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Mala

Tierheim Klein'er Gnadenhof/Schwaan

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Über Mala

Wir sind immer wieder glücklich darüber, wenn eines unserer Vereinsmitglieder es auf sich nimmt, einem unserer kleinen Angsthasen die Welt zu zeigen. Hier der Bericht über Mala, die unsere Vereinsmitglieder Mandy und Thomas mit auf ihre Reise nach Spanien genommen haben: Um unterschiedliche Reize an wechselnden Orten souverän meistern zu können, nahmen wir Mala mit auf Reise nach Spanien. Was für jeden anderen Hund vielleicht Gewohnheit und Routine bedeuten, ist für Mala Schwerstarbeit. Denn so andere Leute „Sitz“, „Platz“ und „Hol´ das Stöckchen“ trainieren, übten wir mit Mala den Gang durch die Fußgängerzone, das Fahren mit dem Fahrstuhl, den Besuch eines Restaurants oder das Ruhigbleiben in Schrecksituationen. Da sie das alles bisher nie kennenlernen durfte. Nach fast 7.000 Kilometern im Auto können wir Mala als bezeichnen. Sie freut sich, wenn die Autotür aufgeht und sie in ihr Körbchen springen darf. Lange Fahrten machen ihr nichts aus und bei unseren Zwischenstopps freute sie sich immer sehr auf die Spaziergänge. Die ersten Übernachtungen in den Hotels waren ungewohnt und bereiteten ihr noch Unbehagen. Jedes Geräusch wurde bemerkt und bis das neue Zimmer akzeptiert wurde, dauerte es anfangs ein paar Stunden. Doch Übung macht bekanntlich ja den Meister und gepaart mit Gewohnheit kann es wahre Wunder bewirken. Nach unzähligen Aufenthalten können wir feststellen, dass Mala Nach Ankunft im Hotel ging es nach dem Fressen direkt ins Körbchen. Mala hat jetzt gelernt sich zu entspannen und mittlerweile ein großes Vertrauen aufgebaut. Sie ist nicht nur sehr verschmust und aufmerksam, sondern auch sehr anhänglich und folgsam. Begegnungen mit anderen Hunden waren super entspannt und auch Kühe, Pferde, Ziege oder Schafe reizten Mala überhaupt nicht. Vor der Reise waren wir mit Mala auch noch beim Tierarzt. So lieb haben wir bisher noch keinen Hund erlebt. Ganz ruhig und natürlich ein bisschen ängstlich hat sie die Untersuchungen und die Blutabnahmen gemeistert. Diagnostiziert wurden Rickettsien (eine bakterielle Infektion, die zu den sogenannten Mittelmeerkrankheiten gehört), die mit Antibiotika behandelt wurden. Die Behandlung ist abgeschlossen und Mala erfreut sich bester Gesundheit. Den denkbar schlechtesten Start hat unsere Mala hingelegt. Das kleine Hundebaby wuchs im Tierheim auf und die einzige Sicherheit und Verlässlichkeit bot ihr bisher Mama Shilla. Das Mala auch den Menschen und ihrer neuen Umgebung vertrauen kann, musste sie nach und nach lernen und es gibt bisher keinen Tag an dem es für sie nichts Neues zu entdecken gibt. Es dauert zwar ein bis zwei Tage bis die kleine Maus sich an neue Menschen gewöhnt, aber sobald sie Vertrauen gefasst hat, ist sie nicht mehr zu halten. Sie freut sich ausgelassen, wenn wir die Leine holen und wartet geduldig auf ihr Futter. Sie folgt uns achtsam beim Spaziergehen, dreht sich immer wieder zu uns um, wenn wir mit ihr im Freilauf sind. Und natürlich tobt der Jungspund für sein Leben gern. Mala möchte ihren Menschen einfach nur gefallen und sie am liebsten mit ihren kleinen Pfötchen umarmen. Doch zwischendrin kommen immer wieder die Momente der