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10195 Hunde gefunden

Dobermann Marsha

Keine Beschreibung verfügbar.

Mix Trudi

Trudi ♀

Mix

Eines Tages ging mein ehemaliges Frauchen, das ich sehr geliebt habe, mit mir zum Tierarzt. Dort wurde festgestellt, dass ich krank bin und mehrere Tumore in der Gesäugeleiste habe. Wer jetzt denkt, dass mein Frauchen sich Sorgen um mich machte oder gar um mein Leben bangte, der hat sich getäuscht. Sie nahm mich nicht mehr mit nach Hause. Auf  direktem Weg wurde ich ins Tierheim gefahren, wo sie mich abgegeben hat. Mit 12 Jahren! Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich hatte doch keinen Fehler gemacht und ich konnte doch nichts für meinen Gesundheitszustand. Manchmal bekomme ich auch so eine Art Anfall. Ich bekomme dann keine Luft mehr und meine Zunge wird ganz blau. Deshalb kann ich nicht alleine bleiben - obwohl ich ja ganz brav warten würde. Mein liebes Pflegefrauchen sagt aber, das sei zu gefährlich für mich.  Es geht mir gut, ich fühle mich gut aufgehoben, und deshalb darf ich auch auf der Pflegestelle bleiben.  . Außerdem habe ich mein Pflegefrauchen gerade erst so richtig lieben gelernt und gut erzogen. Wäre doch schade, wenn meine ganze Arbeit umsonst gewesen wäre. Und natürlich habe ich auch Angst, dass jemand anderes vielleicht nicht rechtzeitig erkennt, wenn ich nicht mehr atmen kann. Wenn ich einen Anfall habe, dann wird mir sofort geholfen.  , und wenn ich liebe Paten hätte, wäre der Tierschutzverein ein bisschen entlastet … das würde mich sehr freuen!

Hund Luna

Luna ♀

Unbekannt

Luna hatte grauen Star, als sie ins Tierheim kam. Sie war also blind. Durch eine hohe Spendenbereitschaft konnte ihr eine Augen-OP in München ermöglicht werden. Ihre Linsen wurden entfernt, leider konnten keine neuen Linsen mehr eingesetzt werden. Luna ist also extrem weitsichtig. Hindernisse in ihrer unmittelbaren Nähe nimmt sie nur verschwommen wahr. Sie muss noch regelmässig zu Nachkontrollen nach Stuttgart. Zusätzlich hat sie Wimpern, die ins Auge wachsen, welche einmal im Monat entfernt werden müssen. Bei ihr wurde ein Loch in einer Herzklappe festgestellt, welches aber so klein ist, dass es im Moment nicht behandelt werden muss. Luna hatte bereits zwei Bandscheibenvorfälle, welche mit Medikamenten und Physio wieder in den Griff bekommen wurden. Leider ist es möglich, dass dies immer wieder vorkommt und im schlimmsten Fall auch operiert werden muss. Allgemein kann man leider sagen, dass die kleine Maus ein nicht ganz kostengünstiger Hund ist. Luna darf auf ihrer Pflegestelle bleiben und freut sich über Paten!

Zwergpinscher Lucy

Keine Beschreibung verfügbar.

