Suche

Hündinnen in Deutschland adoptieren

Finde Hündinnen, die in Deutschland ein Zuhause suchen. Unterstütze deutschen Tierheimen und adoptiere deinen neuen besten Freund.

4498 Hunde gefunden

Dogo Argentino Akira

Akira sucht hundeerfahrene und rasseerfahrene Menschen. Sie liebt spielen und ist eine sehr aktive junge Hündin. Da sie einen ausgeprägten Jagdtrieb hat, sollten in ihrem neuen Zuhause keine kleinen Kinder leben.

VIA: Tierheim Heidelberg
Belgischer Schäferhund, Rhodesian Ridgeback Apophis

Keine Beschreibung verfügbar.

VIA: Tierheim Rosenheim
Hund Luna

Luna ♀

Unbekannt

Luna hatte grauen Star, als sie ins Tierheim kam. Sie war also blind. Durch eine hohe Spendenbereitschaft konnte ihr eine Augen-OP in München ermöglicht werden. Ihre Linsen wurden entfernt, leider konnten keine neuen Linsen mehr eingesetzt werden. Luna ist also extrem weitsichtig. Hindernisse in ihrer unmittelbaren Nähe nimmt sie nur verschwommen wahr. Sie muss noch regelmässig zu Nachkontrollen nach Stuttgart. Zusätzlich hat sie Wimpern, die ins Auge wachsen, welche einmal im Monat entfernt werden müssen. Bei ihr wurde ein Loch in einer Herzklappe festgestellt, welches aber so klein ist, dass es im Moment nicht behandelt werden muss. Luna hatte bereits zwei Bandscheibenvorfälle, welche mit Medikamenten und Physio wieder in den Griff bekommen wurden. Leider ist es möglich, dass dies immer wieder vorkommt und im schlimmsten Fall auch operiert werden muss. Allgemein kann man leider sagen, dass die kleine Maus ein nicht ganz kostengünstiger Hund ist. Luna darf auf ihrer Pflegestelle bleiben und freut sich über Paten!

VIA: Tierheim Esslingen
Deutscher Pinscher-Mix Lion

Lion ist schon durch zahlreiche Hände gegangen, seine genaue Vorgeschichte lässt sich schwer nachvollziehen. Fest steht, dass er ursprünglich aus Kroatien nach Deutschland kam und hier dann immer weiter gereicht wurde. Dabei können wir bei Lion bisher eigentlich keine negativen Verhaltensweisen feststellen. Sicher, er ist kein Hund für jeden, denn Lion hat ordentlich Power. Wir denken, dass möglicherweise eine Portion Deutscher Pinscher in ihm steckt: intelligente, wachsame und arbeitswillige Hunde, die beschäftigt werden wollen und auch müssen. Der Rüde ist sehr hibbelig und möchte alles richtig machen. Er braucht ganz dringend einen sicheren und ruhigen Hafen, in dem er ankommen kann und souverän geführt wird. Große Menschenmengen stressen Lion, er sollte definitv eher in den ländlichen Bereich als in die Stadt. Was ihm schwer fällt - kaum verwunderlich, bei seiner Vorgeschichte - ist das Alleine bleiben. Für ihn wäre eine alleinstehende Person oder ein kinderloses Paar ideal, welches vielleicht im Homeoffice arbeitet oder anderweitig genug Zeit für ihn hat. Lion ist sehr menschenbezogen, verschmust, lernwillig und eifrig. Mit Hündinnen verträgt er sich super, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

VIA: Tierheim Würzburg
Hund Emmi

Emmi ♀

Unbekannt

Unserer kleinen Zaubermaus geht es weiterhin ganz gut. Mittlerweile ist sie für die große Gassirunde nicht mehr zu begeistern, viel lieber „kontrolliert“ sie den Weg zum Nachbarn oder den Sandweg auf neue Gerüche und Spuren, um dann, wenn ihr danach ist, einfach den Heimweg anzutreten. Aber das ist völlig in Ordnung, jeder wie er möchte und kann. Geht es dann an die Verteilung von Leckerchen, ist die kleine Flitzemaus immer sofort zur Stelle. Doch auch dabei gibt es kein Zuviel, dann treten an die Stelle der Leckerchen lieber Streicheleinheiten, und auch dafür ist die Süße immer dankbar. Bei unseren Weihnachtsfotos war sie wohl das entspannteste Fotomotiv. Hauptsache die liebe Maus ist dabei, egal was wir machen Schon viele Kilos sind seit ihrem Einzug bei uns gepurzelt, was sich sehr in ihrer Bewegungsfreudigkeit widerspiegelt. Seit einiger Zeit geht sie mit der großen Hundegruppe die Gassirunde durch den Wald und offensichtlich bereitet ihr das große Freude. Neugierig beschnüffelt sie gefühlt jeden Grashalm und lässt sich dabei vieeeeeeel Zeit. Die anderen Hundis stört das nicht, können sie sich dann ja auch länger Zeit beim Lesen der Hundezeitung lassen. Durch ihre selbstsichere Art ist Emmi zum Therapiehund für Angsthase Lui geworden. Gern kuschelt er mit ihr im Hundebettchen und beide fühlen sich dabei sehr wohl. Aber natürlich genießt die verkuschelte Maus auch jegliche Zuwendung und Streicheleinheiten der Menschen. Ihr Blick ist sicherlich der bezauberndste, den wir aktuell zu bieten haben. Emmi ist einfach unser großer Sonnenschein! Gesundheitlich ist den Umständen entsprechend auch alles in Ordnung. Durch die Gabe der Medikamente haben sich ihre Blutwerte verbessert und sind stabil. Es wäre der kleinen Maus so sehr zu wünschen, noch ein paar Jahre ihr Leben genießen zu können. Einige Tierarztbesuche liegen nun hinter der kleinen Maus und nun ist es klar, dass nicht das viele Fressen, sondern die Tumore in den Nebennieren an Emmis Übergewicht Schuld sind. Auch in ihrem Blutbild zeigen sich massive Abweichungen von der Normalität, sodass Emmi sofort auf Spezialfutter umgestellt werden musste. Wir hoffen sehr, dass die Einstellung auf Vertoryl das Wachstum der Tumore eindämmen kann. Zum Glück verträgt sie dieses starke Medikament gut. Sie ist eine so liebenswerte kleine Kämpferin, die uns jeden Tag immer wieder mit ihrer Fröhlichkeit überrascht. Wir hoffen und wünschen uns, dass unsere Frohnatur noch lange ein einigermaßen beschwerdefreies Leben genießen kann und werden natürlich alles dafür tun. Dass sich Emmis Besitzerin nicht mehr richtig um das Hündchen kümmern konnte ist wohl kaum zu übersehen. Die arme kleine Maus hat mit ihren vielen Kilos Übergewicht mächtig zu kämpfen und dass sie dadurch natürlich auch gesundheitliche Probleme hat, ist kein Wunder. Als Emmi zu uns kam, fiel sofort auf, dass sie sehr viel trinkt und ständig in die Wohnung uriniert. Selbstverständlich suchten wir sofort mit ihr den Tierarzt auf und ließen schon mal einige Untersuchungen durchführen. Aufgrund des schlechten Blutbildes werden nun weitere Untersuchungen nötig und wir haben bereits einen Termin zur Sonografie vereinbart. Emmi lässt zum Glück alles mit sich machen und ist ganz brav. Es ist natürlich klar, dass Emmi keine weiten Strecken mitlaufen kann. Daher kehren wir schon nach einiger Zeit mit ihr um und gehen nach Hause. Aber man kann sagen, dass es von Tag zu Tag besser wird. Manchmal versucht sie sogar vor Freude zu hüpfen, was schon ziemlich drollig aussieht. In der großen Hundegruppe fühlt sie sich sehr wohl und versteht sich auch gut mit den Miezen auf dem Hof. Unser kleines Pummelchen musste wegen der gesundheitlichen Probleme auf Diätfutter umgestellt werden, was nicht sehr schwierig war, da sie für ihr Leben gern isst.

