hier heißt es „Toben, toben, toben“. Unsere Pamuk hat in Viva eine tolle Spielkameradin gefunden und das wird selbstverständlich ausgiebig ausgenutzt. Und unbeobachtet spielt es sich doch am Liebsten: Viva genießt die Spazierfahrten durch Wald und Flur! Dank ihrem kleinen Rolliflitzer kann sie wie die anderen Spürnasen ein „fast“ normales Leben führen: Täglich erreichen uns Hilferufe per Internet von anderen Tierschützern. Leider können wir nur sehr wenigen helfen, da unsere Plätze schon fast alle doppelt belegt sind. Als uns jedoch diese Mail erreichte, stockte uns doch erst mal der Atem. Es wurde Hilfe für eine Hündin ohne Hinterläufe gesucht. Bei uns war gerade „Notstand“ durch die Aufnahme von Welpen aus einem befreundeten Tierheim und so antworteten wir dann, dass wir derzeit nicht helfen könnten. Nach drei Wochen dann die erneute Anfrage, denn niemand hatte sich auf den bundesweiten Hilferuf gemeldet. Nun wird es sehr unterschiedliche Meinungen geben, wie weit Tierschutz gehen sollte. Viele meinten, dass man das Tier auch hätte erlösen können. Doch mit der Mail kam auch ein Video der süßen Maus. In diesem Video strahlte sie so viel Lebenswillen aus und es war erstaunlich, wie perfekt es ihr möglich war, sich mit ihren beiden Vorderläufen fortzubewegen. Wir brachten es dann nicht fertig, diese kleine Kämpferin im Stich zu lassen und sagten eine Aufnahme zu. Später erfuhren wir, dass Viva am 09.07.2017 auf einem Feld gefunden wurde. Natürlich soll sie künftig nicht nur den Garten auf ihren Vorderläufen erkunden können, sondern uns auf den Gassirunden mit den anderen Hunden begleiten. Dazu benötigt sie allerdings einen Hunde-Rolli. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit machten wir uns deshalb mit ihr auf den Weg nach München zu einem Reha-Technik Team, welches bereits für unseren Jake einen Hunde-Rolli angefertig hat. Viva war nach der langen Reise total entspannt und begrüßte die liebe Inga (bei ihr konnten wir ein paar Tage wohnen) mit unseren ehemaligen Schützlingen Fire und Jake sehr entspannt und neugierig. Gleich ging es dann auch in den großen Garten auf Entdeckungstour. Für den nächsten Tag war dann der Termin zur „Rollianprobe“ geplant, da wir vorab schon die Körpermaße von Viva zwecks Vorbereitung des „Grundgerüstes“ übermittelt hatten. Die Anprobe war schon sehr spannend und zeitaufwendig. Alles muss genau sitzen und Viva muss sich auch wohlfühlen. Nach einigen Veränderungen dann der Start zur Probefahrt! Perfekt! Nach kurzer Eingewöhnung ging es ganz schon flott über den Parkplatz. Nun ist der Start frei für viele schöne Hundewanderungen. Hier ein kleines Video, dass nach Viva´s „Rollianprobe“ entstanden ist:

Antonia ♀
English Pointer-Mix
Antonia kam als Fundhund zu uns, nachdem sie mehrere Tage freilaufend unterwegs war, bis man sie endlich einfangen konnte. Antonia ist vermutlich ein angeschaffter Auslandshund, der nie etwas kennengelernt hat und bislang noch keinen Menschenkontakt hatte. Sie lässt sich nur mit sehr viel Geduld anfassen oder anleinen und versucht immer wieder panisch zu flüchten. Dabei überspringt sie auch hohe Zäune oder springt aus dem Fenster, wenn nötig. Antonia macht aber bereits große Fortschritte und taut jeden Tag etwas mehr auf. Von ihren Bezugspersonen lässt sie sich streicheln und macht sogar Spielaufforderungen. Ihre neuen Besitzer müssen nun dran bleiben und weiterhin mit ihr arbeiten, damit sie ihre Angst irgendwann verliert. Wir suchen für Antonia Menschen, die bestenfalls bereits Erfahrung mit Angsthunden haben und sie mit viel Geduld an alltägliche Dinge gewöhnen möchten. Sie ist sehr sozialverträglich mit Artgenossen, ein souveräner Ersthund wäre wünschenswert, von dem sie sich einiges abschauen kann. Kinder sollten aufgrund ihres ängstlichen Wesens nicht im Haushalt leben oder bereits älter (ca. 16 Jahre) und verständig sein. Spazieren gehen ist bislang und auch lange Zeit zukünftig nur mittels Sicherheitsgeschirr möglich. Ob sie alleine bleiben kann oder in der Wohnung stubenrein ist, ist leider nicht bekannt.