Hund Ria

Ria ♀

Unbekannt

Unser kleiner Pechvogel Sera hat die Operation gut überstanden. Nun hoffen wir, dass es die letzte Operation für die liebe Maus war! Natürlich musste sich Sera erstmal ein paar Tage von den Strapazen erholen, aber bei unserem Weihnachts-Fototermin war sie voll dabei. Sera war, wie die anderen Spürnasen auch, anfangs etwas skeptisch. Das große Monster Kamera und dann noch diese vielen fremden Augenpaare, die alle nur auf sie schauten. Da kann man schon mal etwas unsicher werden. Übung macht ja bekanntlich den Meister und beim nächsten Fototermin ist Sera bestimmt sehr viel entspannter. Vielleicht geht der Weihnachtswunsch unserer sensiblen Spürnase ja auch noch in Erfüllung: Ein Zuhause bei Menschen mit einem großen Herz. Gerade Anfang Oktober hofften wir noch, dass der Wildfang bald wieder richtig laufen kann und nun? Bei einem Spaziergang rutschte Sera „natürlich“ mit dem rechten Vorderlauf auf einem nassen Ast aus, ein Knacks, ein Schrei und es war ihr anzusehen, dass sie große Schmerzen hat. Das, was wir nicht glauben wollten, war passiert. Das Implantat im Ellenbogen ist gebrochen. Alle Träume vom baldigen Laufen sind ausgeträumt. Das Schicksal meint es nicht gerade gut mit unserer Sera. Eigentlich möchte sie doch nur ausgelassen toben und sich ihrem Alter entsprechend bewegen und auslasten. Stattdessen stand die nächste OP auf dem Programm, da sich die Schrauben im Implantat lösten. Dann hieß es also wieder Ruhigstellung, Narbe und Schwellung beobachten und Daumen drücken. Mittlerweile scheint der Ellenbogen ordnungsgemäß zu heilen, die Physiotherapie konnte also beginnen. Eine wirkungsvolle Methode ist die Elektrotherapie und da es an Patienten nicht mangelt, befindet sich mittlerweile ein Elektrotherapiegerät bei uns auf dem Hof. Somit kann der Heilungsprozess beschleunigt und optimiert werden. Daneben werden die überlasteten Strukturen behandelt. Nach so einer langen Zeit der Fehlhaltung, sicherlich kein ganz einfaches Unterfangen. Verspannungen im Rücken und auch in den Hintergliedmaßen sind leider die Folge, weil die Belastung aus dem kaputten Bein genommen wird. Gesagt, getan und so bekommt Sera jetzt 2 Mal die Woche eine physiotherapeutische Behandlung vor Ort, die sie immer besser über sich „ergehen“ lässt. Am Anfang war es schwierig den Wildfang ruhig zu bekommen, mittlerweile ist sie sehr kooperativ und genießt die Massagen. Leider wird Sera kein normales Gangbild erreichen, da der Ellenbogen versteift wurde. Mit der Physiotherapie kann aber eine Menge Lebensqualität und Schmerzlinderung erreicht werden und bei ihrer Größe hilft das Beinchen natürlich trotzdem als Unterstützung. Wir hoffen sehr, das Sera bald beschwerdefrei mit den anderen Spürnasen auf dem Hof toben kann. Endlich ist die wilde Maus ihr „Gipsbein“ los und muss nun wieder richtig laufen lernen. Die Termine zur Physiotherapie sind vereinbart und los geht es. Dachten wir… Es war für jeden zu sehen, dass Sera das Laufen große Probleme bereitete. Auch offensichtlich war, dass ihr Ellenbogengelenk immer mehr anschwoll. Eine Röntgenkontrolle wurde vorgenommen und es war zu erkennen. dass Unsere Tierarztpraxis setzte sich wieder mit dem Spezialisten Dr. Pfeil in Verbindung und gemeinsam beriet man, wie der wilden Maus geholfen werden kann. Nachdem dieses geliefert worden war, fuhren wir wieder einmal mit Sera im „Gepäck“ Richtung Dresden. Auch wenn wir immer sehr zuversichtlich zu solchen Terminen gefahren waren, so machten wir uns doch gerade jetzt, wo unser Liebling Jay nach einer OP erlöst werden musste, große Sorgen. Wir konnten erst aufatmen, als wir die Nachricht erhielten, dass es der Großen gut geht und sie alles gut überstanden hat. Doch das ist so gut wie unmöglich. Ist sie allein, zerlegt sie uns das ganze Zimmer (mit einer Box klappt es schon gar nicht). Ist sie in unserer Nähe kommt sie schlecht zur Ruhe…. Wir hoffen und bangen, dass das Implantat gut einwächst und sie dadurch endlich schmerzfrei wird. Wir halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. Auch wir möchten eigentlich einmal „frei“ haben, gerade zwischen Weihnachten und Neujahr, wenn die Kinder und Enkel zu Besuch sind. Doch wenn ein Termin bei einem Spezialisten frei ist, nehmen wir diesen natürlich an, auch wenn es am 28.12. ist. Und so fuhr Manfred an diesem Tag um 4.00 Uhr in der Früh mit Sera Richtung Dresden, damit Dr. Pfeil den schon einmal operierten Vorderlauf richten konnte. Es war eine sehr komplizierte und zeitaufwendige Operation und wir hoffen alle, dass der Heilungsprozess gut verlaufen wird. Denn den wilden Jungspund ruhig zu halten ist gar nicht so einfach, wie wir ja schon aus Erfahrung wissen. Glücklicherweise traten nach der OP keine Komplikationen auf und so konnten wir Sera