VIA: Tierheim Klein'er Gnadenhof/Schwaan
Kangal-Hirtenhund Bayaz

Kizim und Bayaz sind zwei imposante Kangal Hündinnen, die ins Tierheim kamen, weil sie von Behördenseite beschlagnahmt wurden. Sie wurden auffällig, als sie ihren Jagdtrieb auf einer Kleintierfarm ausgelebt haben. Ihr ehemaliger Besitzer hat leider im Anschluss die behördlichen Auflagen (Führen der Hunde in der Öffentlichkeit nur noch mit Leine und Maulkorb, durch eine erwachsene Person) nicht erfüllt und so kam es zu einem erneuten Zwischenfall mit einem anderen Hund. Für zukünftige Halter ist es erforderlich die nötige Sachkunde, zur Haltung eines Hundes mit Auflagen zu erwerben. Auch muss man sich im klaren sein, dass die Mädels auf allen öffentlichen Wegen, immer Leine und Maulkorb tragen müssen. Kizim ist die Mutter und wurde am 25.12.2013 geboren. Ihre Tochter Bayaz wurde am 20.02.2017 geboren. Kizim hat die Hosen an und erklärt Ihrer Tochter gerne mal, wo der Hase lang läuft. Bayaz bringt allerdings deutlich mehr Kraft und Wendigkeit auf die Straße und ist altersbedingt noch viel agiler. Wenn Bayaz und Kizim beim Spaziergang auf fremde Hunde treffen, möchten sie diese anbellen bzw. würden sie diese (ggf. wenn man sie hinlässt) auch angreifen. Bei entsprechender Führung, können die beiden aber auch ganz friedlich an fremden Hunden vorbei gehen. Dass der Hundeführer einen entsprechend stabilen Stand haben sollte, ist bei der Größe der beiden Mädels eine klare Sache. Im Tierheim zeigen sich die Beiden Kangal-Damen als außergewöhnlich offen und menschenfreundlich. Sie begegnen sowohl Erwachsenen als auch Kindern neugierig und freundlich und lassen sich auch nach kurzem kennen lernen gerne streicheln und anfassen. Kinder im Haushalt sollten aber Größe der Hunde standhalten können. Auf weitere Tiere im Haushalt legen unsere Kangal-Damen keinen Wert, da sie deutlich jagdlich motiviert sind. Auch kleinere Hunde sollten im Haushalt nicht vorhanden sein. Ob man sie mit einem großen souveränen Rüden vergesellschaften könnte, müsste in Ruhe ausprobiert werden und es entscheidet im Endeffekt ja immer die Sympathie. Da Kangals keine Stubenhocker sind, würde es den Mädels bestimmt gefallen, ein großes sicher eingezäuntes Grundstück zu bewachen. Das ganze natürlich nicht ohne abwechslungsreiche Spaziergänge und Familienanschluss! Wir wünschen uns deshalb für die beiden ein Haus mit Garten als zukünftige Unterkunft. Wer die beiden Mädels kennen lernen möchte, kann gerne einen Termin vereinbaren unter Tel 06831-71552 oder per Mail unter 