Unsicherheit, in denen sie sich erschreckt, laute Geräusche, viele Menschen, herunterfallende Gegenstände…etc. Eine Wohnung oder ein Haus mit kleinem Garten wäre ideal. Einen zweiten Hund benötigt Mala nicht an ihrer Seite, wenn es allerdings zwischen den Spürnasen passt, freut sich Mala auch über einen Spielgefährten. Katzen werden von Mala zwar beobachtet, aber von großem Interesse sind sie für Mala nicht. Da ihr Kinder noch eher Angst machen, empfehlen wir keine Übernahme für Familien mit kleinen Kindern. Wie jeder Jungspund sollte Mala von ihren neuen Hundeeltern alles kennenlernen dürfen und auch die Zeit dafür bekommen. Dazu gehört auch, dass die hübsche Maus Stück für Stück an das Alleine bleiben gewöhnt werden muss. Schließlich kannte sie bisher nur das Leben mit ihrer Mutter. Wieder einmal waren wir Retter in letzter Minute. Die kleine Mala wurde von einer Familie „adoptiert“ und schon nach 14 Tagen hat man sich, aufgrund ihres Verhaltens, wieder von ihr getrennt. Mala gehört zu den vielen armen Seelen, die mit wenig menschlichem Kontakt und ohne Außenreize in einem rumänischen Tierheim aufgewachsen sind. Alles, was sie bisher kennengelernt hatte waren ihre Mutter und die Geschwister. Die kleine Familie lebte in einem winzigen Zwinger, umgeben von hunderten anderer Hunde. Kein guter Ort für eine Sozialisierung, aber Rettung vor dem Tod auf der Straße. Und dann kam das große Glück für sie, es meldeten sich Interessenten und auf ging die Reise nach Deutschland. Sicherlich waren ihre neuen Menschen hoch motiviert, doch schon nach 14 Tagen sollte das große Glück vorbei sein. Mala entsprach mit ihrem Verhalten nicht dem, was man sich vorgestellt hatte und die Rückreise in das rumänische Tierheim stand an. Es ist einfach unglaublich, welche hohen Anforderungen an dieses kleines Wesen gestellt wurden. Anforderungen, die kein Mensch erfüllen könnte. Was geht nur in den Köpfen der Menschen vor? Wir holen uns Hunde ins Haus und sie sollen sich benehmen wie Kinder, die bei uns aufgewachsen sind. Vom Zwinger auf das Sofa und bitte stubenrein und nett, lieb an der Leine laufen, Treppensteigen und der Verkehr in der Großstadt ist doch gar nicht so schlimm, also nein was hat sie denn nur? Als Mala zu uns kam, konnte man ihr die Verzweiflung sehr gut ansehen. Völlig überfordert durch den Stress der vergangene Tage, zeigte sie oft die Zähne und anfassen war kaum möglich. Nach ein paar Tagen legt sich ihre Aufregung und Neugier war zu erkennen. Immer noch sehr schreckhaft, aber bei weitem nicht mehr so panisch wurde sie immer zutraulicher. Die gemeinsamen Spaziergänge mit der Hundegruppe taten ihr gut und sie fasste immer mehr Vertrauen. Viel schaute sie sich von den anderen Hunden ab und nun traut sie sich auch schon allein in den Garten zu laufen und kommt auch wieder allein ins Haus zurück. Es wird bestimmt noch einige Zeit dauern, bis sie völlig entspannt das Leben genießen kann, aber wir geben ihr gern die Zeit, die sie benötigt. Und irgendwann finden wir bestimmt auch die richtigen Menschen für sie, die die Verantwortung bis zum letzten Abschied tragen werden.

Steckbrief

Alter / Geburtsdatum

07.03.2021

Geschlecht

Hündin

Mischling

Ja

Standort

In der Klink 31, 18258 Schwaan OT Letschow

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