schon am nächsten Tag wieder aus der Klinik abholen und die Heimreise nach Letschow antreten…. Und nun ist das junge Fräulein wieder Zuhause und humpelt munter umher. Jetzt verursacht nicht nur ihr beeindruckendes Bellen Lärm im Haus, sondern auch noch das „Gipsbein“. Wir müssen nun erst einmal abwarten, bis der Termin für das Kontrollröntgen angesetzt wird. Erst dann kann man einschätzen, wie der Heilungsprozess verläuft. Bis dahin heißt es alle drei Tage zum Verbandswechsel fahren. Unsere beiden Weihnachtsengel Sera und Ria bringen wirklich alle Augen zum Leuchten. Wie sehr sich die beiden ein Leben bei Zweibeinern wünschen, die sie liebhaben und sie ein Leben lang umsorgen, ist den anschmiegsamen Fellnasen täglich anzumerken. Obwohl sie bisher in der Obhut von Tierschützern gelebt und nicht viel kennengelernt haben, sind die beiden neugierig und aufgeschlossen und bereit für ein Leben in ihrer eigenen Familie. Die agile Maus hat sich gut von den Strapazen erholt, wird sich aber noch weiteren Operationen unterziehen müssen, deren Kosten wir selbstverständlich bei Vermittlung in eine Pflegestelle übernehmen. Beide lieben lange Spaziergänge und akzeptieren andere Vierbeiner inkl. Katzen im neuen Zuhause. Sera und Ria stehen stellvertretend für alle unsere Gnadenhofbewohner. Viele von ihnen sind von einer langen Leidensgeschichte gezeichnet. Tiere, die wir bei uns aufnehmen, dürfen bis an ihr Lebensende auf unserem Gnadenhof bleiben. So auch Ria und Sera, wenn sie kein passendes Zuhause finden. Vielleicht geht ihr sehnlichster Wunsch nach einem eigenen Zuhause in diesem Jahr in Erfüllung. Nicht jeder Tierarzt ist in der Lage und verfügt auch nicht über die Ausstattung, um komplizierte Operationen durchführen zu können. Der Versuch eines Tierarztes, der jungen Hündin Sera durch einen operativen Eingriff am rechten Vorderlauf mehr Lebensqualität zu geben, scheiterte und da die Schmerzen für sie immer unerträglicher wurden, bat man uns um Hilfe. Vielen Notfellchen konnten unsere Spezialisten schon helfen und natürlich wollten wir auch dieses Mal wieder alles was möglich ist – für das so lebenslustige Hundefräulein – tun. Daher hieß es dann, wieder einmal die Fahrt in Richtung Dresden antreten, mit Sera im „Gepäck“. Das ganze Ausmaß des Desasters zeigte sich während der schwierigen und langen Operation. Das eingesetzte Implantat musste entfernt werden, da Elle und Speiche bereits zusammengewachsen waren. Eine der vielen Schrauben befand sich im Gelenk des Beines, wodurch auch die Schmerzen verursacht wurden. Eine weitere Schraube war derart eingewachsen, dass eine Entfernung nicht mehr möglich war. Sie hielt die zusammengewachsenen Knochen zusammen und musste durchtrennt werden, damit wieder Bewegungsfreiheit zwischen den Knochen entsteht. Drei Tage musste das tapfere Mäuschen in der Klinik verbleiben bis es hieß, zurück nach Hause. Die Freude am Tag der Abholung war sehr groß und der Hinweis des Arztes, strenge Ruhe einhalten, war kaum zu verwirklichen. Auf dem Gnadenhof angekommen war schon eine gut gepolsterte Hundebox für Sera eingerichtet worden und es hieß gleich – hinein -. Das fand das große Mädchen überhaupt nicht so toll und äußerte dies auch lautstark. Als wir nach kurzer Zeit nach ihr schauten, stand sie völlig fertig vor der zerstörten Box. Unglaublich. Also musste eine neue Box her. Diese wurde auch wieder schön ausgepolstert und wir stellten sie in einen ruhigen Raum, in dem sie die anderen Hunde nicht hören konnte. Wir hatten es eigentlich schon geahnt…Nach kurzer Zeit war auch diese Box derart zerstört, dass sie es wieder geschafft hatte, heraus zu kommen. Dann sollte es so sein und wir ließen sie in die Stube von unseren beiden Opi´s Pauli und Berni. Anscheinend gefiel ihr das ganz gut, denn es war endlich Ruhe eingezogen. Nun ist das Gröbste geschafft. Ein Kontrollröntgentermin hat ergeben, dass alle durch die Schrauben verursachten Löcher in den Knochen verheilt sind und somit wieder mehr Stabilität vorhanden ist. Endlich ist die Ruhephase vorbei!! Da Sera ihr bisheriges Leben im Tierheim verbringen musste, ist sie ein unsicheres Hundefräulein. Auf fremde Menschen und ungewöhnliche Geräusche reagiert sie mit bellen, ein kräftiges bellen. Zum Glück lernt sie aber schnell von den anderen Hunden, dass man sich nicht über jede Kleinigkeit aufregen muss. Ansonsten ist sie dem Alter entsprechend verspielt und übermütig. Gern tobt sie mit unserer Ria oder auch der alte Pitu lässt sich gern auf eine Toberunde mit ihr ein. Das Zusammenleben mit Katzen ist für sie kein Problem und auch Kindern gegenüber ist sie nicht zu stürmisch und lässt sich gern streicheln. Nun steht erst einmal wieder viel Physiotherapie an, damit das operierte Bein die verlorenen Muskeln wiederaufbauen kann.

