Hunde in Hamburg adoptieren
Hunde in Hamburg adoptieren: Finde deinen treuen Begleiter aus Tierheimen in Hamburg. Gib einem Tierschutzhund ein liebevolles Zuhause!
10195 Hunde gefunden

Zera ♀
Siberian Husky-Mix
Aufgeweckte Huskyhündin, Januar 2023 geboren. Nach Zeitmangel im Tierheim, kennt die Grundkommandos und läuft gut an der Leine. Suche Menschen für Erziehung und altersgerechtes Beschäftigung. Kinder sollten über 15 Jahre alt sein.

Linda ♀
Beagle, Border Collie
Linda ist eine freundliche, aber anfangs schüchterne Hündin. Mit anderen Hunden ist sie sehr gut verträglich. Sie wäre ideal als Zweithund geeignet. Für Linda suchen wir einen Platz in eher ruhigerer Umgebung. Zu viel Trubel wäre nichts für die sensible Hündin. Auch mit anderen Tieren wäre sie sicherlich verträglich. Linda wäre auch für eine Familie mit älteren Kindern geeignet. Linda wird durch eine andere Tierschutzorganisation vermittelt. Die Kontaktaufnahme findet aber über uns statt.

Lion ♀
Deutscher Pinscher-Mix
Lion ist schon durch zahlreiche Hände gegangen, seine genaue Vorgeschichte lässt sich schwer nachvollziehen. Fest steht, dass er ursprünglich aus Kroatien nach Deutschland kam und hier dann immer weiter gereicht wurde. Dabei können wir bei Lion bisher eigentlich keine negativen Verhaltensweisen feststellen. Sicher, er ist kein Hund für jeden, denn Lion hat ordentlich Power. Wir denken, dass möglicherweise eine Portion Deutscher Pinscher in ihm steckt: intelligente, wachsame und arbeitswillige Hunde, die beschäftigt werden wollen und auch müssen. Der Rüde ist sehr hibbelig und möchte alles richtig machen. Er braucht ganz dringend einen sicheren und ruhigen Hafen, in dem er ankommen kann und souverän geführt wird. Große Menschenmengen stressen Lion, er sollte definitv eher in den ländlichen Bereich als in die Stadt. Was ihm schwer fällt - kaum verwunderlich, bei seiner Vorgeschichte - ist das Alleine bleiben. Für ihn wäre eine alleinstehende Person oder ein kinderloses Paar ideal, welches vielleicht im Homeoffice arbeitet oder anderweitig genug Zeit für ihn hat. Lion ist sehr menschenbezogen, verschmust, lernwillig und eifrig. Mit Hündinnen verträgt er sich super, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Knut ♂
Unbekannt
Pyrenäen Berghund Yeti (links auf dem Bild) ist ca. Mitte 2021 geboren. Er ist verschmust und anhänglich, verfügt über leichten Jagdtrieb. Er ist verträglich mit anderen Hunden. Yeti kam zusammen mit Knut aufgrund einer Beschlagnahmung zu uns. Die beiden waren bislang reine Außenhaltung gewohnt, was sich auch in ihrem Verhalten bei uns wiederspiegelt. Sie benutzen ihr warmes Quartier nur sporadisch und sind am liebsten draußen. Knut und Yeti kannten nicht viel als sie bei uns eingezogen sind und mussten erst Halsband, Leine und Gassigehen kennenlernen. Die beiden genießen Schmuseeinheiten und sind einfach bezaubernd. Nichtsdestotrotz muss man wissen, dass Pyrenäenberghunde zu den Herdenschutzhunden zählen, deshalb sehr familienbezogen und anhänglich sind. Beide würden sich über eine Familie mit großem Grundstück freuen, wo sie die Gelegenheit haben, sich auch draußen aufzuhalten. Die beiden sollen nicht auseinandergerissen werden, weshalb eine Vermittlung von Knut und Yeti im Doppelpack erfolgt. Bei Interesse an Knut und Yeti bitten wir zunächst um Übersendung einer ausgefüllten Selbstauskunft.