Tina ♀
Belgischer Schäferhund
Schaut mal wie toll die Weihnachtsbilder von unserer Poweromi Tina geworden sind. Die blinde Maus folgt jedem interessanten Geruch, der ihr in die Nase kommt. So war es unter Einsatz von ein paar schmackhaften Trainingssnacks gar nicht schwer sie auf den richtigen Platz zu lotsen. Danach ging es für unser Tinchen direkt wieder ins eigene Bettchen und der Nachmittag wurde ausgiebig verschlafen. Wir wünschen unserem Ömchen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit ganz viel Ruhe und ein paar extra Portionen an Leckerchen. Das letzte Jahr hat Spuren bei unserem Tinchen hinterlassen. Die Kräfte unserer Poweromi, die mittlerweile ihren , schwinden nach und nach. Ganz tief und fest verschläft sie die Tage und lässt sich nur noch zu kleinen Gassirunden motivieren, die meistens nur noch auf dem Hof stattfinden. Oft müssen wir sie jetzt schon beim Laufen unterstützen, wenn die Kräfte auf dem Rückweg sie verlassen. Hatte Tinchen vorher Probleme sich im Haus oder in geschlossenen Räumen aufzuhalten, so genießt sie jetzt die Wärme und ihren kuscheligen Platz im Haus. Der Trubel drum herum stört sie nicht und wir sind sehr froh, dass wir sie jetzt bei uns in der Nähe wissen und schnell für sie da sein können, wenn sie unsere Hilfe benötigt. Vor unserer Tina ziehe ich vor jeder Begegnung mit ihr meinen Hut. Die blinde Poweromi feiert in diesem Jahr schon ihr 17. Lebensjahr. Trotz ihrer vielen Baustellen und Handicaps möchte die anhängliche Maus an jedem Spaziergang teilnehmen und freut sich immer ganz besonders über Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Obwohl sie nicht gerne mit „jedem“ mitgeht, wie ich auch schon erfahren durfte. Bekannte Gerüche und vertraute Personen sind für unsere Tina natürlich sehr wichtig. Auch bei Hundewanderungen auf unbekanntem Terrain ist sie vorne mit dabei und genießt die Zeit in vollen Zügen. Zu einem Abstecher in den See mit ihren Mitbewohnern konnten wir Tina noch nicht überreden, sie wartet aber immer sehr geduldig bis die anderen ihre kleine Abkühlung beendet haben. Nach einem anstrengenden Nachmittag geht es für Tina dann meistens direkt in die Koje, um wieder Kraft zu tanken. Wir wünschen uns für diese starke Maus noch eine wunderbare Zeit bei uns. Unser Tischen und unser Besucherhund Bajiti wünschen allen Unterstützern ein sonniges und gesundes Osterfest! Genau ein Jahr ist schon wieder vergangen und unserer Tinamaus geht es meistens gut. Wie eh und je genießt sie die kurzen Tobeeinheiten auf dem Hof, wobei man natürlich schon ein wenig für sie „mitdenken“ muss, damit sie sich nicht an Gegenständen verletzen kann. Nach so einer tollen Beschäftigung ist sie dann auch ein wenig erschöpft und genießt ein Schlummerstündchen, bevor es dann zu einer ruhigen Gassirunde in den Wald los geht. Ob in der Gruppe oder auch mal allein, egal. Hauptsache man vergisst nicht sie zu beschmusen! Im Notfall erinnert sie ihre Zweibeiner auch schon mal daran und bleibt einfach stehen und stupst mit ihrer Nase an die Hand. Wir freuen uns sehr, dass die liebe Maus (auch wenn sie immer noch ihre Bettchen „bearbeitet“) Freude am Leben hat und die Zeit bei uns genießt. Bis auf ihre täglichen Schmerzmittel benötigt sie keine weiteren Medikamente und ist „top fit“. Unsere Tina ist wirklich unglaublich. Trotz Ihrer vielen Handicaps und ihres hohen Alters wirkt sie während einiger Spaziergänge ausgelassen und entspannt. Auch die letzte Hundewanderung oder den Ausflug mit Inga (Ende Februar) hat sie mit spürbarer Freude mitgemacht. Tina ist eine sehr willensstarke, kraft- und vor allem temperamentvolle Schäfi-Omi. Wir freuen uns sehr, wenn wir ihr noch viele dieser schönen Momente bieten