Hund Viva

Viva ♀

Unbekannt

Am Sonntag, den 30.04.2023 war es soweit, die bundesweite Aktion „Wandern für den Tierschutz“ ging in die zweite Runde. Bei schönstem Wetter starteten alle wanderlustigen Zwei- und Vierbeiner um 13 Uhr vom Schnattermann aus in die wunderschöne Rostocker Heide. Egal ob klein, groß, behindert, alt, krank, unterwegs in einem Buggy oder mit Rolli, jeder Teilnehmer hat dafür gesorgt, dass es ein sehr harmonischer und entspannter Hundeausflug war und ist sehr verantwortungsvoll mit seinem Schützling umgegangen. Mit so einem tollen Ausflug hatten unsere Schützlinge nicht gerechnet. Für unsere zurückhaltenden Jungspunde Aiko und Alfi war die Menge an Menschen und Tieren selbstverständlich sehr beeindruckend, kannten sie doch bisher nur das Tierheim und unseren Hof. Aber die beiden haben den Ausflug super gemeistert und ein paar tolle Schnappschüsse der beiden sind auch entstanden. Viva rollte wie immer durch Wald und Flur, das kennt sie von unseren Ausflügen und Gassirunden. Sie liebt es mit dabei zu sein und schnüffelt für ihr Leben gern, besonders auch mal im anderen Revier. Unser fast blinder Jay hat die Aufregung an diesem Tag sehr genossen, energiegeladen ging es über Stock und Stein und der hübsche Schäfimann wäre bestimmt noch eine zusätzliche Runde mit Anett gelaufen…Jay liebt die langen Spaziergänge und es ist sehr schade, dass unserem lieber anhänglichen Schäfi bisher kein eigenes Zuhause vergönnt war. Bepackt mit Rolli, Windeln, Futter, Körbchen und einer überraschten Viva fuhren wir nach NRW um eine Weiterbildung im Bereich Hundephysiotherapie zu absolvieren, wobei die Autofahrt für Viva sicherlich nicht das Highlight war. Jedoch hielt sie sich wacker und war umso überraschter, als sie mit uns in einer schönen Pension umgeben von Wald und Feld aussteigen durfte. Lebenslustig und tiefenentspannt, so konnten wir Viva die letzte Woche erleben. In Anbetracht dessen, dass Viva nicht so sehr vielen Reizen ausgesetzt ist, war die neue Herausforderung, das Tägliche zur Schule gehen, die vielen neuen Leute mit ihren eigenen Fellnasen, überhaupt ein komplett anderer Tagesablauf schon gewaltig. Anfangs schlug ihr die neue Umgebung auf den Magen, sie kennt ja vorrangig nur den Gnadenhof. Jedoch schon nach einem Tag fasste sie Vertrauen in die neue Situation und genoss die Spaziergänge in vollen Zügen. Massagen und Streicheleinheiten wechselten mit ausgiebigen Runden durch Herbstwälder und Felder. Viva ist trotz Behinderung und vor allem nach dem letzten nicht immer einfachen Jahr körperlich sehr fit und überholt uns Zweibeiner mit links…wenn dann noch ein geeigneter „hündischer“ Spielkamerad da ist, überschlägt sie sich nicht nur vor Freude sondern auch fast mit ihrem Rolli. Was man über ihre Anwesenheit in der Schule sagen kann: Viva hat die meiste Zeit im Unterricht geschlafen, in diesem besonderen Fall: ganz klar bestanden. Natürlich bringt ein gehandicapter Hund auch weitere Aufgaben mit in den Haushalt, wie zum Beispiel das Windeln. Aber schon nach kurzer Zeit und dem stetigen Mitarbeiten von Viva war auch das kein Problem mehr. Wir wussten natürlich schon vorher, dass Viva ein toller Hund ist, dass es aber so gut klappt, trotz aller Widrigkeiten, hat uns sehr gefreut und wir vermissen sie jetzt schon. Drei Jahre lebt unsere schwarze Zuckermaus nun schon bei uns. Es gab gesundheitlich viele Höhen und Tiefen und nun waren wieder einmal die Tiefen an der Reihe. Wir bemerkten, dass unser Vivalein immer weniger Spaß an den Gassirunden hatte. Dies ging soweit, dass sie plötzlich anfing zu schreien, wenn wir ihr das Geschirr anlegen wollten. Leider mussten wir dann wieder einmal mit ihr den ungeliebten Tierarzt aufsuchen. Sie wurde von oben bis unter durchgecheckt, Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall. Eine Ursache für die Schmerzen konnte allerdings nicht gefunden werden. Sie bekam Schmerzmittel verabreicht, unter denen sich ihr Zustand verbesserte und nach ein paar Tagen war es auch wieder möglich, die Gassirunden im Rolli zu absolvieren. Das Absetzen der Schmerzmedikamente erfolgte nach drei Wochen und wir warteten ab, wie sich ihr Zustand verändern würde. Natürlich hofften wir sehr, dass sie nun wieder „normal“ laufen könne. Doch leider traten schnell wieder die bekannten Probleme bei ihr auf. Sie schrie vor Schmerzen und konnte sich kaum noch bewegen. Die letzte Möglichkeit sahen wir in einer CT/MRT-Untersuchung. Eine Vorstellung in der Tierklinik brachte hervor, dass diese Möglichkeit aufgrund ihrer gebrochenen Wirbelsäule nicht in Betracht kommen würde. Wir erhielten für sie ein intensiveres Schmerzmittel und wurden darauf hingewiesen, dass sie dieses nunmehr dauerhaft bekommen müsse. Nun geht es Vivalein wieder besser und sie kann das schöne Wetter draußen genießen. Wir wünschen uns so sehr für die kleine Kämpferin, dass keine weiteren Komplikationen auftreten. Sie hat es sooo sehr verdient, glücklich zu sein. Viva geht es richtig gut, was aber nicht immer so war. Vor sechs Monaten bekam sie eine schlimme Blasenentzündung, was bei „Rollihunden“ ja leider sehr häufig vorkommt. Trotz vieler Medikamente wurde es einfach nicht besser und ihr war schon eine gewisse Schwäche anzumerken. Dann entschlossen wir uns, bei der armen Maus eine Blasenspülung durchführen zu lassen. Da bei Viva schon das Einsteigen ins Auto Stress bedeutet und dann noch ein gewisses Maß an Zwang bei der tierärztlichen Behandlung hinzukommt, sind wir (besonders aber wohl die schwarze Maus) immer sehr froh, wenn so ein Termin vorbei ist. Aufgrund der Intensität der vorliegenden Entzündung musste die Spülung dann nach einer Woche wiederholt werden. Und welch ein Glück, unsere Powermaus erholte sich schnell und seit dieser Zeit hat sie keine Probleme mehr. Natürlich wissen wir, dass irgendwann wieder so ein Termin angesetzt werden muss. Doch wir sind uns sicher, dass eine sofortige Spülung schnell Abhilfe schaffen kann, ohne viele Medikamente. Doch jetzt genießt Viva erst einmal ihr Leben mit langen Spazierfahrten über Stock und Stein und durch Wald und Flur. Im Garten meint sie dann, dass sie das Grundstück bewachen muss und Katzen benötigen auch keine Streicheleinheiten, die stünden nämlich nur ihr zu. Alle Besucher staunen immer, wie schnell sie auf ihren zwei Vorderpfoten rennen kann, wenn irgendwo auf dem Hof ein knistern zu hören ist. Sie ist wie sie ist und so wird sie von allen geliebt. Unsere hübsche, wundervolle Viva. Und hier heißt es „Toben, toben, toben“. Unsere Pamuk hat in Viva eine tolle Spielkameradin gefunden und das wird selbstverständlich ausgiebig ausgenutzt. Und unbeobachtet spielt es sich doch am Liebsten: Viva genießt die Spazierfahrten durch Wald und Flur! Dank ihrem kleinen Rolliflitzer kann sie wie die anderen Spürnasen ein „fast“ normales Leben führen: Täglich erreichen uns Hilferufe per Internet von anderen Tierschützern. Leider können wir nur sehr wenigen helfen, da unsere Plätze schon fast alle doppelt belegt sind. Als uns jedoch diese Mail erreichte, stockte uns doch erst mal der Atem. Es wurde Hilfe für eine Hündin ohne Hinterläufe gesucht. Bei uns war gerade „Notstand“ durch die Aufnahme von Welpen aus einem befreundeten Tierheim und so antworteten wir dann, dass wir derzeit nicht helfen könnten. Nach drei Wochen dann die erneute Anfrage, denn niemand hatte sich auf den bundesweiten Hilferuf gemeldet. Nun wird es sehr unterschiedliche Meinungen geben, wie weit Tierschutz gehen sollte. Viele meinten, dass man das Tier auch hätte erlösen können. Doch mit der Mail kam auch ein Video der süßen Maus. In diesem Video strahlte sie so viel Lebenswillen aus und es war erstaunlich, wie perfekt es ihr möglich war, sich mit ihren beiden Vorderläufen fortzubewegen. Wir brachten es dann nicht fertig, diese kleine Kämpferin im Stich zu lassen und sagten eine Aufnahme zu. Später erfuhren wir, dass Viva am 09.07.2017 auf einem Feld gefunden wurde. Natürlich soll sie künftig nicht nur den Garten auf ihren Vorderläufen erkunden können, sondern uns auf den Gassirunden mit den anderen Hunden begleiten. Dazu benötigt sie allerdings einen Hunde-Rolli. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit machten wir uns deshalb mit ihr auf den Weg nach München zu einem Reha-Technik Team, welches bereits für unseren Jake einen Hunde-Rolli angefertig hat. Viva war nach der langen Reise total entspannt und begrüßte die liebe Inga (bei ihr konnten wir ein paar Tage wohnen) mit unseren ehemaligen Schützlingen Fire und Jake sehr entspannt und neugierig. Gleich ging es dann auch in den großen Garten auf Entdeckungstour. Für den nächsten Tag war dann der Termin zur „Rollianprobe“ geplant, da wir vorab schon die Körpermaße von Viva zwecks Vorbereitung des „Grundgerüstes“ übermittelt hatten. Die Anprobe war schon sehr spannend und zeitaufwendig. Alles muss genau sitzen und Viva muss sich auch wohlfühlen. Nach einigen Veränderungen dann der Start zur Probefahrt! Perfekt! Nach kurzer Eingewöhnung ging es ganz schon flott über den Parkplatz. Nun ist der Start frei für viele schöne Hundewanderungen. Hier ein kleines Video, dass nach Viva´s „Rollianprobe“ entstanden ist:

English Pointer-Mix Antonia

Antonia kam als Fundhund zu uns, nachdem sie mehrere Tage freilaufend unterwegs war, bis man sie endlich einfangen konnte. Antonia ist vermutlich ein angeschaffter Auslandshund, der nie etwas kennengelernt hat und bislang noch keinen Menschenkontakt hatte. Sie lässt sich nur mit sehr viel Geduld anfassen oder anleinen und versucht immer wieder panisch zu flüchten. Dabei überspringt sie auch hohe Zäune oder springt aus dem Fenster, wenn nötig. Antonia macht aber bereits große Fortschritte und taut jeden Tag etwas mehr auf. Von ihren Bezugspersonen lässt sie sich streicheln und macht sogar Spielaufforderungen. Ihre neuen Besitzer müssen nun dran bleiben und weiterhin mit ihr arbeiten, damit sie ihre Angst irgendwann verliert. Wir suchen für Antonia Menschen, die bestenfalls bereits Erfahrung mit Angsthunden haben und sie mit viel Geduld an alltägliche Dinge gewöhnen möchten. Sie ist sehr sozialverträglich mit Artgenossen, ein souveräner Ersthund wäre wünschenswert, von dem sie sich einiges abschauen kann. Kinder sollten aufgrund ihres ängstlichen Wesens nicht im Haushalt leben oder bereits älter (ca. 16 Jahre) und verständig sein. Spazieren gehen ist bislang und auch lange Zeit zukünftig nur mittels Sicherheitsgeschirr möglich. Ob sie alleine bleiben kann oder in der Wohnung stubenrein ist, ist leider nicht bekannt.