Snickers ♂
Mix
Unser Snickers braucht etwas, bis er vertrauen zu neuen Meschen gefasst hat. Hat man sich das Vertrauen erarbeitet, ist er ein absoluter Kuschelbär. Spaziergänge sind für ihn hier im Alltag die größte Freude. Da er seine Nase immer im Einsatz hat, können wir uns gut vorstellen, das er in seinem neuen Zuhause bestimmt Spaß am Mantrailing hat. Der junge Mann liebt es mit anderen Hunden zu toben. Egal ob klein oder groß, alle Vierbeiner werden freundlich begrüßt. Das kleine Hunde-Einmaleins muss Snickers noch lernen. Mit viel Ruhe und Geduld wird das aber sicher kein Problem darstellen. In seinem neuen Zuhause wünscht Snickers sich einen Hundekumpel. Wenn Sie Snickers gerne näher kennenlernen möchten, melden Sie sich gerne unter info@tierheim-siegen.de Bitte nutzen Sie dieses Formular für Fragen! Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Eileen ♀
Mix
Die mittlerweile 7 Monate alte Hündin wurde im Juni 2022 gemeinsam mit ihrem Bruder auf einer Müllhalde in Lugoj, Rumänien gefunden. Die beiden Geschwister waren zu dem Zeitpunkt erst ca. 10 Tage alt. Ob sie dort entsorgt wurden oder ob sie irgendwie auf anderem Weg dort hin kamen, weiß niemand. Die beiden hatten großes Glück von einer Tierschützern gefunden und aufgenommen zu werden. Die Pflegestelle hat die Welpen mit der Flasche aufgezogen, medizinisch versorgt und an ein Leben in einem Haushalt gewöhnt. Am 12.12.2022 haben wir sie übernommen. Eileen zeigt sich anfangs noch etwas schüchtern und braucht Zeit um Vertrauen zu fassen. Sie ist junghundetypisch aktiv, verspielt und mit Artgenossen sehr sozial. Sie wurde vermittelt und kam nach zwei Wochen, am 08.01.2023 wieder zurück, da die Familie mit ihr überfordert war. Innerhalb der Familie zeigte sie sich aufgeschlossen, verschmust und lieb. Sobald Besuch kam hat sie diesen verbellt und sich – insbesondere bei Männern – nicht beruhigen können. Angst vor Geräuschen im Haus oder bei Silvester hat sie nicht gezeigt. Sie spielt gerne mit ihrem Kong und Ball, den sie sich genau wie ihr Futter problemlos wegnehmen lässt. Offene Treppen waren kein Problem für sie und auch alleine bleiben für eine Stunde wurde mit ihr geübt. Bei Hundebegegnungen ist sie anfangs eher unsicher und versucht auszuweichen. Ihr sicherer Ort war das Haus und ihre Familie, man musste sie auch zum Spazierengehen erst überreden, bevor sie dann Freude daran hatte. Sie hat sich dann auch draußen gelöst, aber auch im Haus immer mal wieder Pipi gemacht. Im Tierheim freut sie sich unglaublich, wenn sie mit zum Spazierengehen darf und tobt dann auch ausgelassen an der Leine. Bei uns teilt sie sich die Box und den Auslauf mit einer gemischten Gruppe und ist gut verträglich. Für Eileen suchen wir souveräne Menschen, die genügend Zeit und Geduld aufbringen können einen jungen Hund zu erziehen und ihr die nötige Sicherheit geben. Auch der gemeinsam Besuch einer Hundeschule wäre schön. Dann vereinbaren Sie gleich einen Termin zum Kennenlernen!