VIA: Hedwig-Trampert Tierheim Dillingen
Belgischer Schäferhund Tina

Schaut mal wie toll die Weihnachtsbilder von unserer Poweromi Tina geworden sind. Die blinde Maus folgt jedem interessanten Geruch, der ihr in die Nase kommt. So war es unter Einsatz von ein paar schmackhaften Trainingssnacks gar nicht schwer sie auf den richtigen Platz zu lotsen. Danach ging es für unser Tinchen direkt wieder ins eigene Bettchen und der Nachmittag wurde ausgiebig verschlafen. Wir wünschen unserem Ömchen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit ganz viel Ruhe und ein paar extra Portionen an Leckerchen. Das letzte Jahr hat Spuren bei unserem Tinchen hinterlassen. Die Kräfte unserer Poweromi, die mittlerweile ihren , schwinden nach und nach. Ganz tief und fest verschläft sie die Tage und lässt sich nur noch zu kleinen Gassirunden motivieren, die meistens nur noch auf dem Hof stattfinden. Oft müssen wir sie jetzt schon beim Laufen unterstützen, wenn die Kräfte auf dem Rückweg sie verlassen. Hatte Tinchen vorher Probleme sich im Haus oder in geschlossenen Räumen aufzuhalten, so genießt sie jetzt die Wärme und ihren kuscheligen Platz im Haus. Der Trubel drum herum stört sie nicht und wir sind sehr froh, dass wir sie jetzt bei uns in der Nähe wissen und schnell für sie da sein können, wenn sie unsere Hilfe benötigt. Vor unserer Tina ziehe ich vor jeder Begegnung mit ihr meinen Hut. Die blinde Poweromi feiert in diesem Jahr schon ihr 17. Lebensjahr. Trotz ihrer vielen Baustellen und Handicaps möchte die anhängliche Maus an jedem Spaziergang teilnehmen und freut sich immer ganz besonders über Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Obwohl sie nicht gerne mit „jedem“ mitgeht, wie ich auch schon erfahren durfte. Bekannte Gerüche und vertraute Personen sind für unsere Tina natürlich sehr wichtig. Auch bei Hundewanderungen auf unbekanntem Terrain ist sie vorne mit dabei und genießt die Zeit in vollen Zügen. Zu einem Abstecher in den See mit ihren Mitbewohnern konnten wir Tina noch nicht überreden, sie wartet aber immer sehr geduldig bis die anderen ihre kleine Abkühlung beendet haben. Nach einem anstrengenden Nachmittag geht es für Tina dann meistens direkt in die Koje, um wieder Kraft zu tanken. Wir wünschen uns für diese starke Maus noch eine wunderbare Zeit bei uns. Unser Tischen und unser Besucherhund Bajiti wünschen allen Unterstützern ein sonniges und gesundes Osterfest! Genau ein Jahr ist schon wieder vergangen und unserer Tinamaus geht es meistens gut. Wie eh und je genießt sie die kurzen Tobeeinheiten auf dem Hof, wobei man natürlich schon ein wenig für sie „mitdenken“ muss, damit sie sich nicht an Gegenständen verletzen kann. Nach so einer tollen Beschäftigung ist sie dann auch ein wenig erschöpft und genießt ein Schlummerstündchen, bevor es dann zu einer ruhigen Gassirunde in den Wald los geht. Ob in der Gruppe oder auch mal allein, egal. Hauptsache man vergisst nicht sie zu beschmusen! Im Notfall erinnert sie ihre Zweibeiner auch schon mal daran und bleibt einfach stehen und stupst mit ihrer Nase an die Hand. Wir freuen uns sehr, dass die liebe Maus (auch wenn sie immer noch ihre Bettchen „bearbeitet“) Freude am Leben hat und die Zeit bei uns genießt. Bis auf ihre täglichen Schmerzmittel benötigt sie keine weiteren Medikamente und ist „top fit“. Unsere Tina ist wirklich unglaublich. Trotz Ihrer vielen Handicaps und ihres hohen Alters wirkt sie während einiger Spaziergänge ausgelassen und entspannt. Auch die letzte Hundewanderung oder den Ausflug mit Inga (Ende Februar) hat sie mit spürbarer Freude mitgemacht. Tina ist eine sehr willensstarke, kraft- und vor allem temperamentvolle Schäfi-Omi. Wir freuen uns sehr, wenn wir ihr noch viele dieser schönen Momente bieten können, denn Tina geht es schlecht. Sie schreit vor Schmerz, sofern sie nur berührt wird. Ein sofortiger Tierarztbesuch ist erschütternd. Tinchen hat einen Bandscheibenvorfall, der inoperabel ist. Auf den Röntgenbildern ist eindeutig zu erkennen, dass die Arme unter der sog. „Glasknochenkrankheit“ leidet. Wir ließen noch verschiedene Untersuchungen durchführen, ob evtl. die Ursache dafür zu finden ist, aber leider brachten sie kein Ergebnis. Nun muss sie auf hochdosierte Schmerzmittel eingestellt werden, die hoffentlich irgendwann reduziert werden können. Diese Schmerzen haben auch zur Veränderung ihres Verhaltens geführt, so fühlt sie sich jetzt in einer unserer Hundestuben recht wohl, auch wenn sie diese dann ab und zu auch schon einmal „umdekoriert“. Wir drücken der Maus die Daumen, dass wir ihr doch noch ein wenig helfen können. Tina konnte nun gut auf die Schmerzmittel eingestellt werden und es geht ihr den Umständen entsprechend ganz gut. Unsere lebhafte Hundeomi (augenscheinlich steckt in ihr ein belgischer Schäferhund) hat nun alles bei uns kennengelernt. Am liebsten ist sie in der Nähe von Manfred, wenn der sich mit Rasenmähen oder ähnlichem auf dem Grundstück beschäftigt. In geschlossenen Räumen fühlt sie sich gar nicht wohl und gerät dann mit der Zeit regelrecht in Panik. Auch die anderen Hunde können ihr da keine Sicherheit geben. Leider kann man nur Vermutungen anstellen, warum das so sein könnte, bisher haben wir schon die verschiedensten Dinge probiert, aber unsere Poweromi möchte gern draußen bleiben. Ihr steht daher nun unser kleines Hundehaus mit zwei isolierten Hütten zur Verfügung (wir haben aufgegeben die Hütten mit Decken auszustatten, da wir diese am nächsten Morgen in fein säuberlich gerissene Streifen wieder in den Müll tun können), doch bis jetzt schläft sie lieber vor dem Haus. Dann ist es so, Hauptsache Tina ist glücklich. Die Spaziergänge liebt sie weiterhin und das möglichst in einer kleinen Gruppe. Zuviel Gewusel macht sie nur nervös. Allmählich zeigen sich bei ihr die ersten Alterswehwehchen. So konnten wir beobachten, dass sie schon mal bei längeren Spaziergängen Probleme mit dem Gleichgewicht und den Hinterläufen hat. Wir werden das beobachten und ggf. müssen wir unseren Tierarzt aufsuchen. Tina wurde von ihren ehemaligen Besitzern ausgesetzt als ihre Augen die Sehkraft verloren. Tierschützer fanden die erblindete, hilflose 14-jährige Spürnase und brachten sie ins Tierheim. Wir nahmen diese liebenswerte Hundeomi bei uns auf und nun lebt sie sich Stück für Stück, entsprechend ihrer Behinderung, langsam bei uns ein. Tina liebt die ausgiebigen Spaziergänge durch den Wald. Sie ist nicht nur neugierig und aufgeweckt, sondern auch nett zu allen Menschen und Kindern. An ihre neue Umgebung und die anderen Gnadenhofbewohner gewöhnen wir sie langsam. Ihre Freude am Leben ist ansteckend und ihr Handicap ist ihr manchmal gar nicht anzumerken. Hier ein paar Ausschnitte unserer Tina:

VIA: Tierheim Klein'er Gnadenhof/Schwaan
Hund Bolt

Bolt ♀

Unbekannt

Bolt ist ein altdeutscher Hütehund der über das Veterinäramt ins Tierheim kam. Er wurde 2013 geboren und ist mit seinen fast 8 Jahren ein echtes Powerpaket. Ursprünglich lebte er mit seiner Partnerin Bella und seinem Sohn Josef gemeinsam auf einem Hof und hatte dort die Aufgabe die Nutztiere zu hüten. Als es in ihrem ehemaligen Zuhause keine Nutztiere mehr zum hüten gab, verselbständigte sich der Arbeitswille der Hunde. So büchsten die drei regelmäßig aus und es kam zu Beißvorfällen in der Nachbarschaft. Die drei Hunde wurden von den Behörden beschlagnahmt und als gefährlich eingestuft. Deshalb muss man, um Bolt (ebenso Josef und Bella) ein Zuhause geben zu können, eine Haltersachkundeprüfung beim Ministerium ablegen. Ebenso hat Bolt nun einen Leinen- und Maulkorbzwang und darf nicht ohne diese zusätzliche Sicherung spazieren geführt werden. Über die genauen Kosten und Auflagen informieren wir sie in einem Kennenlerngespräch gerne vor Ort. Bolt ist ein aktiver lernbegeisterter Hund, der auf seinen Spaziergängen mit seiner Betreuerin Neues lernt und schon große Vorschritte in Sachen Erziehung machen konnte. Er ist der souveränste des Dreiergespannes und es fällt ihm nicht schwer, sich auch mal ohne seine beiden vierbeinigen Mitbewohner zu beschäftigen. Bolt ist sportlich und sicher nicht für Stubenhocker geeignet, denn er will etwas erleben. Mit Josef und Bella versteht er sich super und hat ein tolles Sozialverhalten. Er ist der Kopf des Trios und weist besonders seinen Sohn Josef, wenn es sein muss, auch mal in die Schranken. Fremde Hunde hingegen begegnet er erstmals skeptisch. Ob es im neuen Zuhause mit einem souveränen Zweithund klappen könnte, entscheidet die Sympathie. Am besten werden die Hunde auf gemeinsamen Spaziergängen langsam aneinander gewöhnt. Bolt kennt schon etliche Kommandos und in ruhigen Situationen befolgt er diese auch. Ist er durch Stress oder andere Hunde abgelenkt, neigt er dazu Hütehund-typisch hochzudrehen. Begegnet man ihm hier mit zuviel Druck und Enge, ist er auch geneigt seinen Frust am anderen Ende der Leine abzubauen. Durch ruhige souveräne und vor allem konsequente Führung, lässt er sich aber gut lenken und lernt dabei auch schwierige Situationen zu meistern. Meistens hilft es ihm schon,wenn man etwas Distanz in die Situation bringt. Bolt sollte in einen Haushalt ohne Katzen oder andere in der Wohnung lebende Kleintiere ziehen. Er kennt aus seinem alten Zuhause das Zusammenleben mit Kindern. Diese sollten aber schon älter sein, und verstehen können, wann ein Hund auch mal eine Auszeit benötigt. Wer sich für Bolt interessiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er einen Arbeitshund haben wird und es nicht ausreicht drei Mal am Tag um den Block zu spazieren. Das halten von Schafen oder Ziegen ist hier zwar nicht Pflicht, aber z.B. der Besuch einer Hundeschule mit passendem Sport- oder Beschäftigungsprogram für Hütehunde, wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

VIA: Hedwig-Trampert Tierheim Dillingen
Hund Romy

Romy ♀

Unbekannt

nun wird es endlich Zeit für ein Lebenszeichen von uns. Wo ist nur das Jahr geblieben? So schnell kann man gar nicht gucken, wie die Zeit vergeht. Aber das Gefühl haben Sie bestimmt auch. Vor allem durch die viele Arbeit, die täglich bei Ihnen anliegt. Das, was wir auf Ihrer „Seite“ verfolgen, ist ja nur ein Teil davon. Wir ziehen nach wie vor den Hut vor Ihnen und Ihrem Team. Unsere Romy ist nun auch schon fast 3 Jahre bei uns. Vor allem ist Romy gesund. Auch mit dem Beinchen kommt sie klar. Sie darf auch bestimmen, wie lange sie spazieren gehen möchte. Das können so 20 Minuten sein oder 2 Stunden. Wenn sie nicht mehr mag, zeigt sie das an und begibt sich in Richtung Heimat. Das ist für uns völlig in Ordnung. Romy kann man überall hin mitnehmen und sobald wir unsere Schuhe holen, steht sie „Gewehr bei Fuß“ und reckt ihr Köpfchen, um sich den Gurt anlegen zu lassen. Egal, wo wir uns aufhalten… ie benimmt sich wie ein Einser-Schüler und ist überall durch ihr liebenswertes Wesen gern gesehen. Spannend war der Osterbesuch in Dresden bei unseren Kindern, um endlich einmal die beiden Katzen kennenzulernen. Romy schnüffelte erstmal die Wohnung ab und legte sich dann ganz entspannt hin. Die Katzen verzogen sich auf ihren Beobachtungsposten, um abzuscannen, ob keine Gefahr droht und entspannten sich dann nach einer Stunde sichtlich. Im Juni waren wir an einem Sonnabend nachts mit Romy in der Tierklinik. Sie hat den ganzen Tag gewürgt, als ob irgendwas im Hals steckte. Es war nicht mehr mit anzuhören. Um das abzuklären, machten wir uns dann auf den Weg. Die Tierärztin meinte, es könnte Zwingerhusten sein??? Sie konnte nichts Gravierendes feststellen, außer das der Bauch sich hart anfühlte. Romy bekam eine Schmerzspritze und Tabletten und nach 2 Tagen war der „Spuk“ vorbei und wir froh. Hätte ja auch eine Magendrehung sein können. Unser Haustierarzt Dr. Homann, bei dem wir ein paar Tage später sowieso einen Termin hatten, vermutete, es hätte auch trockenes Gras sein können, was im Hals stecken geblieben ist. Es war ja auch sehr trocken im Juni und Gras geht bei Hunden ja immer. In dem Zusammenhang haben wir ein großes Blutbild machen lassen und die Werte lagen alle im grünen Bereich und wir waren glücklich. So, liebe Frau Klein, das waren ein paar von unseren Aufregern und ansonsten ist bei uns, wie gesagt, alles in Ordnung. Karin und Reinhard B. und einen Extra-Pfotengruß von Romy wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und allen Zwei- und Vierbeinern ein glückliches und gesundes Neues Jahr. herzliche Grüße von uns und ganz besonders von Romy. Uns geht es allen gut. Und wir hoffen das Gleiche von Ihnen. LG Karin und Reinhard B. und einen Pfotengruss von Romy bei uns ist alles im Lot. Romy ist nach wie vor der wahr gewordene Traum und sie wird immer selbstbewusster und sicherer. Die Physiotherapie haben wir nun auch „überstanden“ und wir sind als „austherapiert“ entlassen. Anbei schicken wir Ihnen paar Bilder von Romy, u. a. von dem ersten Gehversuch am Strand und wie man danach umfällt. Karin und Reinhard B. und einen Pfotendruck von Romy Ihre letzte OP musste unsere Romy nicht alleine durchstehen, der kleinen Maus standen ihre neuen Pflegeeltern von Anfang an zur Seite. Die anschließenden Verbandswechsel und Nachuntersuchungen bedeuteten natürlich einen erheblichen Aufwand, den Romys Pflegeeltern gerne in Kauf nahmen. Bis Ende Februar ist nun aber noch Schongang angesagt, bevor die physiotherapeutischen Behandlungen beginnen können. Wir hoffen sehr, dass sich Romy weiter erholt und ihren Neuanfang so richtig genießen kann. Ein eigenes Kuschelplätzchen und viele Streicheleinheiten werden sicherlich bei der Genesung helfen. Eigentlich stand ja die Amputation des rechten Hinterlaufes auf dem Plan, doch wir wollten uns damit einfach nicht abfinden und so erkundigten wir uns bei dem Spezialisten Dr. Pfeil in der Tierklinik Dresden nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Natürlich sind Ferndiagnosen nicht sein Ding und gemeinsam mit unserem anderen Sorgenfellchen Tatax, der ja dort ein neues Hüftgelenk bekommen sollte, fuhren wir in die schöne Stadt an der Elbe. Nach aufwendigen Voruntersuchungen und präzisen Vermessungen der Beinchen entschloss sich Dr. Pfeil zu einer sehr komplizierten OP, um den Hinterlauf zu retten. Unser süßes Sorgenkind war der Liebling der Station, weil sie so sehr pflegeleicht und lieb war. Leider stellte sich nach ein paar Tagen eine Nekrose an der OP Naht ein. Bange Tage vergingen, denn wenn es nun zu einer Entzündung kommen würde, nicht auszudenken … Mehrmals täglich erfolgten die Reinigung und die Versorgung der OP Naht, was die kleine Maus ganz lieb über sich ergehen ließ. Dann die erlösende Nachricht: Kein weiteres Absterben der Haut. Endlich konnten wir sie zur Weiterbehandlung hier bei uns abholen. Alle zwei Tage wurde die Wunde gereinigt und nach 11 Tagen erfolgte, wie üblich, das Ziehen der Fäden. Ein letzter Verbandswechsel stand nun an, doch welche Katastrophe. Die Wunde hatte sich nach dem Fäden ziehen geöffnet und das Implantat war über ca. drei cm zu sehen. Nun hieß es wieder Narkose, Entlastungsschnitte, Naht schließen und alle zwei Tage Verbandswechsel. Wieder vergingen 11 Tage bis zum Fäden ziehen und wieder ein letzter Verbandswechsel…. Und leider auch wieder eine offene Stelle. Es ist zum Verzweifeln. Glücklicherweise wurden noch keine Bakterien in der Wunde festgestellt und wir müssen nun, nachdem die Wunde nun geklammert wurde, einfach hoffen, dass jetzt alles gut wird. Diese arme kleinen und so liebe Maus. Sie ist einfach nur toll und vertraut uns uneingeschränkt. Danke süße Romy! Romy musste ihr bisheriges Leben auf der Straße verbringen. Vor drei Jahren erlitt sie einen Unfall, doch aufgrund ihrer scheuen Art gelang es nicht, sie für eine medizinische Versorgung einzufangen. Nun hatte sie wieder einmal Welpen zur Welt gebracht und endlich gelang es Tierfreunden, die Hundemama mit ihrem Nachwuchs in Sicherheit zu bringen. Nachdem die Kleinen nun selbst fressen konnten wurde sie kastriert und endlich können wir sie einem Tierarzt, wegen der alten Verletzungen, vorstellen. Bei uns zeigt sich Romy als eine sehr anhängliche liebe Hündin, die weder mit anderen Hunden noch mit Katzen Probleme hat. Gern begleitet sie uns zu Spaziergängen durch den Wald oder geht im Garten auf Spurensuche. Da sie ihren rechten Hinterlauf nicht richtig nutzen kann, fallen die Gassirunden im Moment nicht sehr lang aus. Ein Termin beim Tierarzt ist jedoch schon vereinbart und bald werden wir wissen, ob die süße Maus jemals wieder alle vier Pfoten richtig benutzen kann.