können, denn Tina geht es schlecht. Sie schreit vor Schmerz, sofern sie nur berührt wird. Ein sofortiger Tierarztbesuch ist erschütternd. Tinchen hat einen Bandscheibenvorfall, der inoperabel ist. Auf den Röntgenbildern ist eindeutig zu erkennen, dass die Arme unter der sog. „Glasknochenkrankheit“ leidet. Wir ließen noch verschiedene Untersuchungen durchführen, ob evtl. die Ursache dafür zu finden ist, aber leider brachten sie kein Ergebnis. Nun muss sie auf hochdosierte Schmerzmittel eingestellt werden, die hoffentlich irgendwann reduziert werden können. Diese Schmerzen haben auch zur Veränderung ihres Verhaltens geführt, so fühlt sie sich jetzt in einer unserer Hundestuben recht wohl, auch wenn sie diese dann ab und zu auch schon einmal „umdekoriert“. Wir drücken der Maus die Daumen, dass wir ihr doch noch ein wenig helfen können. Tina konnte nun gut auf die Schmerzmittel eingestellt werden und es geht ihr den Umständen entsprechend ganz gut. Unsere lebhafte Hundeomi (augenscheinlich steckt in ihr ein belgischer Schäferhund) hat nun alles bei uns kennengelernt. Am liebsten ist sie in der Nähe von Manfred, wenn der sich mit Rasenmähen oder ähnlichem auf dem Grundstück beschäftigt. In geschlossenen Räumen fühlt sie sich gar nicht wohl und gerät dann mit der Zeit regelrecht in Panik. Auch die anderen Hunde können ihr da keine Sicherheit geben. Leider kann man nur Vermutungen anstellen, warum das so sein könnte, bisher haben wir schon die verschiedensten Dinge probiert, aber unsere Poweromi möchte gern draußen bleiben. Ihr steht daher nun unser kleines Hundehaus mit zwei isolierten Hütten zur Verfügung (wir haben aufgegeben die Hütten mit Decken auszustatten, da wir diese am nächsten Morgen in fein säuberlich gerissene Streifen wieder in den Müll tun können), doch bis jetzt schläft sie lieber vor dem Haus. Dann ist es so, Hauptsache Tina ist glücklich. Die Spaziergänge liebt sie weiterhin und das möglichst in einer kleinen Gruppe. Zuviel Gewusel macht sie nur nervös. Allmählich zeigen sich bei ihr die ersten Alterswehwehchen. So konnten wir beobachten, dass sie schon mal bei längeren Spaziergängen Probleme mit dem Gleichgewicht und den Hinterläufen hat. Wir werden das beobachten und ggf. müssen wir unseren Tierarzt aufsuchen. Tina wurde von ihren ehemaligen Besitzern ausgesetzt als ihre Augen die Sehkraft verloren. Tierschützer fanden die erblindete, hilflose 14-jährige Spürnase und brachten sie ins Tierheim. Wir nahmen diese liebenswerte Hundeomi bei uns auf und nun lebt sie sich Stück für Stück, entsprechend ihrer Behinderung, langsam bei uns ein. Tina liebt die ausgiebigen Spaziergänge durch den Wald. Sie ist nicht nur neugierig und aufgeweckt, sondern auch nett zu allen Menschen und Kindern. An ihre neue Umgebung und die anderen Gnadenhofbewohner gewöhnen wir sie langsam. Ihre Freude am Leben ist ansteckend und ihr Handicap ist ihr manchmal gar nicht anzumerken. Hier ein paar Ausschnitte unserer Tina:

Milan ♂
Unbekannt
Dieser große alte Rüde musste im hohen Alter sein Zuhause verlassen und wurde im Tierheim abgegeben. Es ging ihm sehr schlecht und man bat uns um Hilfe für den Senior. Schon kurz nach der Ankunft bei uns stellten wir fest, dass der Arme völlig abgemagert war. Somit stand ein kurzfristiger Besuch beim Tierarzt an, um die Ursache abklären zu lassen. Da er einen guten Appetit hatte vermuteten wir, dass etwas anderes nicht in Ordnung sein könnte. Da Milan recht unkompliziert ist und gleich jeden Menschen liebt, fand der „Besuch“ schon nach vier Tagen statt. Das Mitfahren im Auto war recht spannend, wollte er doch auch gern mal das Auto lenken….Ich fand das nicht so lustig und kürzte erst einmal den Anschnaller für die