Romy ♀
Unbekannt
nun wird es endlich Zeit für ein Lebenszeichen von uns. Wo ist nur das Jahr geblieben? So schnell kann man gar nicht gucken, wie die Zeit vergeht. Aber das Gefühl haben Sie bestimmt auch. Vor allem durch die viele Arbeit, die täglich bei Ihnen anliegt. Das, was wir auf Ihrer „Seite“ verfolgen, ist ja nur ein Teil davon. Wir ziehen nach wie vor den Hut vor Ihnen und Ihrem Team. Unsere Romy ist nun auch schon fast 3 Jahre bei uns. Vor allem ist Romy gesund. Auch mit dem Beinchen kommt sie klar. Sie darf auch bestimmen, wie lange sie spazieren gehen möchte. Das können so 20 Minuten sein oder 2 Stunden. Wenn sie nicht mehr mag, zeigt sie das an und begibt sich in Richtung Heimat. Das ist für uns völlig in Ordnung. Romy kann man überall hin mitnehmen und sobald wir unsere Schuhe holen, steht sie „Gewehr bei Fuß“ und reckt ihr Köpfchen, um sich den Gurt anlegen zu lassen. Egal, wo wir uns aufhalten… ie benimmt sich wie ein Einser-Schüler und ist überall durch ihr liebenswertes Wesen gern gesehen. Spannend war der Osterbesuch in Dresden bei unseren Kindern, um endlich einmal die beiden Katzen kennenzulernen. Romy schnüffelte erstmal die Wohnung ab und legte sich dann ganz entspannt hin. Die Katzen verzogen sich auf ihren Beobachtungsposten, um abzuscannen, ob keine Gefahr droht und entspannten sich dann nach einer Stunde sichtlich. Im Juni waren wir an einem Sonnabend nachts mit Romy in der Tierklinik. Sie hat den ganzen Tag gewürgt, als ob irgendwas im Hals steckte. Es war nicht mehr mit anzuhören. Um das abzuklären, machten wir uns dann auf den Weg. Die Tierärztin meinte, es könnte Zwingerhusten sein??? Sie konnte nichts Gravierendes feststellen, außer das der Bauch sich hart anfühlte. Romy bekam eine Schmerzspritze und Tabletten und nach 2 Tagen war der „Spuk“ vorbei und wir froh. Hätte ja auch eine Magendrehung sein können. Unser Haustierarzt Dr. Homann, bei dem wir ein paar Tage später sowieso einen Termin hatten, vermutete, es hätte auch trockenes Gras sein können, was im Hals stecken geblieben ist. Es war ja auch sehr trocken im Juni und Gras geht bei Hunden ja immer. In dem Zusammenhang haben wir ein großes Blutbild machen lassen und die Werte lagen alle im grünen Bereich und wir waren glücklich. So, liebe Frau Klein, das waren ein paar von unseren Aufregern und ansonsten ist bei uns, wie gesagt, alles in Ordnung. Karin und Reinhard B. und einen Extra-Pfotengruß von Romy wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und allen Zwei- und Vierbeinern ein glückliches und gesundes Neues Jahr. herzliche Grüße von uns und ganz besonders von Romy. Uns geht es allen gut. Und wir hoffen das Gleiche von Ihnen. LG Karin und Reinhard B. und einen Pfotengruss von Romy bei uns ist alles im Lot. Romy ist nach wie vor der wahr gewordene Traum und sie wird immer selbstbewusster und sicherer. Die Physiotherapie haben wir nun auch „überstanden“ und wir sind als „austherapiert“ entlassen. Anbei schicken wir Ihnen paar Bilder von Romy, u. a. von dem ersten Gehversuch am Strand und wie man danach umfällt. Karin und Reinhard B. und einen Pfotendruck von Romy Ihre letzte OP musste unsere Romy nicht alleine durchstehen, der kleinen Maus standen ihre neuen Pflegeeltern von Anfang an zur Seite. Die anschließenden Verbandswechsel und Nachuntersuchungen bedeuteten natürlich einen erheblichen Aufwand, den Romys Pflegeeltern gerne in Kauf nahmen. Bis Ende Februar ist nun aber noch Schongang angesagt, bevor die physiotherapeutischen Behandlungen beginnen können. Wir hoffen sehr, dass sich Romy weiter erholt und ihren Neuanfang so richtig genießen kann. Ein eigenes Kuschelplätzchen und viele Streicheleinheiten werden sicherlich bei der Genesung helfen. Eigentlich stand ja die Amputation des rechten Hinterlaufes auf dem Plan, doch wir wollten uns damit einfach nicht abfinden und so erkundigten wir uns bei dem Spezialisten Dr. Pfeil in der Tierklinik Dresden nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Natürlich sind Ferndiagnosen nicht sein Ding und gemeinsam mit unserem anderen Sorgenfellchen Tatax, der