Labrador Retriever Gina

Muck der Labrador und Gina die Schäferhündin sind von klein auf ein gutes Team. Nun haben sie im Alter von 10 Jahren, durch den Tod ihrer Besitzerin, ihr Zuhause verloren. Die beiden haben einen offenen und freundlichen Charakter und können durchaus auch zu Hundeanfängern ziehen. Gina ist für ihr Alter noch gut in Schuss und hat sicher auch Spaß bei längeren Spaziergängen. Muck ist mangels Bewegung in den letzten Monaten, zur Zeit nicht so fit, was aber etwas besser werden dürfte, wenn er wieder regelmäßig spazieren geführt wird. Dennoch benötigt er ein Zuhause in dem er keine Treppen (oder höchstens nur 3 oder 4 Stufen) steigen muss. Ein Sechser im Lotto wäre es natürlich, wenn die beiden Goldstücke gemeinsam in ein neues Zuhause ziehen könnten.

Hund Bolt

Bolt ♀

Unbekannt

Bolt ist ein altdeutscher Hütehund der über das Veterinäramt ins Tierheim kam. Er wurde 2013 geboren und ist mit seinen fast 8 Jahren ein echtes Powerpaket. Ursprünglich lebte er mit seiner Partnerin Bella und seinem Sohn Josef gemeinsam auf einem Hof und hatte dort die Aufgabe die Nutztiere zu hüten. Als es in ihrem ehemaligen Zuhause keine Nutztiere mehr zum hüten gab, verselbständigte sich der Arbeitswille der Hunde. So büchsten die drei regelmäßig aus und es kam zu Beißvorfällen in der Nachbarschaft. Die drei Hunde wurden von den Behörden beschlagnahmt und als gefährlich eingestuft. Deshalb muss man, um Bolt (ebenso Josef und Bella) ein Zuhause geben zu können, eine Haltersachkundeprüfung beim Ministerium ablegen. Ebenso hat Bolt nun einen Leinen- und Maulkorbzwang und darf nicht ohne diese zusätzliche Sicherung spazieren geführt werden. Über die genauen Kosten und Auflagen informieren wir sie in einem Kennenlerngespräch gerne vor Ort. Bolt ist ein aktiver lernbegeisterter Hund, der auf seinen Spaziergängen mit seiner Betreuerin Neues lernt und schon große Vorschritte in Sachen Erziehung machen konnte. Er ist der souveränste des Dreiergespannes und es fällt ihm nicht schwer, sich auch mal ohne seine beiden vierbeinigen Mitbewohner zu beschäftigen. Bolt ist sportlich und sicher nicht für Stubenhocker geeignet, denn er will etwas erleben. Mit Josef und Bella versteht er sich super und hat ein tolles Sozialverhalten. Er ist der Kopf des Trios und weist besonders seinen Sohn Josef, wenn es sein muss, auch mal in die Schranken. Fremde Hunde hingegen begegnet er erstmals skeptisch. Ob es im neuen Zuhause mit einem souveränen Zweithund klappen könnte, entscheidet die Sympathie. Am besten werden die Hunde auf gemeinsamen Spaziergängen langsam aneinander gewöhnt. Bolt kennt schon etliche Kommandos und in ruhigen Situationen befolgt er diese auch. Ist er durch Stress oder andere Hunde abgelenkt, neigt er dazu Hütehund-typisch hochzudrehen. Begegnet man ihm hier mit zuviel Druck und Enge, ist er auch geneigt seinen Frust am anderen Ende der Leine abzubauen. Durch ruhige souveräne und vor allem konsequente Führung, lässt er sich aber gut lenken und lernt dabei auch schwierige Situationen zu meistern. Meistens hilft es ihm schon,wenn man etwas Distanz in die Situation bringt. Bolt sollte in einen Haushalt ohne Katzen oder andere in der Wohnung lebende Kleintiere ziehen. Er kennt aus seinem alten Zuhause das Zusammenleben mit Kindern. Diese sollten aber schon älter sein, und verstehen können, wann ein Hund auch mal eine Auszeit benötigt. Wer sich für Bolt interessiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er einen Arbeitshund haben wird und es nicht ausreicht drei Mal am Tag um den Block zu spazieren. Das halten von Schafen oder Ziegen ist hier zwar nicht Pflicht, aber z.B. der Besuch einer Hundeschule mit passendem Sport- oder Beschäftigungsprogram für Hütehunde, wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