Sicherheitsgurthalterung. So kamen wir dann auch ohne Probleme in der Tierarztpraxis an. Die allgemeine Untersuchung und die Blutentnahme ließ er ohne weiteres über sich ergehen. Zwei Tage später bekamen wir die Befunde, die besagten, dass er unter einer Bauchspeicheldrüsenentzündung litt und er unbedingt Spezialfutter benötigt. Weiterhin lag eine Infektion vor und die Gabe eines Antibiotikums war angezeigt. Zur Fütterungszeit bekommt er ein Séparée, denn er wird schon ziemlich sauer, wenn eine andere Fellnase in die Nähe seiner Futterschüssel kommt. Da Milan sehr anhänglich ist, möchte er immer in unserer Nähe sein. Allerdings ist das nicht immer möglich, denn zu unseren Katzen hat er nicht so ein gutes Verhältnis und jagt diese. So muss er dann hinter Gittern im Auslauf sitzen. Dies kommentiert er dann schon mal mit ebenmäßigem bellen. Natürlich wird dies nicht belohnt, sondern schon mal gesagt, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist. Oft versteht er das auch schon…. Selbstverständlich liebt er die täglichen Spaziergänge durch den Wald und auch das Bürsten und Kuscheln. Wir würden dem alten Herrn gern wünschen, dass er noch ein paar schöne Jahre bei uns verbringen kann.

Bayaz ♀
Kangal-Hirtenhund
Kizim und Bayaz sind zwei imposante Kangal Hündinnen, die ins Tierheim kamen, weil sie von Behördenseite beschlagnahmt wurden. Sie wurden auffällig, als sie ihren Jagdtrieb auf einer Kleintierfarm ausgelebt haben. Ihr ehemaliger Besitzer hat leider im Anschluss die behördlichen Auflagen (Führen der Hunde in der Öffentlichkeit nur noch mit Leine und Maulkorb, durch eine erwachsene Person) nicht erfüllt und so kam es zu einem erneuten Zwischenfall mit einem anderen Hund. Für zukünftige Halter ist es erforderlich die nötige Sachkunde, zur Haltung eines Hundes mit Auflagen zu erwerben. Auch muss man sich im klaren sein, dass die Mädels auf allen öffentlichen Wegen, immer Leine und Maulkorb tragen müssen. Kizim ist die Mutter und wurde am 25.12.2013 geboren. Ihre Tochter Bayaz wurde am 20.02.2017 geboren. Kizim hat die Hosen an und erklärt Ihrer Tochter gerne mal, wo der Hase lang läuft. Bayaz bringt allerdings deutlich mehr Kraft und Wendigkeit auf die Straße und ist altersbedingt noch viel agiler. Wenn Bayaz und Kizim beim Spaziergang auf fremde Hunde treffen, möchten sie diese anbellen bzw. würden sie diese (ggf. wenn man sie hinlässt) auch angreifen. Bei entsprechender Führung, können die beiden aber auch ganz friedlich an fremden Hunden vorbei gehen. Dass der Hundeführer einen entsprechend stabilen Stand haben sollte, ist bei der Größe der beiden Mädels eine klare Sache. Im Tierheim zeigen sich die Beiden Kangal-Damen als außergewöhnlich offen und menschenfreundlich. Sie begegnen sowohl Erwachsenen als auch Kindern neugierig und freundlich und lassen sich auch nach kurzem kennen lernen gerne streicheln und anfassen. Kinder im Haushalt sollten aber Größe der Hunde standhalten können. Auf weitere Tiere im Haushalt legen unsere Kangal-Damen keinen Wert, da sie deutlich jagdlich motiviert sind. Auch kleinere Hunde sollten im Haushalt nicht vorhanden sein. Ob man sie mit einem großen souveränen Rüden vergesellschaften könnte, müsste in Ruhe ausprobiert werden und es entscheidet im Endeffekt ja immer die Sympathie. Da Kangals keine Stubenhocker sind, würde es den Mädels bestimmt gefallen, ein großes sicher eingezäuntes Grundstück zu bewachen. Das ganze natürlich nicht ohne abwechslungsreiche Spaziergänge und Familienanschluss! Wir wünschen uns deshalb für die beiden ein Haus mit Garten als zukünftige Unterkunft. Wer die beiden Mädels kennen lernen möchte, kann gerne einen Termin vereinbaren unter Tel 06831-71552 oder per Mail unter