ja dort ein neues Hüftgelenk bekommen sollte, fuhren wir in die schöne Stadt an der Elbe. Nach aufwendigen Voruntersuchungen und präzisen Vermessungen der Beinchen entschloss sich Dr. Pfeil zu einer sehr komplizierten OP, um den Hinterlauf zu retten. Unser süßes Sorgenkind war der Liebling der Station, weil sie so sehr pflegeleicht und lieb war. Leider stellte sich nach ein paar Tagen eine Nekrose an der OP Naht ein. Bange Tage vergingen, denn wenn es nun zu einer Entzündung kommen würde, nicht auszudenken … Mehrmals täglich erfolgten die Reinigung und die Versorgung der OP Naht, was die kleine Maus ganz lieb über sich ergehen ließ. Dann die erlösende Nachricht: Kein weiteres Absterben der Haut. Endlich konnten wir sie zur Weiterbehandlung hier bei uns abholen. Alle zwei Tage wurde die Wunde gereinigt und nach 11 Tagen erfolgte, wie üblich, das Ziehen der Fäden. Ein letzter Verbandswechsel stand nun an, doch welche Katastrophe. Die Wunde hatte sich nach dem Fäden ziehen geöffnet und das Implantat war über ca. drei cm zu sehen. Nun hieß es wieder Narkose, Entlastungsschnitte, Naht schließen und alle zwei Tage Verbandswechsel. Wieder vergingen 11 Tage bis zum Fäden ziehen und wieder ein letzter Verbandswechsel…. Und leider auch wieder eine offene Stelle. Es ist zum Verzweifeln. Glücklicherweise wurden noch keine Bakterien in der Wunde festgestellt und wir müssen nun, nachdem die Wunde nun geklammert wurde, einfach hoffen, dass jetzt alles gut wird. Diese arme kleinen und so liebe Maus. Sie ist einfach nur toll und vertraut uns uneingeschränkt. Danke süße Romy! Romy musste ihr bisheriges Leben auf der Straße verbringen. Vor drei Jahren erlitt sie einen Unfall, doch aufgrund ihrer scheuen Art gelang es nicht, sie für eine medizinische Versorgung einzufangen. Nun hatte sie wieder einmal Welpen zur Welt gebracht und endlich gelang es Tierfreunden, die Hundemama mit ihrem Nachwuchs in Sicherheit zu bringen. Nachdem die Kleinen nun selbst fressen konnten wurde sie kastriert und endlich können wir sie einem Tierarzt, wegen der alten Verletzungen, vorstellen. Bei uns zeigt sich Romy als eine sehr anhängliche liebe Hündin, die weder mit anderen Hunden noch mit Katzen Probleme hat. Gern begleitet sie uns zu Spaziergängen durch den Wald oder geht im Garten auf Spurensuche. Da sie ihren rechten Hinterlauf nicht richtig nutzen kann, fallen die Gassirunden im Moment nicht sehr lang aus. Ein Termin beim Tierarzt ist jedoch schon vereinbart und bald werden wir wissen, ob die süße Maus jemals wieder alle vier Pfoten richtig benutzen kann.
DJANGO ♀
Rottweiler
Rottweiler Rüde Django kam am 25. September 2020 in unser Tierheim. Er wurde 2016 geboren und ist kastriert. Er wiegt derzeit 37,9 kg und hat eine Schulterhöhe von rund 61 cm. Er wurde bei uns abgegeben, weil er das Grundstück in seinem Zuhause zu pflichtbewusst bewacht hat. Aufgrund seines extrem ausgeprägten Territorialverhaltens, sollten fremde Personen nicht in den Garten oder das Haus kommen, solange Django unbeobachtet ist. Seinen Bezugspersonen gegenüber, ist Django hingegen freundlich und anhänglich. Größere, ruhige Hunde sind für Django eher kein Problem. Mit diesen kann er gut in der Gruppe laufen und eine Vergesellschaftung ist teilweise möglich. Mit Hündinnen ist das deutlich einfacher als mit Rüden. In der Umwelt ist Django stabil. Er hat eine gute Orientierung am Hundeführer, keine Probleme mit Radfahrern, vorbeilaufenden Menschen, Autos, Rollern. Django hat einen sehr guten Grundgehorsam, er geht gut an der Leine und hört zuverlässig auf den Rückruf. Für Django suchen wir hundeerfahrene/rasseerfahrene Menschen, die Django ein stabiles Zuhause geben. Er ist mit Kind aufgewachsen, ältere Kinder wären daher vorstellbar. Im Haushalt sollte es keine weiteren Hunde oder andere Tiere geben. Unsere Tiervermittlung findet derzeit ausschließlich telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt. Wenden Sie sich bitte zu den Vermittlungszeiten (13:00-16:00 Uhr) an unsere Tierpfleger. Die jeweilige Telefonnummer entnehmen Sie bitte den Steckbriefen.