VIA: Tierheim Klein'er Gnadenhof/Schwaan
Mix Eileen

Eileen ♀

Mix

Die mittlerweile 7 Monate alte Hündin wurde im Juni 2022 gemeinsam mit ihrem Bruder auf einer Müllhalde in Lugoj, Rumänien gefunden. Die beiden Geschwister waren zu dem Zeitpunkt erst ca. 10 Tage alt. Ob sie dort entsorgt wurden oder ob sie irgendwie auf anderem Weg dort hin kamen, weiß niemand. Die beiden hatten großes Glück von einer Tierschützern gefunden und aufgenommen zu werden. Die Pflegestelle hat die Welpen mit der Flasche aufgezogen, medizinisch versorgt und an ein Leben in einem Haushalt gewöhnt. Am 12.12.2022 haben wir sie übernommen. Eileen zeigt sich anfangs noch etwas schüchtern und braucht Zeit um Vertrauen zu fassen. Sie ist junghundetypisch aktiv, verspielt und mit Artgenossen sehr sozial. Sie wurde vermittelt und kam nach zwei Wochen, am 08.01.2023 wieder zurück, da die Familie mit ihr überfordert war. Innerhalb der Familie zeigte sie sich aufgeschlossen, verschmust und lieb. Sobald Besuch kam hat sie diesen verbellt und sich – insbesondere bei Männern – nicht beruhigen können. Angst vor Geräuschen im Haus oder bei Silvester hat sie nicht gezeigt. Sie spielt gerne mit ihrem Kong und Ball, den sie sich genau wie ihr Futter problemlos wegnehmen lässt. Offene Treppen waren kein Problem für sie und auch alleine bleiben für eine Stunde wurde mit ihr geübt. Bei Hundebegegnungen ist sie anfangs eher unsicher und versucht auszuweichen. Ihr sicherer Ort war das Haus und ihre Familie, man musste sie auch zum Spazierengehen erst überreden, bevor sie dann Freude daran hatte. Sie hat sich dann auch draußen gelöst, aber auch im Haus immer mal wieder Pipi gemacht. Im Tierheim freut sie sich unglaublich, wenn sie mit zum Spazierengehen darf und tobt dann auch ausgelassen an der Leine. Bei uns teilt sie sich die Box und den Auslauf mit einer gemischten Gruppe und ist gut verträglich. Für Eileen suchen wir souveräne Menschen, die genügend Zeit und Geduld aufbringen können einen jungen Hund zu erziehen und ihr die nötige Sicherheit geben. Auch der gemeinsam Besuch einer Hundeschule wäre schön. Dann vereinbaren Sie gleich einen Termin zum Kennenlernen!

VIA: Tierheim Heilbronn
Hund Anett

Anett ♀

Unbekannt

15 Jahre ist unser Grummelchen nun schon alt und lebt bereits 10 Jahre bei uns. Leider haben ihre gesundheitlichen Probleme rapide zugenommen. Nicht nur das Laufen bereitet ihr große Schwierigkeiten, nun ist auch ein Lebertumor und eine Entartung der Nebennieren festgestellt worden. Mit diversen Medikamenten versuchen wir nun, sie so gut es geht zu unterstützen und schmerzfrei zu halten. Die Länge ihrer Ruhephasen hat zugenommen und bei den täglichen Spaziergängen darf sie natürlich in ihrem „Tempo“ laufen. Manchmal hat sie auch keine Lust weiter zu gehen und kehrt einfach wieder um und geht nach Hause…. Na ja, warum auch nicht, Frau Gola darf das. Sie soll die Zeit bei uns, die ihr noch bleibt, einfach genießen können. Unsere liebe Maus lässt sich von „fast“ nichts aus der Ruhe bringen und genießt jede Streichel- und Knuddeleinheit, die sie kriegen kann. Bei uns beginnt jeder Morgen mit dem „bösen“ Gegrummel von Frau Gola, denn trotz fünf Metern Abstand traut sich eine andere Fellnase sich zu bewegen. Dieses Gegrummel ist von wenig Erfolg gekrönt, denn die ältere Dame nimmt niemand so richtig ernst. Gern wäre sie am liebsten Einzelprinzessin bei lieben geduldigen Menschen, doch das können wir ihr leider nicht bieten. Eine Vermittlung war fehlgeschlagen, da sie den Kontakt zu fremden Menschen nur sehr schwer ertragen kann. Nun soll unser Grummelchen auch nicht mehr umziehen, denn gesundheitlich geht es ihr nicht besonders gut. Das Laufen bereitet ihr immer mehr Schwierigkeiten, besonders mit den Hinterläufen. Mehrere OP´s brachten keine Besserung, auch die Injektionen in die Gelenke, die nur unter Narkose vorgenommen werden konnten, haben nichts gebracht. Schon sehr lange bekommt sie täglich ihre Schmerzmittel, die ihr die Bewegungen erträglicher machen. Große Gassirunden sind nichts mehr für sie, am liebsten liegt sie in ihrem weichen Bettchen und träumt von leckerem Futter. Natürlich freut sich unser hübsches Fräulein auch immer über ausgiebige Streicheleinheiten, aber eben nicht von jedem. Doch wenn man erstmal ihr Vertrauen gewonnen hat, ist das Gola-Eis gebrochen und sie genießt die Zeit mit den Menschen. Aufgrund der wenigen Bewegung müssen wir ihre Futterration gut im Auge behalten, damit ihr das Fell nicht zu eng wird. Aber das haben wir gut im Griff. Wir wünschen unserer etwas eigenwilligen Maus, dass sie noch ein paar schöne Jahre bei uns verbringen kann. Gola wünscht allen Tierfreunden ein erholsames und gesundes Osterfest! Sechs Jahre sind seid Golas Einzug auf dem Gnadenhof vergangen. Eine zwischenzeitliche Vermittlung ist aufgrund ihrer anfänglichen Unsicherheit gescheitert und dann kamen ihre gesundheitlichen Probleme. Nun ist die kleine Maus in einem Alter, wo die meisten Hunde kein eigenes Zuhause mehr finden. Aber egal, bei uns geht es ihr gut. Sie wird geliebt, bekommt ihre Medikamente und kann nach ihren Bedürfnissen spazieren gehen oder auf dem Sofa chillen. Diesen Platz liebt sie besonders, denn dort hat sie einigermaßen Ruhe vor dem „Jungvolk“. Kommt das zunahe, wird schon mal ganz tief geknurrt. Aber irgendwie scheint es doch nicht so beeindruckend zu sein, denn die jungen Wilden toben munter weiter. Die morgendliche Fütterung und ein kleines Leckerchen vor dem Schalfengehen sind für sie ganz wichtige Höhepunkte des Tages. Da ist sie immer ganz aufgeregt und kann auch schnell rennen. Wir achten aber sehr darauf, dass der Zeiger der Waage sich nicht verändert, denn das wäre für ihr Hinterläufe fatal. Wir möchten uns ganz lieb bei ihrer Patin Anett bedanken, die dem Notfellchen schon über Jahre die Treue hält und uns bei ihrer Versorgung unterstützt. Als wir Gola im Dezember 2013 mit ihrem Rudel aus einem rumänischen Tierheim aufnahmen, wurde schnell klar, dass dieser sanftmütigen Hundeseele Schlimmes von Menschenhand angetan worden ist. Gola konnte die menschliche Nähe nur zulassen, weil sie damit ihre Versorgung mit Futter und Wasser verbunden hatte. Menschliche Nähe auch genießen können, daran war in den ersten Monaten bei uns nicht zu denken. In den vergangenen vier Jahren auf dem Gnadenhof konnte die ca. 10 Jahre junge, zurückhaltende Sanftnase aber mehr und mehr Vertrauen zu Menschen fassen. Das Leben in einer Hundegruppe , denn sie möchte alles, nur nicht im Mittelpunkt stehen. Gola´s Bewegungsapparat bereitet ihr allerdings Schmerzen, sie leidet unter einer Disbalance, die vermutlich von einem ehemaligen Bandscheibenvorfall resultiert, der nie behandelt wurde. Die Wunden sind geheilt, doch Gola begleiten dennoch Knochen- und Muskelschmerzen, mit denen diese liebe und so friedliche Hündin leider leben muss. Wir konnten ihr in den letzten drei Monaten durch Physiotherapie und Massagen ein großes Stück an Lebensqualität wieder zurückgeben. Am besten mit einem lieben Rüden oder einer freundlichen Hundedame. Kinder, Vögel, Katzen, Pferde, Frösche etc., für Gola kein Problem. Drei kleine Spaziergänge am Tag, eine Massageeinheit (streicheln, streicheln, streicheln), damit sich die Verspannungen lösen können und Futter, mehr braucht dieses wundervollen Wesen nicht. Und wer jetzt Lust hat, diese hübsche Maus kennenzulernen, die für uns die genügsamste und ruhigste Hündin auf dem Gnadenhof ist und war, meldet sich gerne bei Frau Klein 0159-01187057. Das Team vom Klein´en Gnadenhof wünscht sich für Gola ein eigenes Zuhause. Das hat sich unsere Maus mehr als verdient!