Mix Bianca

Bianca ♀

Mix

Geschlecht: weiblich, geimpft, gechipt, kastriert Wir sind überglücklich, Bianca bei uns zu haben. Sie konnte von einer Tötungsstation in Rumänien gerettet werden. Für uns einfach nur unvorstellbar, das es so etwas noch gibt. Aber jetzt beginnt für Bianca ein neues und glückliches Leben. Bianca ist eine ganz verschmuste junge Hündin, die sich gern kraulen lässt und bei ihren Menschen sein möchte. Sie ist verträglich mit ihren Artgenossen und ansonsten nur lieb. Ja, sie hat manchmal so ihren eigenen Kopft, wenn sie links abbiegen möchte, versucht sie schon ihren Kopf durchzusetzen. Hier hat das Wort “sanfte” Erziehung eine wirklichs Bedeutung. Nun genießt sie bei uns ihren warmen Zwinger, denn allzu lange lassen wir sie bei den Temperaturen nicht im Freilauf. Den sie übrigens mit unserem Hugo genießt. Man könnte sagen: Wie ein altes Ehepaar. Wir wissen nicht, was Biance bisher erleben musste, aber ihre Muskulatur muss langsam mit Spaziergängen wieder aufgebaut werden. Sie ist natürlich stubenrein und läuft sehr gut an der Leine. Möchten Sie Bianca eine Chance geben und sie näher kennenlernen? Dann vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.

Rottweiler DJANGO

Rottweiler Rüde Django kam am 25. September 2020 in unser Tierheim. Er wurde 2016 geboren und ist kastriert. Er wiegt derzeit 37,9 kg und hat eine Schulterhöhe von rund 61 cm. Er wurde bei uns abgegeben, weil er das Grundstück in seinem Zuhause zu pflichtbewusst bewacht hat. Aufgrund seines extrem ausgeprägten Territorialverhaltens, sollten fremde Personen nicht in den Garten oder das Haus kommen, solange Django unbeobachtet ist. Seinen Bezugspersonen gegenüber, ist Django hingegen freundlich und anhänglich. Größere, ruhige Hunde sind für Django eher kein Problem. Mit diesen kann er gut in der Gruppe laufen und eine Vergesellschaftung ist teilweise möglich. Mit Hündinnen ist das deutlich einfacher als mit Rüden. In der Umwelt ist Django stabil. Er hat eine gute Orientierung am Hundeführer, keine Probleme mit Radfahrern, vorbeilaufenden Menschen, Autos, Rollern. Django hat einen sehr guten Grundgehorsam, er geht gut an der Leine und hört zuverlässig auf den Rückruf. Für Django suchen wir hundeerfahrene/rasseerfahrene Menschen, die Django ein stabiles Zuhause geben. Er ist mit Kind aufgewachsen, ältere Kinder wären daher vorstellbar. Im Haushalt sollte es keine weiteren Hunde oder andere Tiere geben. Unsere Tiervermittlung findet derzeit ausschließlich telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt. Wenden Sie sich bitte zu den Vermittlungszeiten (13:00-16:00 Uhr) an unsere Tierpfleger. Die jeweilige Telefonnummer entnehmen Sie bitte den Steckbriefen.