Hugo ♂
Golden Retriever
Hugo wurde im Tierheim abgegeben. Und wenn man in seine traurigen Augen blickt, war es für ihn bisher sicher nicht ganz einfach. Nun lebt er bei uns, jetzt kann es nur besser werden. Hugo – seine Augen blicken uns noch traurig an. Aber sobald wir uns mit ihm beschäftigen, tobt er über die Wiese und freut sich. Ganz sicher wird er noch ein bisschen brauchen, aber wir sehen Hugo als freundlichen Gefährten, der sich ganz sicher an ein Familienleben gewöhnen wird. An der Leinenführigkeit muss noch gearbeitet werden, sobald er andere Rüden sieht. Gern stellen wir Ihnen Hugo persönlich vor. Wir hoffen, das er das kommende Weihnachten schon in seinem eigenen Körbchen bei einer ganz lieben Familie (gern mit größeren Kindern) erleben darf. Möchten Sie Hugo kennenlernen? Dann vereinbaren Sie bitte einen telefonischen Termin mit uns.

Antonia ♀
English Pointer-Mix
Antonia kam als Fundhund zu uns, nachdem sie mehrere Tage freilaufend unterwegs war, bis man sie endlich einfangen konnte. Antonia ist vermutlich ein angeschaffter Auslandshund, der nie etwas kennengelernt hat und bislang noch keinen Menschenkontakt hatte. Sie lässt sich nur mit sehr viel Geduld anfassen oder anleinen und versucht immer wieder panisch zu flüchten. Dabei überspringt sie auch hohe Zäune oder springt aus dem Fenster, wenn nötig. Antonia macht aber bereits große Fortschritte und taut jeden Tag etwas mehr auf. Von ihren Bezugspersonen lässt sie sich streicheln und macht sogar Spielaufforderungen. Ihre neuen Besitzer müssen nun dran bleiben und weiterhin mit ihr arbeiten, damit sie ihre Angst irgendwann verliert. Wir suchen für Antonia Menschen, die bestenfalls bereits Erfahrung mit Angsthunden haben und sie mit viel Geduld an alltägliche Dinge gewöhnen möchten. Sie ist sehr sozialverträglich mit Artgenossen, ein souveräner Ersthund wäre wünschenswert, von dem sie sich einiges abschauen kann. Kinder sollten aufgrund ihres ängstlichen Wesens nicht im Haushalt leben oder bereits älter (ca. 16 Jahre) und verständig sein. Spazieren gehen ist bislang und auch lange Zeit zukünftig nur mittels Sicherheitsgeschirr möglich. Ob sie alleine bleiben kann oder in der Wohnung stubenrein ist, ist leider nicht bekannt.

Viva ♀
Unbekannt
Am Sonntag, den 30.04.2023 war es soweit, die bundesweite Aktion „Wandern für den Tierschutz“ ging in die zweite Runde. Bei schönstem Wetter starteten alle wanderlustigen Zwei- und Vierbeiner um 13 Uhr vom Schnattermann aus in die wunderschöne Rostocker Heide. Egal ob klein, groß, behindert, alt, krank, unterwegs in einem Buggy oder mit Rolli, jeder Teilnehmer hat dafür gesorgt, dass es ein sehr harmonischer und entspannter Hundeausflug war und ist sehr verantwortungsvoll mit seinem Schützling umgegangen. Mit so einem tollen Ausflug hatten unsere Schützlinge nicht gerechnet. Für unsere zurückhaltenden Jungspunde Aiko und Alfi war die Menge an Menschen und Tieren selbstverständlich sehr beeindruckend, kannten sie doch bisher nur das Tierheim und unseren Hof. Aber die beiden haben den Ausflug super gemeistert und ein paar tolle Schnappschüsse der beiden sind auch entstanden. Viva rollte wie immer durch Wald und Flur, das kennt sie von unseren Ausflügen und Gassirunden. Sie liebt es mit dabei zu sein und schnüffelt für ihr Leben gern, besonders auch mal im anderen Revier. Unser fast blinder Jay hat die Aufregung an diesem Tag sehr genossen, energiegeladen ging es über Stock und Stein und der hübsche Schäfimann wäre bestimmt noch eine zusätzliche Runde mit Anett gelaufen…Jay liebt die langen Spaziergänge und es ist sehr schade, dass unserem lieber anhänglichen Schäfi bisher kein eigenes Zuhause vergönnt war. Bepackt mit Rolli, Windeln, Futter, Körbchen und einer überraschten Viva fuhren wir nach NRW um eine Weiterbildung im