VIA: Tierheim Klein'er Gnadenhof/Schwaan
Hund Viva

Viva ♀

Unbekannt

Am Sonntag, den 30.04.2023 war es soweit, die bundesweite Aktion „Wandern für den Tierschutz“ ging in die zweite Runde. Bei schönstem Wetter starteten alle wanderlustigen Zwei- und Vierbeiner um 13 Uhr vom Schnattermann aus in die wunderschöne Rostocker Heide. Egal ob klein, groß, behindert, alt, krank, unterwegs in einem Buggy oder mit Rolli, jeder Teilnehmer hat dafür gesorgt, dass es ein sehr harmonischer und entspannter Hundeausflug war und ist sehr verantwortungsvoll mit seinem Schützling umgegangen. Mit so einem tollen Ausflug hatten unsere Schützlinge nicht gerechnet. Für unsere zurückhaltenden Jungspunde Aiko und Alfi war die Menge an Menschen und Tieren selbstverständlich sehr beeindruckend, kannten sie doch bisher nur das Tierheim und unseren Hof. Aber die beiden haben den Ausflug super gemeistert und ein paar tolle Schnappschüsse der beiden sind auch entstanden. Viva rollte wie immer durch Wald und Flur, das kennt sie von unseren Ausflügen und Gassirunden. Sie liebt es mit dabei zu sein und schnüffelt für ihr Leben gern, besonders auch mal im anderen Revier. Unser fast blinder Jay hat die Aufregung an diesem Tag sehr genossen, energiegeladen ging es über Stock und Stein und der hübsche Schäfimann wäre bestimmt noch eine zusätzliche Runde mit Anett gelaufen…Jay liebt die langen Spaziergänge und es ist sehr schade, dass unserem lieber anhänglichen Schäfi bisher kein eigenes Zuhause vergönnt war. Bepackt mit Rolli, Windeln, Futter, Körbchen und einer überraschten Viva fuhren wir nach NRW um eine Weiterbildung im Bereich Hundephysiotherapie zu absolvieren, wobei die Autofahrt für Viva sicherlich nicht das Highlight war. Jedoch hielt sie sich wacker und war umso überraschter, als sie mit uns in einer schönen Pension umgeben von Wald und Feld aussteigen durfte. Lebenslustig und tiefenentspannt, so konnten wir Viva die letzte Woche erleben. In Anbetracht dessen, dass Viva nicht so sehr vielen Reizen ausgesetzt ist, war die neue Herausforderung, das Tägliche zur Schule gehen, die vielen neuen Leute mit ihren eigenen Fellnasen, überhaupt ein komplett anderer Tagesablauf schon gewaltig. Anfangs schlug ihr die neue Umgebung auf den Magen, sie kennt ja vorrangig nur den Gnadenhof. Jedoch schon nach einem Tag fasste sie Vertrauen in die neue Situation und genoss die Spaziergänge in vollen Zügen. Massagen und Streicheleinheiten wechselten mit ausgiebigen Runden durch Herbstwälder und Felder. Viva ist trotz Behinderung und vor allem nach dem letzten nicht immer einfachen Jahr körperlich sehr fit und überholt uns Zweibeiner mit links…wenn dann noch ein geeigneter „hündischer“ Spielkamerad da ist, überschlägt sie sich nicht nur vor Freude sondern auch fast mit ihrem Rolli. Was man über ihre Anwesenheit in der Schule sagen kann: Viva hat die meiste Zeit im Unterricht geschlafen, in diesem besonderen Fall: ganz klar bestanden. Natürlich bringt ein gehandicapter Hund auch weitere Aufgaben mit in den Haushalt, wie zum Beispiel das Windeln. Aber schon nach kurzer Zeit und dem stetigen Mitarbeiten von Viva war auch das kein Problem mehr. Wir wussten natürlich schon vorher, dass Viva ein toller Hund ist, dass es aber so gut klappt, trotz aller Widrigkeiten, hat uns sehr gefreut und wir vermissen sie jetzt schon. Drei Jahre lebt unsere schwarze Zuckermaus nun schon bei uns. Es gab gesundheitlich viele Höhen und Tiefen und nun waren wieder einmal die Tiefen an der Reihe. Wir bemerkten, dass unser Vivalein immer weniger Spaß an den Gassirunden hatte. Dies ging soweit, dass sie plötzlich anfing zu schreien, wenn wir ihr das Geschirr anlegen wollten. Leider mussten wir dann wieder einmal mit ihr den ungeliebten Tierarzt aufsuchen. Sie wurde von oben bis unter durchgecheckt, Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall. Eine Ursache für die Schmerzen konnte allerdings nicht gefunden werden. Sie bekam Schmerzmittel verabreicht, unter denen sich ihr Zustand verbesserte und nach ein paar Tagen war es auch wieder möglich, die Gassirunden im Rolli zu absolvieren. Das Absetzen der Schmerzmedikamente erfolgte nach drei Wochen und wir warteten ab, wie sich ihr Zustand verändern würde. Natürlich hofften wir sehr, dass sie nun wieder „normal“ laufen könne. Doch leider traten schnell wieder die bekannten Probleme bei ihr auf. Sie schrie vor Schmerzen und konnte sich kaum noch bewegen. Die letzte Möglichkeit sahen wir in einer CT/MRT-Untersuchung. Eine Vorstellung in der Tierklinik brachte hervor, dass diese Möglichkeit aufgrund ihrer gebrochenen Wirbelsäule nicht in Betracht kommen würde. Wir