Belgischer Schäferhund Tina

Schaut mal wie toll die Weihnachtsbilder von unserer Poweromi Tina geworden sind. Die blinde Maus folgt jedem interessanten Geruch, der ihr in die Nase kommt. So war es unter Einsatz von ein paar schmackhaften Trainingssnacks gar nicht schwer sie auf den richtigen Platz zu lotsen. Danach ging es für unser Tinchen direkt wieder ins eigene Bettchen und der Nachmittag wurde ausgiebig verschlafen. Wir wünschen unserem Ömchen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit ganz viel Ruhe und ein paar extra Portionen an Leckerchen. Das letzte Jahr hat Spuren bei unserem Tinchen hinterlassen. Die Kräfte unserer Poweromi, die mittlerweile ihren , schwinden nach und nach. Ganz tief und fest verschläft sie die Tage und lässt sich nur noch zu kleinen Gassirunden motivieren, die meistens nur noch auf dem Hof stattfinden. Oft müssen wir sie jetzt schon beim Laufen unterstützen, wenn die Kräfte auf dem Rückweg sie verlassen. Hatte Tinchen vorher Probleme sich im Haus oder in geschlossenen Räumen aufzuhalten, so genießt sie jetzt die Wärme und ihren kuscheligen Platz im Haus. Der Trubel drum herum stört sie nicht und wir sind sehr froh, dass wir sie jetzt bei uns in der Nähe wissen und schnell für sie da sein können, wenn sie unsere Hilfe benötigt. Vor unserer Tina ziehe ich vor jeder Begegnung mit ihr meinen Hut. Die blinde Poweromi feiert in diesem Jahr schon ihr 17. Lebensjahr. Trotz ihrer vielen Baustellen und Handicaps möchte die anhängliche Maus an jedem Spaziergang teilnehmen und freut sich immer ganz besonders über Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Obwohl sie nicht gerne mit „jedem“ mitgeht, wie ich auch schon erfahren durfte. Bekannte Gerüche und vertraute Personen sind für unsere Tina natürlich sehr wichtig. Auch bei Hundewanderungen auf unbekanntem Terrain ist sie vorne mit dabei und genießt die Zeit in vollen Zügen. Zu einem Abstecher in den See mit ihren Mitbewohnern konnten wir Tina noch nicht überreden, sie wartet aber immer sehr geduldig bis die anderen ihre kleine Abkühlung beendet haben. Nach einem anstrengenden Nachmittag geht es für Tina dann meistens direkt in die Koje, um wieder Kraft zu tanken. Wir wünschen uns für diese starke Maus noch eine wunderbare Zeit bei uns. Unser Tischen und unser Besucherhund Bajiti wünschen allen Unterstützern ein sonniges und gesundes Osterfest! Genau ein Jahr ist schon wieder vergangen und unserer Tinamaus geht es meistens gut. Wie eh und je genießt sie die kurzen Tobeeinheiten auf dem Hof, wobei man natürlich schon ein wenig für sie „mitdenken“ muss, damit sie sich nicht an Gegenständen verletzen kann. Nach so einer tollen Beschäftigung ist sie dann auch ein wenig erschöpft und genießt ein Schlummerstündchen, bevor es dann zu einer ruhigen Gassirunde in den Wald los geht. Ob in der Gruppe oder auch mal allein, egal. Hauptsache man vergisst nicht sie zu beschmusen! Im Notfall erinnert sie ihre Zweibeiner auch schon mal daran und bleibt einfach stehen und stupst mit ihrer Nase an die Hand. Wir freuen uns sehr, dass die liebe Maus (auch wenn sie immer noch ihre Bettchen „bearbeitet“) Freude am Leben hat und die Zeit bei uns genießt. Bis auf ihre täglichen Schmerzmittel benötigt sie keine weiteren Medikamente und ist „top fit“. Unsere Tina ist wirklich unglaublich. Trotz Ihrer vielen Handicaps und ihres hohen Alters wirkt sie während einiger Spaziergänge ausgelassen und entspannt. Auch die letzte Hundewanderung oder den Ausflug mit Inga (Ende Februar) hat sie mit spürbarer Freude mitgemacht. Tina ist eine sehr willensstarke, kraft- und vor allem temperamentvolle Schäfi-Omi. Wir freuen uns sehr, wenn wir ihr noch viele dieser schönen Momente bieten können, denn Tina geht es schlecht. Sie schreit vor Schmerz, sofern sie nur berührt wird. Ein sofortiger Tierarztbesuch ist erschütternd. Tinchen hat einen Bandscheibenvorfall, der inoperabel ist. Auf den Röntgenbildern ist eindeutig zu erkennen, dass die Arme unter der sog. „Glasknochenkrankheit“ leidet. Wir ließen noch verschiedene Untersuchungen durchführen, ob evtl. die Ursache dafür zu finden ist, aber leider brachten sie kein Ergebnis. Nun muss sie auf hochdosierte Schmerzmittel eingestellt werden, die hoffentlich irgendwann reduziert werden können. Diese Schmerzen haben auch zur Veränderung ihres Verhaltens geführt, so fühlt sie sich jetzt in einer unserer Hundestuben recht wohl, auch wenn sie diese dann ab und zu auch schon einmal „umdekoriert“. Wir drücken der Maus die Daumen, dass wir ihr doch noch ein wenig helfen können. Tina konnte nun gut auf die Schmerzmittel eingestellt werden und es geht ihr den Umständen entsprechend ganz gut. Unsere lebhafte Hundeomi (augenscheinlich steckt in ihr ein belgischer Schäferhund) hat nun alles bei uns kennengelernt. Am liebsten ist sie in der Nähe von Manfred, wenn der sich mit Rasenmähen oder ähnlichem auf dem Grundstück beschäftigt. In geschlossenen Räumen fühlt sie sich gar nicht wohl und gerät dann mit der Zeit regelrecht in Panik. Auch die anderen Hunde können ihr da keine Sicherheit geben. Leider kann man nur Vermutungen anstellen, warum das so sein könnte, bisher haben wir schon die verschiedensten Dinge probiert, aber unsere Poweromi möchte gern draußen bleiben. Ihr steht daher nun unser kleines Hundehaus mit zwei isolierten Hütten zur Verfügung (wir haben aufgegeben die Hütten mit Decken auszustatten, da wir diese am nächsten Morgen in fein säuberlich gerissene Streifen wieder in den Müll tun können), doch bis jetzt schläft sie lieber vor dem Haus. Dann ist es so, Hauptsache Tina ist glücklich. Die Spaziergänge liebt sie weiterhin und das möglichst in einer kleinen Gruppe. Zuviel Gewusel macht sie nur nervös. Allmählich zeigen sich bei ihr die ersten Alterswehwehchen. So konnten wir beobachten, dass sie schon mal bei längeren Spaziergängen Probleme mit dem Gleichgewicht und den Hinterläufen hat. Wir werden das beobachten und ggf. müssen wir unseren Tierarzt aufsuchen. Tina wurde von ihren ehemaligen Besitzern ausgesetzt als ihre Augen die Sehkraft verloren. Tierschützer fanden die erblindete, hilflose 14-jährige Spürnase und brachten sie ins Tierheim. Wir nahmen diese liebenswerte Hundeomi bei uns auf und nun lebt sie sich Stück für Stück, entsprechend ihrer Behinderung, langsam bei uns ein. Tina liebt die ausgiebigen Spaziergänge durch den Wald. Sie ist nicht nur neugierig und aufgeweckt, sondern auch nett zu allen Menschen und Kindern. An ihre neue Umgebung und die anderen Gnadenhofbewohner gewöhnen wir sie langsam. Ihre Freude am Leben ist ansteckend und ihr Handicap ist ihr manchmal gar nicht anzumerken. Hier ein paar Ausschnitte unserer Tina:

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