Bereich Hundephysiotherapie zu absolvieren, wobei die Autofahrt für Viva sicherlich nicht das Highlight war. Jedoch hielt sie sich wacker und war umso überraschter, als sie mit uns in einer schönen Pension umgeben von Wald und Feld aussteigen durfte. Lebenslustig und tiefenentspannt, so konnten wir Viva die letzte Woche erleben. In Anbetracht dessen, dass Viva nicht so sehr vielen Reizen ausgesetzt ist, war die neue Herausforderung, das Tägliche zur Schule gehen, die vielen neuen Leute mit ihren eigenen Fellnasen, überhaupt ein komplett anderer Tagesablauf schon gewaltig. Anfangs schlug ihr die neue Umgebung auf den Magen, sie kennt ja vorrangig nur den Gnadenhof. Jedoch schon nach einem Tag fasste sie Vertrauen in die neue Situation und genoss die Spaziergänge in vollen Zügen. Massagen und Streicheleinheiten wechselten mit ausgiebigen Runden durch Herbstwälder und Felder. Viva ist trotz Behinderung und vor allem nach dem letzten nicht immer einfachen Jahr körperlich sehr fit und überholt uns Zweibeiner mit links…wenn dann noch ein geeigneter „hündischer“ Spielkamerad da ist, überschlägt sie sich nicht nur vor Freude sondern auch fast mit ihrem Rolli. Was man über ihre Anwesenheit in der Schule sagen kann: Viva hat die meiste Zeit im Unterricht geschlafen, in diesem besonderen Fall: ganz klar bestanden. Natürlich bringt ein gehandicapter Hund auch weitere Aufgaben mit in den Haushalt, wie zum Beispiel das Windeln. Aber schon nach kurzer Zeit und dem stetigen Mitarbeiten von Viva war auch das kein Problem mehr. Wir wussten natürlich schon vorher, dass Viva ein toller Hund ist, dass es aber so gut klappt, trotz aller Widrigkeiten, hat uns sehr gefreut und wir vermissen sie jetzt schon. Drei Jahre lebt unsere schwarze Zuckermaus nun schon bei uns. Es gab gesundheitlich viele Höhen und Tiefen und nun waren wieder einmal die Tiefen an der Reihe. Wir bemerkten, dass unser Vivalein immer weniger Spaß an den Gassirunden hatte. Dies ging soweit, dass sie plötzlich anfing zu schreien, wenn wir ihr das Geschirr anlegen wollten. Leider mussten wir dann wieder einmal mit ihr den ungeliebten Tierarzt aufsuchen. Sie wurde von oben bis unter durchgecheckt, Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall. Eine Ursache für die Schmerzen konnte allerdings nicht gefunden werden. Sie bekam Schmerzmittel verabreicht, unter denen sich ihr Zustand verbesserte und nach ein paar Tagen war es auch wieder möglich, die Gassirunden im Rolli zu absolvieren. Das Absetzen der Schmerzmedikamente erfolgte nach drei Wochen und wir warteten ab, wie sich ihr Zustand verändern würde. Natürlich hofften wir sehr, dass sie nun wieder „normal“ laufen könne. Doch leider traten schnell wieder die bekannten Probleme bei ihr auf. Sie schrie vor Schmerzen und konnte sich kaum noch bewegen. Die letzte Möglichkeit sahen wir in einer CT/MRT-Untersuchung. Eine Vorstellung in der Tierklinik brachte hervor, dass diese Möglichkeit aufgrund ihrer gebrochenen Wirbelsäule nicht in Betracht kommen würde. Wir erhielten für sie ein intensiveres Schmerzmittel und wurden darauf hingewiesen, dass sie dieses nunmehr dauerhaft bekommen müsse. Nun geht es Vivalein wieder besser und sie kann das schöne Wetter draußen genießen. Wir wünschen uns so sehr für die kleine Kämpferin, dass keine weiteren Komplikationen auftreten. Sie hat es sooo sehr verdient, glücklich zu sein. Viva geht es richtig gut, was aber nicht immer so war. Vor sechs Monaten bekam sie eine schlimme Blasenentzündung, was bei „Rollihunden“ ja leider sehr häufig vorkommt. Trotz vieler Medikamente wurde es einfach nicht besser und ihr war schon eine gewisse Schwäche anzumerken. Dann entschlossen wir uns, bei der armen Maus eine Blasenspülung durchführen zu lassen. Da bei Viva schon das Einsteigen ins Auto Stress