erhielten für sie ein intensiveres Schmerzmittel und wurden darauf hingewiesen, dass sie dieses nunmehr dauerhaft bekommen müsse. Nun geht es Vivalein wieder besser und sie kann das schöne Wetter draußen genießen. Wir wünschen uns so sehr für die kleine Kämpferin, dass keine weiteren Komplikationen auftreten. Sie hat es sooo sehr verdient, glücklich zu sein. Viva geht es richtig gut, was aber nicht immer so war. Vor sechs Monaten bekam sie eine schlimme Blasenentzündung, was bei „Rollihunden“ ja leider sehr häufig vorkommt. Trotz vieler Medikamente wurde es einfach nicht besser und ihr war schon eine gewisse Schwäche anzumerken. Dann entschlossen wir uns, bei der armen Maus eine Blasenspülung durchführen zu lassen. Da bei Viva schon das Einsteigen ins Auto Stress bedeutet und dann noch ein gewisses Maß an Zwang bei der tierärztlichen Behandlung hinzukommt, sind wir (besonders aber wohl die schwarze Maus) immer sehr froh, wenn so ein Termin vorbei ist. Aufgrund der Intensität der vorliegenden Entzündung musste die Spülung dann nach einer Woche wiederholt werden. Und welch ein Glück, unsere Powermaus erholte sich schnell und seit dieser Zeit hat sie keine Probleme mehr. Natürlich wissen wir, dass irgendwann wieder so ein Termin angesetzt werden muss. Doch wir sind uns sicher, dass eine sofortige Spülung schnell Abhilfe schaffen kann, ohne viele Medikamente. Doch jetzt genießt Viva erst einmal ihr Leben mit langen Spazierfahrten über Stock und Stein und durch Wald und Flur. Im Garten meint sie dann, dass sie das Grundstück bewachen muss und Katzen benötigen auch keine Streicheleinheiten, die stünden nämlich nur ihr zu. Alle Besucher staunen immer, wie schnell sie auf ihren zwei Vorderpfoten rennen kann, wenn irgendwo auf dem Hof ein knistern zu hören ist. Sie ist wie sie ist und so wird sie von allen geliebt. Unsere hübsche, wundervolle Viva. Und hier heißt es „Toben, toben, toben“. Unsere Pamuk hat in Viva eine tolle Spielkameradin gefunden und das wird selbstverständlich ausgiebig ausgenutzt. Und unbeobachtet spielt es sich doch am Liebsten: Viva genießt die Spazierfahrten durch Wald und Flur! Dank ihrem kleinen Rolliflitzer kann sie wie die anderen Spürnasen ein „fast“ normales Leben führen: Täglich erreichen uns Hilferufe per Internet von anderen Tierschützern. Leider können wir nur sehr wenigen helfen, da unsere Plätze schon fast alle doppelt belegt sind. Als uns jedoch diese Mail erreichte, stockte uns doch erst mal der Atem. Es wurde Hilfe für eine Hündin ohne Hinterläufe gesucht. Bei uns war gerade „Notstand“ durch die Aufnahme von Welpen aus einem befreundeten Tierheim und so antworteten wir dann, dass wir derzeit nicht helfen könnten. Nach drei Wochen dann die erneute Anfrage, denn niemand hatte sich auf den bundesweiten Hilferuf gemeldet. Nun wird es sehr unterschiedliche Meinungen geben, wie weit Tierschutz gehen sollte. Viele meinten, dass man das Tier auch hätte erlösen können. Doch mit der Mail kam auch ein Video der süßen Maus. In diesem Video strahlte sie so viel Lebenswillen aus und es war erstaunlich, wie perfekt es ihr möglich war, sich mit ihren beiden Vorderläufen fortzubewegen. Wir brachten es dann nicht fertig, diese kleine Kämpferin im Stich zu lassen und sagten eine Aufnahme zu. Später erfuhren wir, dass Viva am 09.07.2017 auf einem Feld gefunden wurde. Natürlich soll sie künftig nicht nur den Garten auf ihren Vorderläufen erkunden können, sondern uns auf den Gassirunden mit den anderen Hunden begleiten. Dazu benötigt sie allerdings einen Hunde-Rolli. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit machten wir uns deshalb mit ihr auf den Weg nach München zu einem Reha-Technik Team, welches bereits für unseren Jake einen Hunde-Rolli angefertig hat. Viva war nach der langen Reise total entspannt und begrüßte die liebe Inga (bei ihr konnten wir ein paar Tage wohnen) mit unseren ehemaligen Schützlingen Fire und Jake sehr entspannt und neugierig. Gleich ging es dann auch in den großen Garten auf Entdeckungstour. Für den nächsten Tag war dann der Termin zur „Rollianprobe“ geplant, da wir vorab schon die Körpermaße von Viva zwecks Vorbereitung des „Grundgerüstes“ übermittelt hatten. Die Anprobe war schon sehr spannend und zeitaufwendig. Alles muss genau sitzen und Viva muss sich auch wohlfühlen. Nach einigen Veränderungen dann der Start zur Probefahrt! Perfekt! Nach kurzer Eingewöhnung ging es ganz schon flott über den Parkplatz. Nun ist der Start frei für viele schöne Hundewanderungen. Hier ein kleines Video, dass nach Viva´s „Rollianprobe“ entstanden ist:

VIA: Tierheim Klein'er Gnadenhof/Schwaan
© 2026 PocketPet