bedeutet und dann noch ein gewisses Maß an Zwang bei der tierärztlichen Behandlung hinzukommt, sind wir (besonders aber wohl die schwarze Maus) immer sehr froh, wenn so ein Termin vorbei ist. Aufgrund der Intensität der vorliegenden Entzündung musste die Spülung dann nach einer Woche wiederholt werden. Und welch ein Glück, unsere Powermaus erholte sich schnell und seit dieser Zeit hat sie keine Probleme mehr. Natürlich wissen wir, dass irgendwann wieder so ein Termin angesetzt werden muss. Doch wir sind uns sicher, dass eine sofortige Spülung schnell Abhilfe schaffen kann, ohne viele Medikamente. Doch jetzt genießt Viva erst einmal ihr Leben mit langen Spazierfahrten über Stock und Stein und durch Wald und Flur. Im Garten meint sie dann, dass sie das Grundstück bewachen muss und Katzen benötigen auch keine Streicheleinheiten, die stünden nämlich nur ihr zu. Alle Besucher staunen immer, wie schnell sie auf ihren zwei Vorderpfoten rennen kann, wenn irgendwo auf dem Hof ein knistern zu hören ist. Sie ist wie sie ist und so wird sie von allen geliebt. Unsere hübsche, wundervolle Viva. Und hier heißt es „Toben, toben, toben“. Unsere Pamuk hat in Viva eine tolle Spielkameradin gefunden und das wird selbstverständlich ausgiebig ausgenutzt. Und unbeobachtet spielt es sich doch am Liebsten: Viva genießt die Spazierfahrten durch Wald und Flur! Dank ihrem kleinen Rolliflitzer kann sie wie die anderen Spürnasen ein „fast“ normales Leben führen: Täglich erreichen uns Hilferufe per Internet von anderen Tierschützern. Leider können wir nur sehr wenigen helfen, da unsere Plätze schon fast alle doppelt belegt sind. Als uns jedoch diese Mail erreichte, stockte uns doch erst mal der Atem. Es wurde Hilfe für eine Hündin ohne Hinterläufe gesucht. Bei uns war gerade „Notstand“ durch die Aufnahme von Welpen aus einem befreundeten Tierheim und so antworteten wir dann, dass wir derzeit nicht helfen könnten. Nach drei Wochen dann die erneute Anfrage, denn niemand hatte sich auf den bundesweiten Hilferuf gemeldet. Nun wird es sehr unterschiedliche Meinungen geben, wie weit Tierschutz gehen sollte. Viele meinten, dass man das Tier auch hätte erlösen können. Doch mit der Mail kam auch ein Video der süßen Maus. In diesem Video strahlte sie so viel Lebenswillen aus und es war erstaunlich, wie perfekt es ihr möglich war, sich mit ihren beiden Vorderläufen fortzubewegen. Wir brachten es dann nicht fertig, diese kleine Kämpferin im Stich zu lassen und sagten eine Aufnahme zu. Später erfuhren wir, dass Viva am 09.07.2017 auf einem Feld gefunden wurde. Natürlich soll sie künftig nicht nur den Garten auf ihren Vorderläufen erkunden können, sondern uns auf den Gassirunden mit den anderen Hunden begleiten. Dazu benötigt sie allerdings einen Hunde-Rolli. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit machten wir uns deshalb mit ihr auf den Weg nach München zu einem Reha-Technik Team, welches bereits für unseren Jake einen Hunde-Rolli angefertig hat. Viva war nach der langen Reise total entspannt und begrüßte die liebe Inga (bei ihr konnten wir ein paar Tage wohnen) mit unseren ehemaligen Schützlingen Fire und Jake sehr entspannt und neugierig. Gleich ging es dann auch in den großen Garten auf Entdeckungstour. Für den nächsten Tag war dann der Termin zur „Rollianprobe“ geplant, da wir vorab schon die Körpermaße von Viva zwecks Vorbereitung des „Grundgerüstes“ übermittelt hatten. Die Anprobe war schon sehr spannend und zeitaufwendig. Alles muss genau sitzen und Viva muss sich auch wohlfühlen. Nach einigen Veränderungen dann der Start zur Probefahrt! Perfekt! Nach kurzer Eingewöhnung ging es ganz schon flott über den Parkplatz. Nun ist der Start frei für viele schöne Hundewanderungen. Hier ein kleines Video, dass nach Viva´s „Rollianprobe“ entstanden ist:
